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Vom Schoß- bis zum Windhund

RP ONLINE-Logo RP ONLINE 18.05.2020 RP ONLINE

Wer hat vier Beine und freut sich, wenn Herrchen oder Frauchen endlich wieder nach Hause kommen, auch, wenn sie nur fünf Minuten weg waren? Na klar, der Hund. Wir verraten, welche Hunderassen sich für Familien mit Kindern eignen, welche sich mit Katzen vertragen und was die beliebtesten Rassen sind.

Wer ist der beste Freund des Menschen? Na klar, die Antwort kennt jeder: der Hund. Erasmus von Rotterdam war 1518 der erste, der diese These aufstellte. Rein emotional stimmt das sicher. Und trotzdem sagt die Statistik, dass Hunde bei der Anzahl der in Deutschland lebenden Haustiere nur auf Platz zwei rangieren, hinter den Katzen.

Hundefreunden ist das aber egal. Rein historisch gesehen tun sich Hunde und Katzen nicht viel. Beide werden schon seit Jahrtausenden vom Menschen gehalten. Wer da beliebter ist, lässt sich gar nicht so genau sagen. Und die Vielzahl der Hunderassen ist ähnlich groß wie die der Katzenrassen. Letztlich gibt es viele Faktoren, die bei der Wahl der passenden Hunderasse den Ausschlag geben können.

Die einen mögen kleine Hunde, die anderen große Hunde. Wieder andere suchen Hunde mit langem Fell, andere mit kurzem Fell. Ist die Hunderasse kinderfreundlich? Und verträgt sich der Hund mit einer Katze? Oder ist er vielleicht doch eher von den Behörden als gefährlich eingestuft? Auch das spielt bei der Entscheidung nach der individuell passenden Hunderasse eine Rolle. Ein Hund fühlt sich dann wohl, wenn er und seine Besitzer gut zueinander passen. Nicht selten ähneln sie sich sogar in ihrem Wesen.

Was sind besonders ruhige Hunderassen?

Wer nicht mehr so gut zu Fuß unterwegs ist und einen Hund sucht, der nicht den ganzen Tag durch die Wohnung wuselt, der ist gut beraten, sich für eine ruhige Hunderasse zu entscheiden. Zu diesen Rassen gehören unter anderem der Basset Hound, der Elo, die Englische Bulldogge, die Französische Bulldogge, der Kontinentale Zwergspaniel, der Chow-Chow und der Tibet-Spaniel.

Im Grunde ist es wie bei uns Menschen: Die einen sind lebhaft, die anderen eher zurückhaltend und gemütlich. Denn auch Hunde haben Charakter. Der Basset Hound zum Beispiel war einst ein Jagdhund. Er hatte die Aufgabe, erlegtes Wild aufzuspüren. Seine kurzen Beine machen klar, dass er nicht der schnellste ist. Vor einigen Jahrzehnten mauserte er sich durch Züchtungen zum Familienhund. Er eignet sich für Menschen, die es bequem mögen. Der Elo ist eine noch recht junge Hunderasse. Ziel der Züchtung war es, den optimalen Familienhund zu kreieren. Daher hat der kleine Hund ein ruhiges Temperament, ist aber dennoch wachsam. Die Französische Bulldogge ist ebenfalls ein kleiner Hund. Sie ist klug und schmust gerne. Bei Spaziergängen mag die Französische Bulldogge lieber kurze Strecken. Alle ruhigen Hunderassen haben gemein, dass sie einen liebenswerten Charakter haben.

Was sind die beliebtesten Hunderassen?

Schaut man sich in Parks um, dann ist die Vielfalt der Hunderassen auf den ersten Blick groß. Da kann man sich schon einmal fragen, was denn die beliebteste Rasse ist. Die Antwort ist dabei aber gar nicht so leicht. Denn je nachdem, welche Statistik man heranzieht, gibt es andere Ergebnisse. Der Verband für das Deutsche Hundewesen erklärt auf seiner Internetseite den Deutschen Schäferhund zur beliebtesten Rasse. Der Deutsche Schäferhund gilt als Familienhund und wird bis zu 65 Zentimetern groß beziehungsweise hoch. Der Deutsche Schäferhund ist zudem robust, aufmerksam und anhänglich.

