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Gefahr auch für Spanien-Touristen? Listeriose-Ausbruch infiziert Hunderte

Wegen eines Listeriose-Ausbruchs hat Spaniens Gesundheitsminsterium eine internationale Warnung herausgegeben. Listeriose: Mehr als 500 Verdachtsfälle Bei 150 Patienten sei die Infektionskrankheit festgestellt worden, eine 90-jährige Frau starb an den Folgen ihrer Erkrankung. Man prüfe mehr als 500 Verdachtsfälle, so Gesundheitsministerin María Luisa Carcedo, von denen ein Großteil in der bei Touristen beliebten Urlaubsregion Andalusien aufgetreten sei. Die Europäische Kommission und die Weltgesundheitsorganisiation seien über den bisher größten Ausbruch auf der iberischen Halbinsel informiert worden. Grund des Ausbruchs offenbar kontaminiertes Schweinefleisch Die durch Bakterien übertragene Infektionskrankheit war offenbar durch kontaminiertes Fleisch verbreitet worden, das aus einer Schweinefleischverarbeitungsanlage in Andalusien stammt. Listeriose-Fälle wurden auch in Katalonien und Aragon im Nordosten des Landes gemeldet. Listeriose ist vor allem für Schwangere, Neugeborene, Ältere und für Menschen mit einer abgeschwächten Immunabwehr gefährlich. Bei rechtzeitiger Diagnose kann sie mit Antibiotika behandelt werden.

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