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FPÖ-Politiker schießt wild um sich

SZ.de-Logo SZ.de 13.07.2019 SZ.de/dpa/fie
FPÖ © picture alliance / ROBERT JAEGER / APA / picturedesk.com FPÖ

• Ein 57 Jahre alter Kommunalpolitiker der FPÖ hat nach einem Bericht der österreichischen Nachrichtenagentur APA am Freitagabend 29 Schüsse von seinem Balkon aus abgegeben.

• Verletzt wurde niemand. Die rechte Partei habe den Mann mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen.

• Angeblich habe der Mann aus Wut über die Absetzung des Innenministers Herbert Kickl (FPÖ) und eines Pfarrers um sich geschossen.

Ein 57 Jahre alter Mann soll in Österreich von einem Balkon mehrere Schüsse abgefeuert haben. Wie die österreichische Nachrichtenagentur APA am Freitagabend berichtete, soll der Mann ein Kommunalpolitiker der rechten FPÖ sein. APA zufolge hat die Partei den Mann mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen.

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Die FPÖ-Landesparteichefin Marlene Svazek sagte der Nachrichtenagentur demnach, der Mann sei bisher völlig unauffällig gewesen. "Wir haben auch nicht gewusst, dass er überhaupt Waffen besitzt."

Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Die Polizei teilte mit, dass sie gegen 11.00 Uhr wegen der Schüsse in dem Ort Bergheim alarmiert wurde. Der Mann wurde festgenommen, dabei kamen auch die Sondereinheit Cobra und ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Bei dem 57-Jährigen wurden zwei Schusswaffen sichergestellt, darunter eine Pistole, die der Mann legal besaß, sowie ein Gewehr.

Die APA berichtete nach Informationen aus Polizeikreisen, dass der Mann aus Wut über die Absetzung des Innenministers Herbert Kickl (FPÖ) und eines Pfarrers um sich geschossen hätte. Er habe sich vorgestellt, auf die Porträts des Bundespräsidenten sowie von Ex-Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) zu feuern. Die Kronen Zeitung berichtete ebenfalls von dem Motiv und dass der Mann 29 Schüsse in die Sträucher abgegeben haben soll.

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