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Frauen-Themen bei Brüsseler Comic-Festival

Das Comic-Festival ist eine Institution in Brüssel. Eine Gelegenheit, Talente und Trends zu entdecken. Hinter den Figuren aus Papier und Farbe verbergen sich oft auch gesellschaftliche Realitäten. Thematisch stehen bei dieser zehnten Ausgabe des Festivals Gewalt gegen Frauen und der Kampf dagegen im MIttelpunkt. Aude Mermilliod etwa erzählt in ihrem jüngsten Band die Geschichte ihrer Abtreibung. Für sie sind Comics die ideale Kunstform, solche Themen anzusprechen. "Es ist ein ideales Medium, um soziale und auch militante Positionen zu thematisieren, denn wir haben graphische Möglichkeiten für Ideen, die manchmal sehr abstrakt sind. Und das klappt immer besser. Es gibt immer mehr Comics, in denen über Körperempfindungen, Familien und militante Positionen gesprochen werden." Eine neue Generation von Künstlern, die ihr eigenes wachsendes Publikum hat. Juliette Boutant gehört dazu, sie ist Co-Autorin von "Krokodile", wohinter sich Männer verbergen, die Frauen sexuell belästigen. "Knapp die Hälfte unserer Leser sind Männer, das ist hervorragend! Frauen ergreifen das Wort und werden gehört und unterstützt. Zugleich, so hoffe ich, machen unsere Bücher so manche Männer nachdenklich." Eine Tendenz, die auf den Fluren des Festivals vielfach festzustellen ist. Das Publikum ist begeistert.

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