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Tunesiens neuer Präsident Saïed will „die Menschen zusammenbringen“

Tunesiens neues Staatsoberhaupt ist in der Hauptstadt Tunis vereidigt worden. Kaïs Saïed hatte am 13. Oktober die Präsidentenwahl in dem nordafrikanischen Land mit großer Mehrheit gewonnen. Saïed ist parteilos und war in der Politik vor seiner Wahl ins höchste Staatsamt kaum in Erscheinung getreten. Saïeds Vorgänger Béji Caïd Essebsi starb am 25. Juli im Alter von 92 Jahren. Saïed: „Ich schwöre bei Gott, die Unabhängigkeit und die Sicherheit Tunesiens zu wahren, die Verfassung und die Gesetze zu achten, ihren Interessen zu dienen und ihr gegenüber loyal zu sein.“ Bis zum vergangenen Jahr war Saïed an der Fakultät für Politik- und Rechtswissenschaft in Tunis als Hochschullehrer tätig. In seiner Rede nach der Vereidigung sagte er, es brauche ein neues Vertrauensverhältnis zwischen der Bevölkerung, der Politik und der Regierung. Er wolle die Menschen zusammenbringen, viele politische Konzept würden überdacht werden, so Saïed. Tunesiens neuer Präsident betonte in seiner Rede die Notwendigkeit, die Frauenrechte zu stärken. Andererseits hatte er sich im Vorfeld gegen die Gleichstellung von Mann und Frau im Erbrecht ausgesprochen.
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