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Weißes Haus – Russland könnte die Ukraine „jederzeit“ angreifen

WELT-Logo WELT 18.01.2022
„Präsident Putin hat diese Krise verursacht", so die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki Quelle: REUTERS © REUTERS „Präsident Putin hat diese Krise verursacht", so die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki Quelle: REUTERS

Die US-Regierung hat angesichts der Spannungen im Ukraine-Konflikt in deutlichen Worten vor einem möglichen Einmarsch Russlands gewarnt. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, machte am Dienstag erneut den russischen Präsidenten Wladimir Putin für die Eskalation verantwortlich.

„Präsident Putin hat diese Krise verursacht, indem er 100.000 russische Soldaten entlang der ukrainischen Grenzen zusammengezogen hat“, sagte Psaki. „Um es klar zu sagen, wir halten die Situation für extrem gefährlich. Wir befinden uns jetzt in einer Phase, in der Russland jederzeit einen Angriff auf die Ukraine starten könnte.“ Die US-Regierung halte sich daher alle Möglichkeiten offen. „Keine Option ist vom Tisch“, sagte Paski.


Video: US-Präsident Biden und sein russischer Amtskollege Putin wollen wieder telefonieren (glomex)

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Psaki sagte, US-Außenminister Antony Blinken werde bei seinem anstehenden Krisentreffen mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow am Freitag in Genf deutlich machen, „dass es einen diplomatischen Weg nach vorn gibt“. Sollte Putin sich stattdessen für eine militärische Eskalation entscheiden, drohten Russland „schwerwiegende wirtschaftliche Folgen“.

Bei dem Treffen soll nach Angaben einer US-Regierungsvertreterin über eine mögliche diplomatische Lösung des Ukraine-Konflikts gesprochen werden. Blinken und Lawrow hatten bereits am Dienstag miteinander telefoniert.

Bereits am Mittwoch trifft Blinken in Kiew den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und Außenminister Dmytro Kuleba. Am Donnerstag reist er dann für Gespräche mit Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) und den Außenministern Frankreichs und Großbritanniens nach Berlin.

Wegen eines massiven russischen Truppenaufmarsches an der Grenze zur Ukraine befürchtet der Westen, dass Russland einen Einmarsch in das Nachbarland vorbereitet. Die Regierung in Moskau bestreitet das.

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