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VIRUS-TICKER-Neuinfektionen in Russland so niedrig wie seit Ende April nicht mehr

Reuters-Logo Reuters 17.06.2020

17. Jun (Reuters) - Das Coronavirus breitet sich in einigen Ländern weiter aus, zugleich lockern andere Staaten Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Es folgen aktuelle Entwicklungen.

09.40 Uhr - In Russland steigt die Zahl der ermittelten Infektionen nach Behördenangaben um 7843 auf 553.301. Das ist der geringste Anstieg seit dem 30. April. Die Zahl der Todesfälle nimmt in den vergangenen 24 Stunden um 194 auf 7478 zu.

09.19 Uhr - Der britische Gesundheitsminister Matt Hancock bezeichnet die Erfolge bei der Behandlung von Covid-19-Patienten mit dem günstigen Entzündungshemmer Glucocorticoid Dexamethason als "brillante Neuigkeiten". "Es ist eine der besten Nachrichten, die wir in dieser ganzen Krise erhalten haben," sagt Hancock dem Sender Sky News. Das Mittel erhöhe die Überlebenschancen von Schwerkranken ganz erheblich. Das Potenzial des Medikaments sei erst im Februar entdeckt worden und im März seien positive Signale gekommen, so dass die Regierung im April mit dem Kauf des Medikaments begonnen habe.

08.52 Uhr - Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig will Kinder und Familien in den Mittelpunkt der heutigen Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Regierungschefs der Länder rücken. Denn sie hätten wegen der Schul- und Kita-Schließungen mit die größte Last getragen, sagt die SPD-Politikerin im ZDF. Für eine Rückkehr zum Regelbetrieb in den Schulen brauche es nun eine nationale Teststrategie, um mehr Sicherheit für die Kinder, Eltern, Lehrer und Erzieher zu schaffen. "Dort wo in einer Kita oder einer Schule ein Fall auftritt, muss sofort durchgetestet werden." Das sollte bundesweit einheitlich geschehen und von den Krankenkassen bezahlt werden. "Denn wir müssen im Gesundheitssystem präventiv vorgehen und nicht erst wenn Corona auftritt."

08.32 Uhr - Rund 7,8 Millionen Franzosen waren Ende Mai vorübergehend arbeitslos. Das sagt Arbeitsministerin Muriel Penicaud dem Sender Radio Classique. Der Staat habe dafür in den vergangenen drei Monaten rund 17 Milliarden Euro ausgegeben, fügt sie hinzu.

07.42 Uhr - Australien wird seine Grenzen für ausländische Reisende wahrscheinlich nicht vor kommendem Jahr öffnen, wie Handelsminister Simon Birmingham sagt. Geprüft werde aber eine Lockerung der Einreisevorgaben für Studenten und andere Langzeitbesucher.

07.34 Uhr - Thailand registriert den dritten Tag in Folge keine Neuinfektionen. Auch weitere Todesfälle werden von den Behörden nicht gemeldet. Bislang wurden insgesamt 3135 Ansteckungen festgestellt und 58 Todesfälle. Virusübertragungen im Land selbst wurden seit 23 Tagen nicht mehr ermittelt.

07.24 Uhr - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigt sich hocherfreut über einen Erfolg bei der Behandlung von Covid-19-Patienten. Die positiven Ergebnisse einer Studie mit dem günstigen Entzündungshemmer Glucocorticoid Dexamethason seien eine "großartige Nachricht", erklärt WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus.

06.59 Uhr - In Honduras gibt Präsident Juan Orlando Hernandez in einer Fernsehansprache seine Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus bekannt. Die Diagnose sei erfolgt, nachdem er sich am Wochenende unwohl gefühlt habe. Er befinde sich in Behandlung und arbeite von Zuhause aus.

06.04 Uhr - Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt um 345 auf 187.184, wie Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) für Infektionskrankheiten zeigen. Die Zahl der Todesopfer steigt nach offiziellen Angaben um 30 auf 8830. Rund 173.600 Menschen sind in Deutschland bislang von dem Virus genesen, teilt das RKI mit.

03.43 Uhr - China meldet binnen 24 Stunden 44 neue bestätigte Coronavirus-Fälle. Von den Neuinfektionen seien elf auf Einreisende zurückzuführen. Die Kommission berichtet elf zusätzliche neue asymptomatische Fälle, die nicht in der Statistik erfasst werden. Nach Angaben der nationalen Gesundheitskommission seien 31 der neuen Fälle in Peking aufgetreten. Die Region Heilongjiang führt daraufhin eine 21-tägige Quarantänepflicht für Reisende aus den mittel bis stark betroffenen Gebieten der Hauptstadt ein. Peking verzeichnet seit dem Wochenende einen neuen Virus-Ausbruch, der vermutlich mit einem lokalen Lebensmittelmarkt im Zusammenhang steht.

00.29 Uhr - Die Weltbank unterstützt infolge der Corona-Pandemie die Gesundheitsversorgung in Ägypten mit einer Zahlung in Höhe von 400 Millionen Dollar. Die Finanzspritze soll vorübergehenden finanziellen Schutz für diejenigen bieten, die von hohen Gesundheitsausgaben im Zusammenhang mit dem Virus-Ausbruch betroffen sind, so die Bank in einer Erklärung. Ägyptens Gesundheitsministerium meldet bislang 47.856 bestätigte Coronavirus-Fälle und 1766 Todesopfer. Laut einem Bericht der Weltbank aus dem Jahr 2018 haben viele Ägypter entweder keine Krankenversicherung oder nutzen sie nicht, weil sie Bedenken hinsichtlich der Qualität der Versorgung in staatlichen Krankenhäusern haben. (Zusammengestellt von der Reuters-Redaktion in Berlin. Bei Rückfragen wenden Sie sich an die Redaktionsleitung unter der Telefonnummer +49 30 2888 5168)

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