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Nasa-Chef warnt, dass die Menschen die Bedrohung durch einen Meteor nicht ernst genug nehmen

Business Insider Deutschland-Logo Business Insider Deutschland 03.05.2019 Alexandra Ma
© Bereitgestellt von Business Insider Inc

Nasa-Direktor Jim Bridenstine hat davor gewarnt, dass die Gefahr eines Meteoriteneinschlags auf der Erde größer ist, als wir vielleicht denken.

Bridenstine sagte am vergangenen Montag auf der Planetary Defense Conference in Washington, D.C., dass „der Grund, der es so wichtig macht, diese Sache so ernst zu nehmen“, der sogenannte „Kicherfaktor“ sei — aber auch wissenschaftliche Theorien, die zu lächerlich erscheinen, dass sie ernst genommen werden. 

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Jim Bridenstine © Solar System Exploration Research Virtual Institute/YouTube Jim Bridenstine

„Wir müssen sicherstellen, dass die Leute verstehen, dass es sich hierbei nicht um Hollywood handelt. Es geht nicht um Filme. Hier geht es darum, den einzigen Planeten, den wir momentan im Hinblick auf unsere Überlebensfähigkeit kennen, zu schützen — und das ist der Planet Erde", fügt er hinzu.

Im Februar 2013 beobachtete Bridenstine einen Meteor mit einem Durchmesser von etwa 20 Metern, der mit einer Geschwindigkeit von mehr als 64.000 Stundenkilometern in die Erdatmosphäre eindrang und über Tscheljabinsk in Zentralrussland explodierte.

Meteorit © CNN/YouTube Meteorit

Meteoriten — kleinere Stücke, die von einem größeren Meteor abgebrochen waren — prallten in der gesamten Region auf die Erde, während ein Feuerball am Himmel entlang streifte.

Außerdem soll es eine laute und heftige Explosion gegeben haben. Diese führte zu einer Schockwelle, aufgrund welcher zahlreiche Fenster zerbrachen und durch die viele Gebäude in der gesamten Region beschädigt wurden, so Bridenstine. Der Nasa-Direktor fügte außerdem hinzu, dass die Explosion des Meteors die 30-fache Energie der Atombombe in Hiroshima hatte.

Dies führte auch dazu, dass mehr als 1.400 Menschen verletzt wurden — davon viele durch fliegendes Glas, berichtete CNN.

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Laut Nasa-Modellen müssen wir etwa alle 60 Jahre mit Meteoriteneinschlägen rechnen

„Ich wünschte, ich könnte euch sagen, dass diese Ereignisse außergewöhnlich einzigartig sind, aber das sind sie nicht“, so Bridenstine am vergangenen Montag.

Man habe mit Hilfe der Nasa-Modelle festgestellt, dass solche Ereignisse „etwa einmal alle 60 Jahre“ stattfinden werden. Er fügte außerdem hinzu, dass sich am selben Tag der Meteoritenexplosion über Tscheljabinsk ein weiterer, größerer Asteroid der Erde bis auf rund 27.000 Kilometer näherte, sie jedoch knapp verfehlte.

Anlässlich der drohenden Gefahr diskutierten wissenschaftliche Experten auf der diesjährigen Planetary Conference darüber, wie sich die Welt gegen einen potenziell gefährlichen Asteroiden oder Kometen, der auf die Erde zusteuert, schützen kann, heißt es in einer Pressemitteilung der Veranstaltung.

In einem solchen Szenario, so Bridenstine, würde die Nasa die Geschwindigkeit und Flugbahn des Objekts zunächst messen und daraufhin entscheiden, ob sie es ablenken oder den Bereich, den es treffen würde, evakuieren sollte.

Schaut euch im folgenden Video Bridenstines Rede an, die bei 2:39 beginnt.

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