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Live-Ticker vom 25. April: Trump bietet Deutschland Beatmungsgeräte an

dw.com-Logo dw.com 25.04.2020 dw.com

Die USA haben zu viele Beatmungsgeräte. Gesundheitsminister Spahn ist für pragmatische Corona-Lockerungen. Großbritannien experimentiert mit Blutplasma. Mehr im Live-Blog.

US-Präsident Donald Trump - hier bei seiner täglichen Pressekonferenz - bietet Hilfe an © picture-alliance/Kleponis/CNP/MediaP US-Präsident Donald Trump - hier bei seiner täglichen Pressekonferenz - bietet Hilfe an

07.44 Uhr - In den USA wächst der Druck, den wegen eines Brandbriefs zu Coronavirus-Fällen an Bord des Flugzeugträgers "USS Theodore Roosevelt" gefeuerten Kommandanten Brett Crozier wieder einzustellen. Sowohl der amtierende Marine-Staatssekretär James McPherson als auch Marine-Einsatzleiter Admiral Michael Gilday sprachen sich dafür aus, Crozier wieder als Kapitän des Flugzeugträgers einzusetzen.

07.25 Uhr - Die katholische und die evangelische Kirche in Deutschland haben konkrete Empfehlungen für sichere Gottesdienste in Corona-Zeiten vorgelegt. So wird die Teilnehmerzahl begrenzt. Es wird empfohlen, einen Mund-Nasen-Schutz während des Gottesdienstes zu tragen und auf lauten Gesang zu verzichten. Nach Möglichkeit sollen Ein- und Ausgang getrennt und Laufwege als Einbahnwege markiert sein.

07.00 Uhr - Volkswirte führender deutscher Finanzinstitute sehen durch die Pandemie die Wirtschaft in Teilen aus den Angeln gehoben. Katharina Utermöhl von der Allianz-Gruppe geht für 2020 von einem Einbruch der Wirtschaftsleistung von 8,9 Prozent aus. Enzo Weber vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg sieht den Rückgang bei 8,4 Prozent.

05.52 Uhr - Polens Gesundheitsminister plädiert angesichts der Corona-Krise für die Verschiebung der Präsidentschaftswahl. Es sei "die einzig sichere Option", die für den kommenden Monat anberaumte Wahl auf 2022 zu verlegen, sagte Minister Lukasz Szumowski. Die national-konservative Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS) steht heftig in der Kritik, weil sie die Abstimmung trotz der Pandemie weiter am 10. Mai abhalten will.

05.45 Uhr - Die Tafeln in Deutschland warnen vor einem dramatischen Anstieg der sozialen Not durch die Corona-Krise. Aufgrund von Jobverlust und Kurzarbeit seien schon jetzt Tausende zusätzliche Menschen auf die Versorgung mit Lebensmitteln angewiesen, mit einer weiteren Zunahme sei zu rechnen, sagte der Verbandsvorsitzende Jochen Brühl.

05.38 Uhr - Volkswagen will seine Autoproduktion in Mexiko nach Coronavirus-bedingtem Stop gegen Mitte Mai schrittweise wieder aufnehmen. Im Werk im Bundesstaat Puebla könnten nach vorläufiger Planung ab dem 18. Mai wieder Autos gebaut werden, teilte die mexikanische Tochterfirma des deutschen Unternehmens mit.

05.08 Uhr - Der Kandidat für den CDU-Vorsitz, Norbert Röttgen, kritisiert den Abbau der Corona-Beschränkungen als zu umfassend. "Wir sind in den Lockerungen weiter gegangen, als es die objektive Entwicklung der Pandemie rechtfertigt", sagte Röttgen dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Wenn sich das Gefühl ausbreitet, es gelte jetzt Entwarnung und alles werde bald wieder normal, werden wir das in zwei Wochen in den Infektionszahlen sehr schmerzhaft merken."

