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25 Jahre Tanz in Kalamata

Zehn Tage lang drehte sich in der griechischen Hafenstadt Kalamata alles nur um eines: die hohe Kunst des zeitgenössischen Tanzes. Zum Auftakt des Festivals führte die Hip-Hop-Truppe um Kader Attou (CCN De La Rochelle-Cie Accrorap) das Stück "Die Wurzeln" auf. Linda Kapetanea ist künstlerische Leiterin des Internationalen Kalamata-Tanzfestivals : "Das Festival gibt es seit 25 Jahren. Wir haben uns international aufgestellt und sind wichtig für die Tanz-Szene Griechenlands. Im Kulturleben des gesamten Mittelmeerraumes spielen wir eine nicht zu unterschätzende Rolle. In diesem Jahr geht es um Zeit: Was macht die Zeit mit der Kunst, mit dem Körper? Zehn Tage lang entdecken die Zuschauer den ganzen Variantenreichtum zeitgenössischer Tanz-Choreographien." Geschichte einer Emanzipation In "Until the Lions" erzählt Akram Khan die Geschichte einer Emanzipation. Wird Prinzessin Amba es schaffen, ihr Leben selbstbestimmt zu leben? Wird ihr Gerechtigkeit widerfahren? Ein bewegendes Stück über Durchhaltevermögen und Frauen-Power. Die Tänzerin Joy Alpuerto Ritter meint: "Es geht darum, Prinzessin Amba eine Stimme zu verleihen. Niemand achtet zunächst auf ihre Geschichte. Doch gerade heutzutage ist es wichtig, derartigen Erzählungen zuzuhören. Amba ist ein großartiges Beispiel, ihr Kampf, ihr Leben, wie sie damit umgeht... Es geht um Frauen-Power." Welttanzkultur Bereits 122 Mal führte die Truppe das Stück auf, in 19 Ländern auf fünf Kontinenten - ein echtes Stück zeitgenössischer Weltkultur, meint auch der griechische Euronews-Reporter Yorgos Mitropoulos: "Mit der Choregraphie von Akram Khan ging das 25. Kalamata Tanz-Festival zu Ende. In diesem Jahr gab es 22 Aufführungen aus elf Ländern zu sehen. Das nächste Tanz-Rendezvous findet im Juli 2020 statt."
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