Auf Platz zwei führt der Verband für das Deutsche Hundewesen den Teckel (besser bekannt als Dackel), gefolgt vom Deutschen Drahthaar. Auf den Plätzen vier und fünf landen der Labrador Retriever und der Golden Retriever. Der größte Unterschied zwischen den beiden Retriever-Arten: die Farbe. Der Labrador Retriever ist schwarz, der Golden Retriever blond. In der Größe unterscheiden sie sich nur in wenigen Zentimetern. Mit dem ausgestorbenen St. John's Hund haben sie einen gemeinsamen Vorfahren.

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Die Top 10 der beliebtesten Hunderassen komplettieren der Pudel, der Rottweiler, der Deutsche Boxer, die Deutsche Dogge und der Cavalier King Charles Spaniel. Das Ranking listet 50 Hunderassen. Auf dem letzten Platz, also auf Platz 50, landet in der Rangliste des Verbands der Irish Terrier. Er wird rund 45 Zentimeter hoch und circa 12 Kilogramm schwer. Er ist dafür bekannt, sich anderen Hunden gegenüber behaupten zu wollen.

Etwas anders sieht das Ranking der beliebtesten Hunderassen bei der Tierschutzorganisation Tasso aus. Dort rangiert eine Rasse auf Platz eins, die gar keine Rasse ist: der Mischling. Unter den Top 10 von Tasso sind zudem Rassen, die beim Verband für das Deutsche Hundewesen Plätze im Mittelfeld belegen. Zu ihnen gehören unter anderem der Chihuahua, der Australian Shepherd, der Jack Russell Terrier, der Yorkshire Terrier und der Havaneser. Auffällig ist, dass es sich bei den Hunderassen, die Tasso im Vergleich zum Verband für das Deutsche Hundewesen führt, kaum um große Hunde handelt. Das lässt den Schluss zu, dass die Deutschen kleine Hunderassen gegenüber großen Hunderassen bevorzugen.

Was sind die katzenfreundlichsten Hunderassen?

Hunde und Katzen sind nicht unbedingt die besten Freunde. So lautet jedenfalls eine weit verbreitete Meinung. In manchen Fällen stimmt das sogar. Doch es gibt auch Hunderassen, die sich durchaus mit Katzen vertragen. Wer eine solche sucht, der fragt am besten beim Züchter oder in einem Tierheim nach. Dort hat man Ahnung und kann zu dem Thema beraten.

Gut mit Katzen verträgt sich zum Beispiel ein Dackel. Die beiden begegnen sich zudem quasi auf Augenhöhe. Sie sind beide nicht die größten. Der Deutsche Schäferhund ist einer der großen Hunde, die sich mit den Samtpfoten verstehen. Gleiches gilt für den Labrador, den Cocker Spaniel und den Mops. Katzenfreundlich ist auch der Border Collie. Er gilt allgemein als eine der intelligentesten Hunderassen. Der Border Collie hat den Instinkt eines Herdenhundes. Darum ist der Border Collie in der Lage, sich gut mit Katzen zu verstehen. Als Katzenfreund bekannt sind zudem der Golden Retriever, der Labrador Retriever, die Deutsche Dogge, der English Springer Spaniel, der Field Spaniel, der Große Schweizer Sennenhund, der Holländische Schäferhund, der Katalanische Schäferhund, der Kroatische Schäferhund, der Japan-Spitz, der Tibet Terrier und einige andere Hunderassen.

Welche Hunderassen verlieren keine Haare?

Einen Hund, der keine Haare verliert, gibt es nicht. Jedes Lebewesen mit Haaren verliert schon einmal das ein eoder andere. Genau wie der Mensch. Damit müssen Hundebesitzer einfach leben. Es gibt aber Hunderassen, die dazu neigen, kaum oder nur wenige Haare zu verlieren. Dazu gehört zum Beispiel der Airedale Terrier, der ein wenig an einen Plüschhund erinnert. Auch andere Arten Terrier verlieren kaum Haare. So etwa der Yorkshire Terrier. Einen jahreszeitbedingten Fellwechsel haben Yorkshire Terrier nämlich nicht. Etwas mehr, aber immer noch wenige Haare, verliert der Afghanische Windhund. Kaum Haare verliert auch der Deutsche Pinscher.

Welche Hunderassen sind für Anfänger geeignet?

