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Corbyn will neues Brexit-Referendum

Monatelang hatte er beim Thema Brexit nur den Kurs der Regierung kritisiert. Nun spricht Labour-Chef Jeremy Corbyn Klartext und fordert ein neues Brexit-Referendum. Für den Fall kündigte Corbyn an, für den Verbleib in der EU einzutreten. Die Begründung: kein geregelter Austritt oder ein - so wörtlich - Tory-Brexit sei die schlechtere Alternative. "Ein No Deal kommt für Labour nicht in Frage," sagte er. Auf Euronews sagte Thomas Brooks, ein führender Experte für britische Politik, dass Corbyn für seinen Flirt mit den Euroskeptikern in die Kritik geraten war. Corbyns Kehrtwende kommt für viele überraschend - auch in seiner eigenen Partei. Im Februar hatte der Labour-Chef May in einem Brief um fünf Änderungen am Brexit-Kurs gebeten, ohne ein Referendum zu erwägen. Auch im März hatte Corbyn die Labour-Abgeordneten noch aufgefordert, gegen den Antrag auf ein zweites Referendum zu stimmen.
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