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Habeck in der K-Frage deutlich vor Baerbock

WELT-Logo WELT 06.06.2019
Habeck in der K-Frage deutlich vor Baerbock © pa/dpa/Hendrik Schmidt Habeck in der K-Frage deutlich vor Baerbock

Für Grünen-Chef Robert Habeck stellt sich die Frage nach einem eigenen Kanzlerkandidaten seiner Partei bei der nächsten Bundestagswahl nach eigener Aussage nicht. Dabei ist er im aktuellen WELT-Trend klarer Favorit für den Posten. 43 Prozent der Befragten hielten in einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag von WELT den 49-Jährigen besser für den Posten geeignet als Co-Parteichefin Annalena Baerbock.

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14 Prozent der Befragten sprachen sich für die 38-jährige Baerbock aus. Allerdings ist die Zahl der Unentschlossenen hoch: 43 Prozent sahen einen Patt zwischen den beiden Spitzenpolitikern.

Bei Grünen-Wählern ist der Trend noch deutlicher: 56 Prozent derjenigen, die bei der nächsten Bundestagswahl 2021 die Grünen wählen wollen, bevorzugen Habeck, 19 Prozent Baerbock. Unentschieden ist nur jeder Vierte. Auch bei SPD- und Linke-Wählern punktet Habeck mit 52 bzw. 50 Prozent Zustimmung klar vor Baerbock (16 bzw. 13 Prozent).

Noch wollen sich die Grünen die K-Frage wie gesagt nicht stellen. Aber sollte der Wahltrend anhalten, könnte die Partei 2021 zweitstärkste Kraft und Grün-Rot-Rot eine Alternative für den Bund werden. Bislang war es immer die SPD, die neben der Union einen eigenen Kanzlerkandidaten aufstellte. Angesichts der jüngsten Wahlergebnisse fragt sich, wie lange das sinnvoll ist.

Der langjährige grüne Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Ströbele plädierte dafür, dass die Grünen bei der nächsten Bundestagswahl eine Kanzlerkandidatin oder einen Kanzlerkandidaten aufstellen. „Wenn die Umfragen so bleiben, dann müssten die Grünen einen Kanzlerkandidaten aufstellen“, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Er fügte hinzu: „Das muss man kurz vor der Wahl entscheiden und nicht zwei Jahre vorher. Aber nehmen wir mal an, die Zahlen bei den letzten Wahlen und in den Umfragen würden so bleiben wie jetzt, wäre ich natürlich dafür. Sie können ja schlecht sagen, wir wollen stärkste Partei werden und dann sagen, den Kanzler stellt eine kleinere Partei wie etwa die SPD. Wenn Sie die letzten Umfragen zugrunde legen, würde die SPD nur noch die Hälfte der Abgeordneten kriegen.“

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