Bei der Anschaffung eines Hundes sollte darauf geachtet werden, ob man schon einmal einen Hund hatte oder nicht. Nicht jede Rasse ist für Einsteiger geeignet. Für manche braucht man sogar einen Eignungstest. Daher sollten Personen, die zum ersten Mal einen Hund anschaffen, sich genau erkundigen, welche Rasse für sie geeignet ist. Auch das Wohnumfeld und die Lebenssituation spielen dabei eine Rolle.

Gut geeignet für Anfänger ist zum Beispiel der Berner Sennenhund. Er ist ein echter Familienhund und verträgt sich gut mit Kindern. Der Berner Sennenhund ist zudem verspielt und gehorsam. Weil der Berner Sennenhund außerdem als intelligent gilt, ist er gut trainierbar. Für Anfänger ist er daher gut geeignet.

Auch diverse Arten von Terriern kommen infrage. Dazu gehören unter anderem der Cairn Terrier, der Norfolk Terrier und der Norwich Terrier. Die beiden letzten sehen sich sehr ähnlich und unterscheiden sich eigentlich nur in der Stellung der Ohren.

Wer einen sportlichen ersten Hund sucht, der ist zum Beispiel mit einem Whippet gut beraten. Diese Rasse gehört zu den Laufhunden und braucht daher viel Bewegung. Auf der anderen Seite ist der Whippet aber auch verschmust und mag es gemütlich.

Weitere Hunde für Anfänger sind auch Rassen, die zu den Pinschern gehören. So zum Beispiel der Affenpinscher und der Zwergpinscher. Beide Rassen der Pinscher sind eher klein gewachsen. Auch der Welsh Springer Spaniel ist ein Anfängerhund. Der Welsh Springer Spaniel ist intelligent, kinderfreundlich und eignet sich perfekt für die Haltung in einer Wohnung.

Welche Hunderassen sind in Deutschland verboten?

Nicht jeder Hund, der nett aussieht, ist es auch. Sogenannte Kampfhunde gelten als gefährlich. In der Vergangenheit kam es bereits zu Zwischenfällen mit bestimmten Hunderassen, bei denen Menschen teils schwer verletzt wurden. Die Bundesregierung hat daher 2001 das Hundeverbringungs- und Einfuhrbeschränkungsgesetz verabschiedet. Dieses untersagt die Einfuhr und Haltung bestimmter Rassen. In Paragraph 2, Absatz 1 nennt dieses Gesetz die Rassen Pitbull-Terrier, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bull Terrier und Bull Terrier sowie Kreuzungen untereinander und mit anderen Rassen als verboten. Fast alle diese Rassen haben ihren Ursprung in Großbritannien, wo früher Hundekämpfe stattfanden.

Je nach Bundesland gibt es verschiedene Richtlinien für die Haltung dieser sogenannten Listenhunde. So kann vom Halter verlangt werden, dass er volljährig ist, ein Führungszeugnis vorlegen muss und einen Eignungstest absolvieren muss. Auch Leinenzwang, Maulkorbpflicht und die Pflicht, das Tier zu kastrieren, können Auflagen sein. Sachsen verbietet zum Beispiel drei Rassen. In Bayern sind es sogar 19 Hunderassen. In Nordrhein-Westfalen stehen im Hundegesetz neben den im Bundesgesetz genannten Pitbull-Terrier, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bull Terrier und Bull Terrier auch noch Hunderassen, für die es Auflagen gibt. Dazu gehören die Hunderassen Alano, American Bulldog, Bullmastiff, Mastiff, Mastín Español, Mastino Napoletano, Fila Brasileiro, Dogo Argentino, Rottweiler und Tosa Inu. Der auch als "chinesischer Kampfhund" bekannte Shar-Pei ist hingegen erlaubt.

Warum gibt es so viele Hunderassen?

Wie viele Hunderassen es gibt, das lässt sich nicht genau sagen. Weltweit sollen über 800 Rassen existieren. Einige Forscher gehen hingegen nur von rund 100 Hunderassen aus. Alle anderen seien nur Variationen dieser Hunderassen. Immer wieder gibt es Kreuzungen verschiedener Rassen, die dann Mischling genannt werden. Umgangssprachlich spricht man auch von Promenadenmischung. Weil einige Hunderassen auch gezielt gekreuzt werden, hat sich seit einigen Jahren der Begriff „Designerhund“ etabliert.

