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HiFi-Schmiede Libratone ist insolvent

W&V-Logo W&V vor 6 Tagen Michael Gronau

TechTäglich ist die Technik-Kolumne von W&V. Heute mit der Insolvenz von Libratone und dem Wetter-Kanal von David Lynch.

Libratone geht insolvent

Die dänische HiFi-Schmiede Libratone hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 2009 mit bezahlbaren und sehr gut klingenden Speakern und Kopfhörern auf dem deutschen Markt positioniert. Doch nun geht das Unternehmen in die Insolvenz, wie dänische Medien berichten. W&V hat bei Libratone um eine Stellungnahme gebeten, eine Antwort steht noch aus.

Offensichtlich ist: Wer als Kunde aktuell Support für die gekauften Produkte sucht, erhält die Antwort, das Unternehmen sei insolvent. Rückgaben oder Garantie-Anfragen werden nicht beantwortet. In Mails an Kunden heißt es, man rechne "in den nächsten Wochen" mit einem neuen Eigentümer. Schon 2014 war Libratone von den dänischen Ersteigentümern an eine chinesische Investorengruppe verkauft worden, doch diese konnte das Unternehmen offenbar in den letzten sechs Jahren nicht profitabel machen. Kunden können sich wegen möglicher Forderungen bereits an den Insolvenz-Bevollmächtigten wenden.

Dyson versenkt 560 Mio. Euro für E-Auto

Aus der Traum für das revolutionäre Elektroauto von James Dyson, dem reichsten Briten. Dysons Firma, vor allem für kräftige Staubsauger bekannt, hatte 2017 mit der Entwicklung des Tesla-Konkurrenten begonnen. Doch im letzten Oktober zog der Konzern die Reißleine. Der Sunday Times verriet James Dyson jetzt erstmals Hintergründe. 560 Millionen Euro hat der Konzern bei dem Projekt "N526" versenkt, aber es habe keine Chance gegeben, das Elektroauto "kommerziell rentabel zu machen".

Dyson hatte einen 2,6 Tonnen schweren SUV geplant, der eine Reichweite von 960 Kilometern auf die Straße bringen sollte – bei einem Maximaltempo von 200 km/h. Die Reichweite wäre für die Branche revolutionär gewesen, doch die Kosten explodierten von Monat von Monat. Kritiker hatten schon früh vor einem Millionengrab gewarnt. Dyson will sich jetzt auf andere Zukunftstechnologien konzentrieren: Festkörper-Akkus und Machine Learning. Und Tesla hat wieder einen potenziellen Konkurrenten weniger.

David Lynch startet Weather Channel

Wer traut sich mitten in der Corona-Krise noch nach draußen? Da braucht es schon eine ganz besondere Wetter-Fee. Und jetzt rüber zu den Wetteraussichten mit – David Lynch! Der Kultregisseur ("Twin Peaks") sitzt in Los Angeles aktuell in seinem Büro, das wie ein Verlies aussieht bzw. wie eine Kulisse aus einem seiner mysteriösen Filme, schaut zum Fenster hinaus und informiert die ängstliche Gemeinde via YouTube-Channel dann z.B. so: "Good morning. Here in L.A., a beautiful sunny morning, very still. One or two clouds floating by; 59 degrees Fahrenheit, 15 Celsius. Have a great day."

CNET berichtet: Schon einmal, 2008, drehte Lynch Wetterberichte, in der gleichen Kulisse wie heute. Gespenstisch! Genauso wie seine letzten Projekte: 2018 schrieb Lynch zuletzt ein Drehbuch, für „Twin Peaks: The Return“. Und im Januar dieses Jahres gab es immerhin einen Schwarz-Weiß-Kurzfilm von ihm: In „What did Jack do?“ spielte er die Rolle eines Detektivs und verhörte einen Verdächtigen, einen sprechenden Affen. Aber wenn das Wetter wieder besser wird und die Pandemie sich verzieht, hoffen Lynch-Fans nach dem Wetter-Lebenszeichen auch auf neue Werke, zum Beispiel auf eine filmische Virus-Apokalypse.

Drink different: Mac wird zur Cocktailbar

Alte Macs haben bisweilen einen großen Sammlerwert. Wer ein Kultobjekt wie den Power Mac G4, der ab 1999 in den Verkauf ging, aber nicht für hunderttausende Euro verkaufen will, kann ihn umfunktionieren – so wie es der Designer James Burde vom Teiki Design Studio im US-Bundesstaat Vermont demonstriert: Er hat seinen Mac zu einer klappbaren Cocktailbar umgebaut.

Wird die Bar zugeklappt, kommt das klassische Gehäuse des G4 weiter zum Vorschein. Drink different statt dem legendären Apple-Werbeslogan "Think different". Burde berichtet, er habe ein originelles Geburtstagsgeschenk für seinen Bruder gesucht und sich dabei von Autos der 50er und 60er Jahre inspirieren lassen. Die Innereien des Mac entfernte er komplett und täfelte die Wände des Geräts mit Kirschholz. Nach 60 Stunden sei die Cocktailbar fertig gewesen, sie habe nur zehn Dollar (umgerechnet rund 9 Euro) gekostet, verriet er dem Portal Cult of Mac. Na dann: Prost mit einem MacMartini!

Jim Carrey hustet Trump was auf Twitter

US-Präsident Donald Trump steht wegen seines Umgangs mit dem Coronavirus in der Kritik. US-Komiker Jim Carrey nimmt Trump dafür jetzt Maß. In einem neuen Clip auf Twitter ist eine Rede des Präsidenten zu sehen, als plötzlich Carrey ins Bild kommt und Trump anhustet und anniest. Carrey sicherte sich mit der Aktion fast 300.000 Likes auf Twitter. Auch weil er am Ende sein vollgeschnäuztes Taschentuch auf den Bildschirm mit der Trump-Rede klatscht. Seine Antwort auf das unverantwortliche Kleinreden der Krise durch den Präsidenten!

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