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Brexit-Gespräche in Paris: Macron lässt Johnson auflaufen

Bei seinem Antrittsbesuch in Paris sagte der britische Premierminister Boris Johnson, dass er eine Einigung für den Austritt seines Landes aus der Europäischen Union erzielen wolle. Der französische Präsident Emmanuel Macron wies allerdings seine Forderungen erneut zurück, den Vertrag im Hinblick auf die irische Grenze zu ändern. Genau das will Johnson aber erreichen. Macron sagte: "Ich werde ganz klar sein: Im kommenden Monat werden wir kein neues Austrittsabkommen finden, das vom bisherigen weit entfernt ist. Wenn im Rahmen dessen, was Michel Barnier ausgehandelt hat, Dinge angepasst werden - in Übereinstimmung mit den beiden von mir genannten Zielen: Stabilität in Irland und Integrität des Binnenmarktes -, dann müssen wir sie nächsten Monat finden. Ansonsten liegt das Problem tiefer, es wäre dann ein inner-britisches Problem. Dieses werden wir nicht mit Verhandlungen lösen können. Das wäre eine politische Entscheidung, die der Premierminister treffen müsste. Das ist nicht unsere Aufgabe." Boris Johnson zeigte sich um einiges optimistischer: "Unter keinen Umständen wird die britische Regierung an dieser Grenze Inspektionen oder Kontrollen jeglicher Art einführen oder auferlegen. Ich verstehe Ihren Wunsch, die Integrität des Binnenmarkts zu schützen, aber wir denken, dass es Möglichkeiten gibt, die Integrität des Binnenmarkts zu schützen und gleichzeitig Großbritannien den Austritt aus der EU zu ermöglichen." Neben dem britischen EU-Austritt stehen bei dem Treffen im Elysée-Palast auch der G7-Gipfel, der am Samstag im französischen Biarritz beginnt, die Irankrise und der Syrienkonflikt auf der Agenda.
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