Als prähistorischer Hund gilt der Torfhund. In einer Schweizer Pfahlbausiedlung wurden Knochen dieser Art aus der Jungsteinzeit gefunden. Ab etwa 800 v. Chr. gibt es uneinheitliche Rassen. Im Mittelalter soll es in Europa rund zwölf Hunderassen gegeben haben. Man teilte die Hunde in Kategorien ein, die beschrieben, welche Verwendung sie haben. So gab es unter anderem Jagdhunde, Hofhunde und Spürhunde. Im 13. Jahrhundert setzte die Zucht spezieller Jagdhunde ein. Ab dem 19. Jahrhundert wurden viele neue Rassen gezüchtet. Außerdem legte man sogenannte Rassestandards fest. Das sollte dabei helfen, die Arten zu erhalten und genau zu beschreiben. Als in der industriellen Revolution die Städte wuchsen und es bereits Hundeausstellungen gab, züchtete man vermehrt Schoßhunde, die man im Haus halten konnte. Die Zucht, so wie man sie heute kennt, begann in Großbritannien. Dort wurden Zuchtbücher eingeführt.

In der heutigen Zeit werden Hunde in zehn Gruppen eingeteilt. Festgelegt wurden sie von der Fédération Cynologique Internationale (FCI). Zu diesem Dachverband gehört auch Deutschland. Zur FCI-Gruppe eins gehören Hütehunde und Treibhunde. Die FCI-Gruppe zwei bilden Pinscher und Schnauzer, Molossoide, Schweizer Sennenhunde und andere Rassen. Die Terrier bilden die FCI-Gruppe drei. Zu Gruppe vier gehören Dachshunde und zu Gruppe fünf Spitze. Laufhunde (zum Beispiel der Anglo-Français de petite vénerie) und Schweißhunde bilden Gruppe sechs und Vorstehhunde (zum Beispiel der Epagneul de Pont-Audemer oder der Braque Saint-Germain) Gruppe sieben. Gruppe acht beschreibt Apportierhunde, Stöberhunde und Wasserhunde und Gruppe neun Gesellschafts- und Begleithunde. Die Windhunde schließen in Gruppe zehn die Einteilung ab.

Im englischsprachigen Raum gibt es andere Verbände, die andere Einteilungen vornehmen. In Asien und Nordafrika gibt es zudem Hunderassen, die nicht vom Menschen gezüchtet sind. Sie leben meist an Rande der menschlichen Zivilisation. Bekannt sind diese Arten unter dem Oberbegriff Pariahunde. Zu ihnen gehört unter anderem der Neuguinea Dingo. Andere Arten sind zum Beispiel der Carolina Dog, der Basenji und der Thai Ridgeback. Ob dieser mit dem Rhodesian Ridgeback verwandt ist, konnten Forscher bislang nicht eindeutig nachweisen.

Eine weit verbreitete These ist, dass der Hund vom Wolf abstammt. Doch das ist nicht zweifelsfrei belegt. Forscher streiten über den Urahnen der Hunde. So gibt es Untersuchungen, die darauf hindeuten, dass sich Hunde und Wölfe parallel entwickelten und einen gemeinsamen Vorfahren hatten. Dieselbe Studie besagt, dass es früher verschiedene Wolfslinien gab. Demnach könnte der Hund von einer Wolfsart abstammen, die ausgestorben ist. Die Untersuchungen zu dieser Studie fanden an der Universität Chicago statt. Die Forscher gehen davon aus, dass die frühen Hunde in der Nähe von Bauern lebten und sich unter anderem von deren Abfällen ernährten. Folglich würden die heutigen Pariahunde diesen Urahnen ähneln. In der Studie fand man zudem heraus, dass die meisten Hunde ein Gen haben, das sie vereint. Dingos und Siberian Huskys jedoch haben dieses Gen nicht. Denn sie entwickelten sich laut der Studie nicht in der Nähe von Bauern. Die amerikanische Fachzeitschrift Science veröffentlichte im November 2013 eine Untersuchung, die besagt, dass sich die Hunde vor rund 19.000 bis 32.000 Jahren in Europa entwickelten. Ein schwedisches Forscherteam hingegen geht davon aus, dass sich die Hunde in Ostasien entwickelten. Als Beleg führen sie an, dass die genetische Vielfalt der dort lebenden Hunde am größten sei.

