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Neuer Anlauf für Frieden in der Ost-Ukraine

Allein das Treffen der beiden Präsidenten Zelensky und Putin gilt schon als Durchbruch in den Beziehungen zwischen der Ukraine und Russland. Man hat sich auf einen Gefangenenaustausch geeinigt, aber die größere Frage um den künftigen Status der Ostukraine wurden vertagt. Vertreter der russischen Regierung zeigten sich zuversichtlich. So sagte der russische Senator Aleksey Konstantinovich Pushkov: "Die erreichten Vereinbarungen, die Putin als eine "Erwärmung" (der Beziehungen) bezeichnet hat, sollten nicht unterschätzt werden. Denn die Teilnehmer hätten als schlechteste Option ohne Ergebnis abreisen können. Dies ist nicht geschehen, was an sich schon mal positiv ist. Und wenn wir diesen Weg fortsetzen, den wir Paris begonnen haben. können wir Fortschritte machen bei der Lösung dieses Konflikts." Neuer Zeitplan für den Frieden Der französische Präsident Macron leitete die fast neunstündigen Verhandlungen im Pariser Elyseepalast. Vereinbart wurden dabei teils konkrete Zeitvorgaben für die bereits ausgehandelten Friedensschritte. Ukraine-Experte Alexander Musiienko vom Centre for Military and Law Research ist noch unsicher, ob es einen Durchbruch gibt. "Auf ukrainischer Seite wird man sehr vorsichtig und sehr pragmatisch sein. Wie der Präsident schon sagte, ein neues Gesetz wird nicht erwartet. Sie werden die alte Vereinbarung ändern und ergänzen nach der Steinmeier Formel. Ich denke, es wird einen Gefangenenaustausch geben, vielleicht auch einen Waffenstillstand." Beobachter hoffen auf neuen Schwung Der seit 5 Jahren schwelende Konflikt im Osten der Ukraine hat bereits 13.000 Menschenleben gefordert. Der erst seit Kurzem regierende Präsident Zelensky hatte das Ende des Krieges zu einem zentralen Thema seines Wahlkampfes gemacht. Beobachter hoffen deshalb, dass nun neue Bewegung in die Friedensverhandlungen kommt.
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