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In-Vitro-Fertilisation: Beeinträchtigt eine künstliche Befruchtung die Gesundheit des Kindes?

BUNTE.de-Logo BUNTE.de 15.03.2019 BUNTE.de Redaktion
In-Vitro-Fertilisation: Beeinträchtigt eine künstliche Befruchtung die Gesundheit des Kindes? © iStock/Rost-9D In-Vitro-Fertilisation: Beeinträchtigt eine künstliche Befruchtung die Gesundheit des Kindes?

Eine In-Vitro-Fertilisation stellt gerade für die behandelten Frauen eine enorme seelische und körperliche Belastung dar. Insbesondere die benötigten Hormongaben vor der tatsächlichen In-Vitro-Fertilisation (IVF) übersteht nicht jede. Doch diese Einschränkungen nehmen Paare in Kauf, wenn der Kinderwunsch groß ist, aber es auf natürlichem Weg einfach nicht klappen will und kann. Dementsprechend groß ist der Run auf Kinderwunsch-Kliniken inzwischen.

Eine 2018 im Fachmagazin „Journal of the American College of Cardiology“ veröffentlichte Studie wirft jedoch erneut die Frage auf, ob IVF-Kinder grundsätzlich mehr Risiken ausgesetzt sind, als natürlich gezeugte Babys, wie unter anderem auf der Website „zeit.de“ berichtet wird. Die Forscher wollen in ihren Untersuchungen gezeigt haben, dass es für Kinder, die im Rahmen einer künstlichen Befruchtung entstanden, gesundheitliche Nachteile geben kann. Demnach sollen sie im Vergleich zu natürlich gezeugten Kindern beispielsweise eher unter Fehlentwicklungen der Gefäße leiden.

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Haben IVF-Kinder andere gesundheitliche Voraussetzungen?

Bereits im Jahr 2012 wurde eine Studie im Magazin „Circulation“ publiziert, laut der Kinder, die durch Reproduktionstechniken entstanden, Nachteile haben sollen. Die Wissenschaftler zeigten, dass es zu einer vorzeitigen Alterung kommen könnte. Auch ihrer Untersuchung nach, könnten Gefäße anders beschaffen sein, sodass eine Gefäßverkalkung möglich wäre. Probleme mit den Gefäßen sind nicht unerheblich, sondern können auch zu einem erhöhten Blutdruck führen. Das Risiko, an Herzproblemen oder Schlaganfällen zu erkranken, wäre dann erhöht. Frühere Studien untersuchten außerdem erhöhte Erkrankungstendenzen in puncto Diabetes sowie Fehlbildungen.

Apropos Kinderwunsch: Alles Wissenswerte zur Natürlichen Familienplanung (NFP) liest du hier ...

Untersuchungsfehler! Wie vertrauenswürdig sind die Studien wirklich?

Aber wie ist das erklärbar? Eine befruchtete Eizelle wird einige Tage in einem Nährmedium aufbewahrt, bevor sie eingepflanzt wird. Dieser Vorgang könnte – so die Vermutung vieler Wissenschaftler – Einfluss auf die gesunde Entwicklung haben.

Allerdings: Bei einer Vielzahl der Studien zu IVF-Kindern konnten Untersuchungsfehler belegt werden. So wurde das Alter oder Erkrankungen der Mütter nicht immer mit berücksichtigt. Allerdings gelten diese Faktoren sowie der Lebensstil als entscheidendere Einflussfaktoren für die Gesundheitsentwicklung eines Kindes.

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