Welche Hunderasse versteht sich gut mit Kindern?

Wer einen Hund anschafft und Kinder hat, der kann sich schon einmal Sorgen machen. Denn nicht alle Hunde mögen Kinder. Geschrei kann sie erschrecken und zu Beißreflexen führen. Oder wenn die Kinder klein sind, werden sie vom Hund falsch eingeschätzt und könnten verletzt werden. Gleiches gilt aber auch, wenn man einen Hund hat und dann Eltern wird. Da macht man sich Gedanken, ob man den Hund vielleicht abgeben sollte.

Es gibt aber zahlreiche Rassen, bei denen überhaupt keine Bedenken bestehen. Sie vertragen sich gut mit Kindern. Wenn die Kinder groß genug sind und klare Regeln verstehen, ist es zum Beispiel kein Problem, einen Siberian Husky zu halten. Er ist zu jedem freundlich, neigt nicht zum Bellen und gilt als Familienhund. Manchmal hat er aber die Angewohnheit, so zu jaulen, dass es an einen Wolf erinnert.

Ein Kinderfreund ist auch die Deutsche Dogge. Sie spielt gerne und mag auch Streicheleinheiten. Bei kleinen Kindern sollte man allerdings beachten, dass dieser Hund einiges an Gewicht mitbringt. Noch besser geeignet ist der Große Schweizer Sennenhund. Er ist zwar auch ein schweres Tier, hat aber den Charakter, dass er Kindern nicht von der Seite weicht und auf sie aufpasst. Und Streicheleinheiten ist er auch nicht abgeneigt.

Der English Cocker Spaniel gilt ebenfalls als kinderfreundlich. Wer ihn zu Hause hat, muss mit seinen Kindern aber ein paar Regeln vereinbaren. Der Hund mag es nämlich, wenn man ihm mit Respekt begegnet. Ein wahrer Freund der Kinder ist der American Cocker Spaniel. Sein Aussehen kennt zudem jedes Kind, denn er spielte eine der Hauptrollen in Disneys "Susi und Strolch". Er ist sehr menschenbezogen und zeigt kein aggressives Verhalten.

Für größere Kinder ist der Drahthaar-Foxterrier geeignet, da er manchmal etwas übermütig ist. Doch Bälle fangen und Stöckchen bringen gehören zu seinen liebsten Hobbys. Auch andere kleine Arten Terrier eignen sich für Kinder. Weil sie einen Beschützerinstinkt haben, eignen sich auch Ungarische Vorsteherhunde, auch bekannt als Magyar Vizsla, als Hunde für Kinder. Für sie sind diese Hunde gute Spielgefährten. Der Australian Shepherd verträgt sich ebenfalls mit Kindern. Weil der Australian Shepherd ein Hütehund ist, sollte er jedoch genug ausgelastet sein.

Welche Hunderasse braucht wenig Auslauf?

Manchmal ist der Hund genauso faul wie der Mensch. Große Spaziergänge sind eben nicht jederhunds Sache. Da gibt es wie beim Menschen die Gemütlichen, die es lieber langsam angehen. Manchmal hat das Herrchen aber auch einfach kaum Zeit, mit dem Hund eine Runde zu drehen. Deshalb ist es in manchen Fällen ratsam, einen Hund anzuschaffen, der nicht so viel Auslauf braucht.

Die Englische Bulldogge ist ein eher behäbiger Hund. Oft neigt sie auch zu Fettleibigkeit. Ein- bis maximal zweimal am Tag darf man dann aber trotzdem spazieren gehen. Auf mehr hat dieser Hund keine Lust. Wenn es besonders warm ist, sollten die Spaziergänge kurz gehalten werden. Wer nun denkt, eine Französische Bulldogge sei da anders, der irrt. Sie mag zwar Spaziergänge sehr, aber wenn, dann bitte kurze Strecken. Zuviel Bewegung schätzt sie nämlich nicht. Und nach dem Spaziergang? Da ist bei der Französischen Bulldogge eine Fütterung angesagt. Das mag sie am liebsten. Einen Hund, der so gar keine Bewegung mag und völlig ohne Auslauf auskommt, gibt es allerdings nicht. Das muss jedem Hundebesitzer klar sein.

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