Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

Deutschland und Frankreich nehmen Großteil der Migranten auf

WELT-Logo WELT 12.04.2019
Die Bundesregierung erklärt sich bereit, 22 Migranten in Deutschland aufzunehmen Quelle: REUTERS © REUTERS Die Bundesregierung erklärt sich bereit, 22 Migranten in Deutschland aufzunehmen Quelle: REUTERS

Deutschland und Frankreich haben sich bereit erklärt, zwei Drittel der 64 von einem Schiff der deutschen Hilfsorganisation Sea-Eye aus dem Mittelmeer geretteten Migranten aufzunehmen. Frankreich werde 20 und Deutschland 22 Migranten von der „Alan Kurdi“ aufnehmen, teilten die Innenministerien in Paris und Berlin am Freitag mit.

Das Schiff war neun Tage nach der Rettung der Flüchtlinge noch immer auf See, weil Malta und Italien ihm ihre Häfen gesperrt haben.

Der französische Innenminister Christophe Castaner sagte, beide Länder sowie einige andere europäische Staaten handelten mit der Aufnahme der Migranten solidarisch, um ihnen zu gestatten, im maltesischen Valletta an Land gehen zu können.

Das interessiert andere MSN-Leser:

Grenze zu Österreich: Seehofer verlängert Kontrollen

Kubicki erwartet: CDU und FDP demonstrieren gegen Fahrverbote

Jens Spahn setzt Kommission ein: Verbot von "Homo-Heilung" könnte Ende des Jahres kommen

Maltas Ministerpräsident Joseph Muscat hatte erklärt, Sea-Eye hätte die von ihr geretteten Migranten nach Tunesien bringen sollen, da dort der der Rettungsaktion nächstgelegene Hafen gewesen sei.

Zuletzt war die Lage an Board „angespannt“ gewesen, wie Einsatzleiter Jan Ribbeck im Interview mit WELT schilderte. Demnach habe die Besatzung mit schwerem Seegang und der Rationierung von Wasser zu kämpfen gehabt. Die Situation spitzte sich zwischenzeitig wegen eines medizinischen Notfalls zu. Eine junge Nigerianerin war kurzfristig nicht mehr ansprechbar. Sie wurde ausgeflogen und nach Malta gebracht.

| Anzeige
| Anzeige

Mehr von WELT

| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon