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Rekord-Brände in Brasilien: Die grüne Lunge der Erde brennt

Die "grüne Lunge der Erde" brennt: Fast 73.000 Feuer hat Brasilien in diesem Jahr bereits registriert: Ein Rekord und über 80 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2018. Die Auswirkungen der Brände im Regenwald sind sogar im fast 3000 Kilometer entfernten São Paulo zu spüren. Die Stadt lag Anfang der Woche im dichten Rauch. Brände sind aus dem All zu sehen Satellitenbilder zeigen die Brände, die sich im Nordosten Brasiliens ausbreiten und bis an die Grenzen von Peru und Bolivien reichen. Im Januar übernahm Jair Bolsonaro die Macht in Brasilien: Der Präsident will keine weiteren Schutzgebiete im Amazonasgebiet ausweisen und mehr Rodungen zulassen. Er machte die für diese Jahreszeit üblichen Brandrodungen der Bauern für die Feuer verantwortlich und reagierte polemisch gegenüber brasilianischen Journalisten: "Früher wurde ich Kapitän Kettensäge genannt. Jetzt bin ich Nero, der den Amazonas in Flammen setzt." Trägt Bolsonaro eine Mitschuld? Das brasilianische Institut für Weltraumforschung gab bekannt, dass der Anstieg der Waldbrände nicht auf Naturphänomene zurückzuführen sei. Bolsonaro entließ vor kurzem den Direktor der Agentur, nachdem dieser Statistiken veröffentlicht hatte, die einen deutlichen Anstieg der Entwaldung im ganzen Land zeigten. Laut dem Präsidenten seien die Zahlen "erfunden". Der Amazonas ist der größte tropische Regenwald der Welt. Im Kampf gegen den Klimawandel spielt er eine wichtige Rolle, da er enorme Mengen an Kohlendioxid in Sauerstoff verwandelt. #PrayforAmazonas geht viral In den sozialen Medien versuchen Nutzer unter dem Hashtag #PrayforAmazonas Aufmerksamkeit für die Rettung des Regenwaldes zu schaffen. Sophie Scott twittert beispielsweise: Der Amazonas-Regenwald, der 20 Prozent des weltweiten Sauerstoffs liefert, , die Heimat von drei Millionen Pflanzen- und Tierarten und einer Million Menschen, brennt seit drei Wochen ohne Medienberichterstattung. Ich kann mir nicht einmal vorstellen, welche Auswirkungen das haben wird.
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