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Forscher lösen Rätsel von Machu Picchu

männersache-Logo männersache 11.05.2020 maennersache
Machu Picchu © Bereitgestellt von männersache Machu Picchu

Die Inka-Ruinenstadt Machu Pichu hat Wissenschaftlern unlösbare Rätsel aufgegeben – jetzt kommt zumindest bei einigen offenen Fragen Bewegung rein.

Forscher lösen Rätsel von Machu Picchu

Machu Picchu gilt als eine der touristischen Haupt-Attraktionen des südamerikanischen Kontinents. Die Inka-Ruinenstadt in den peruanischen Anden zieht jährlich Millionen von Touristen aus aller Welt in ihren Bann. Eine wichtige Frage jedoch konnten Wissenschaftler bis heute nicht beantworten: Warum wurde die Kultstätte an einer solch unzugänglichen Stelle gebaut?

Die Lösung kommt aus Brasilien

Beim Jahrestreffen der Geological Society of America in der US-Metropole Phönix hat der brasilianische Forscher Rualdo Menegat hinsichtlich dieser drängenden Frage seine Vermutung präsentiert. Demnach ging es um die weiche und rissige Bodenbeschaffenheit am jetzigen Standort. Dies ermöglichte den Anbau von Pflanzen und den Abbau von Gestein, um die Anlage überhaupt zu konstruieren. Menegat: "Die Location von Machu Picchu ist kein Zufall. Es wäre unmöglich gewesen, eine solche Anlage in den Bergen zu bauen, wenn der Boden hier nicht so rissig wäre."

Beleg für eine These

Satellitenbilder zeigen, dass sämtliche Gebäude in Machu Picchu entlang einer geologischen Störungslinie verlaufen. An dieser Verwerfungslinie sind auch andere bedeutende Inka-Stätten wie Ollantaytambo, Pisac und Cusco errichtet. Ein Grund dafür könnte sein, dass diese unterirdische Störungslinie Regen- und Schmelzwasser direkt zu der städtischen Anlage leitet. Zudem übernahm sie die anschließende Entwässerung. Ein weiterer Vorteil von dem Standort in bergiger Höhe: Dort oben war die Anlage vor Erdrutschen und Gerölllawinen geschützt.

Die Inka erbauten Machu Picchu im 15. Jahrhundert in 2430 Metern Höhe auf einem Bergrücken in der Region Cusco.

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