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Friedensabkommen „um jeden Preis“?

Z-LiVE NEWS 08.03.2022 Z-LiVE News
Viktor Janukowytsch © Z-LiVE NEWS Viktor Janukowytsch

Seit Wochen hält Wolodymyr Selenskyj öffentlichkeitswirksame Ansprachen. Versucht die Ukrainer zu motivieren, ihnen Mut zuzusprechen und erbittet Hilfe von der EU und den Vereinigten Staaten.

Nun hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dem US-amerikanischen TV-Sender ABC News ein Interview zur Lage in der Ukraine gegeben. Nach einem Bericht über die Situation der Menschen in den umkämpften Gebieten und einem Versuch der Einordnung der unübersichtlichen Lage vor Ort, wurde er schließlich gefragt, ob er eine Botschaft für den russischen Präsidenten Wladimir Putin hätte. „Er kann den Krieg, den er begonnen hat, beenden“, sagt Selenskyj. „Selbst, wenn er nicht glaubt, dass er den Krieg gestartet hat, kann er nicht bestreiten, dass er ihn beenden kann.“

Nahezu zeitgleich forderte der Putin-nahe Ex-Präsident Viktor Janukowitsch den amtierenden Staatschef Selenskyj zum Aufgeben auf: „Sie persönlich sind verpflichtet, das Blutvergießen zu beenden und ein Friedensabkommen um jeden Preis zu erzielen“, verkündete der Politiker in einer Botschaft, die die russische Staatsagentur Ria Nowosti ausstrahlte.

Der als korrupt geltende Janukowitsch wurde 2014 von prowestlichen Demonstranten gestürzt. Heute lebt er in Russland und umgibt sich mit russischen Politikern und hohen Tieren des Kremls. In der Ukraine wurde er in Abwesenheit wegen Landesverrats zu 13 Jahren Haft verurteilt. In ukrainischen Medien kursiert unlängst das Gerücht, der Kreml wolle den 71-jährigen Janukowitsch nach Ende des Kriegs wieder als Präsidenten einsetzen. Bestätigt sind diese Angaben jedoch nicht.

Egal auf welche Seite man schaut, beide Staatschefs sind derzeit nicht bereit aufzugeben und schieben die Verantwortung dem jeweils anderen zu. Ein baldiges Ende des Krieges scheint somit nicht in Sicht.

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