Von Montag an muss in Deutschland in den Geschäften ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden © picture-alliance/dpa/S. Stache Von Montag an muss in Deutschland in den Geschäften ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden

05.05 Uhr - Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Thüringens Ressortchef Georg Maier, warnt vor Gefahren durch Verschwörungstheoretiker in der Corona-Krise. Maier beklagte, dass sich immer mehr Menschen nicht mehr über seriöse Medien, sondern nur über soziale Netzwerke informierten.

05.01 Uhr - Die EU-Kommission lehnt Forderungen der Bundesregierung ab, Verbraucherrechte bei Reiseabsagen wegen der Corona-Pandemie einzuschränken. Der zuständige Kommissar für Justiz und Verbraucherschutz, Didier Reynders, sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe, nach EU-Recht hätten Verbraucher die Wahl, ob sie einen Gutschein akzeptieren oder eine Erstattung bevorzugen.

04.16 Uhr - Die USA melden die niedrigste Zahl neuer Corona-Toter seit drei Wochen. Nach Zählung der Johns-Hopkins-Universität starben innerhalb eines Tages 1258 weitere Menschen an der Lungenkrankheit. Die Gesamtzahl der US-Todesopfer stieg auf mehr als 51.000. Mehr als 890.000 Menschen haben sich infiziert.

01.05 Uhr - Großbritannien will herauszufinden, ob das Blutplasma von geheilten COVID-19-Patienten einen erfolgversprechenden Therapieansatz bildet. Bis zu 5000 schwerkranke Patienten könnten bald wöchentlich mit Plasma behandelt werden, teilt das Gesundheitsministerium in London mit. Sogenanntes Rekonvaleszenzplasma wurde während des Sars-Ausbruchs 2002 bis 2004 als wirksame Behandlung eingesetzt.

Großbritanniens Gesundheitsminister Matt Hancock setzt auf Blutplasma als Therapieansatz © Reuters/10 Downing Street/P. Fowles Großbritanniens Gesundheitsminister Matt Hancock setzt auf Blutplasma als Therapieansatz

01.10 Uhr - Hunderte polnische Pendler haben auf beiden Seiten der deutsch-polnischen Grenze gegen die verhängten Corona-Maßnahmen demonstriert, die sie daran hindern, täglich ihren Arbeitsplatz in Deutschland zu erreichen. Nach Schätzungen pendeln etwa 125.000 Menschen, die in Polen leben, zum Arbeiten nach Deutschland.

01.00 Uhr - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn plädiert für pragmatische Lockerungen der Beschränkungen in der Corona-Krise. "Partys oder Volksfeste bergen ein extrem hohes Risiko", sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Wichtig sei es, bei den nächsten Schritten mehr über allgemeine Kriterien als über Quadratmeter-Zahlen zu reden. Entscheidend seien Abstands- und Hygieneregeln.

00.45 Uhr - US-Präsident Donald Trump hat Deutschland Beatmungsgeräte angeboten. Trump sagte im Weißen Haus, die USA hätten inzwischen einen Überschuss dieser Geräte. Seine Regierung habe zugesagt, Beatmungsgeräte nach Mexiko, Honduras, Indonesien, Frankreich, Spanien und Italien zu schicken - "und wir werden (sie) wahrscheinlich nach Deutschland schicken, sollten sie sie brauchen".

Belgiens Regierungschefin Sophie Wilmes erläutert die Exit-Strategie aus dem Corona-Lockdown © picture-alliance/dpa/D. Le Lardic Belgiens Regierungschefin Sophie Wilmes erläutert die Exit-Strategie aus dem Corona-Lockdown

00.00 Uhr - Belgien will die wegen der Corona-Pandemie geschlossenen Geschäfte und Schulen Mitte Mai schrittweise wieder öffnen. Die ersten Läden sollen am 11. Mai wieder aufmachen, die Restaurants frühestens Anfang Juni - so Regierungschefin Sophie Wilmès in Brüssel. Für Cafés und Bars nannte sie noch kein Datum.

se/sam (alle agenturen, rki, jhu)

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