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Corona-Hilfe für ältere Menschen: Lieferungen bis vor die Haustür im Kreis Euskirchen

Kölner Stadt-Anzeiger-Logo Kölner Stadt-Anzeiger 23.03.2020 Unserer Redaktion
Die „rollenden Märkte“ des Anbieters Heiko erweitern jetzt auch im südlichen Kreis Euskirchen ihre Dienstleistungen. Sie liefern vermehrt die Waren direkt an die Haustür der Kunden. © Stefan Lieser Die „rollenden Märkte“ des Anbieters Heiko erweitern jetzt auch im südlichen Kreis Euskirchen ihre Dienstleistungen. Sie liefern vermehrt die Waren direkt an die Haustür der Kunden.

„Wir helfen einander!“ Unter diesem Motto hat das Vereinskartell Freilingen einen Einkaufsservice für ältere und immobile Mitbürger eingerichtet. Die Dorfgemeinschaft will so in Zeiten von Corona Fahrten zum Supermarkt oder zur Apotheke sicherstellen. Das Beispiel macht im Gemeindegebiet schon Schule.

„Nein, wir schotten uns natürlich nicht ab! Das bieten wir bei Bedarf auch Bürgern in den umliegenden Orten an.“ Simone Böhm, Vorsitzende des Vereinskartells Freilingen und Ortsvorsteherin, will mit einer guten Idee nicht Unterschiede machen, wem sie zugutekommt.

Einen Einkaufsservice für ältere und immobile Mitbürger haben Simone Böhm und Markus Ramers gestern in Freilingen gestartet. © Stefan Liese Einen Einkaufsservice für ältere und immobile Mitbürger haben Simone Böhm und Markus Ramers gestern in Freilingen gestartet.

Seit dem vergangenen Wochenende hat das Vereinskartell Freilingen unter dem Motto „Wir helfen einander! Einkaufsservice in Zeiten von Corona“ vor allem den älteren und immobilen Mitbürgern im 730-Einwohner-Ort einen besonderen Fahrdienst eingerichtet: Für Freilingen – natürlich auch für das Feriendorf und den Campingplatz, aber auch für Lommersdorf und Reetz – ist der mobile Einkaufsdienst gedacht: „Die Infrastruktur steht, um Fahrten anbieten zu können“, so Markus Böhm aus Freilingen, der ebenfalls im Vereinskartell aktiv ist.

Ganz einfach per Telefon anmelden

Über die Internetseite „Wir in Freilingen“, zudem über den Facebook-Account des Vereinskartells, dazu mit Handzetteln, die an alle Haushalte verteilt wurden, wurde auf das Angebot aufmerksam gemacht. Und dann ging es am Montag, am Starttag des Projekts, sehr schnell: Eine WhatsApp-Gruppe für die Fahrer ist eingerichtet, Excel-Tabellen für Einkaufslisten sind angelegt, und Einkaufskörbe, die das Vereinskartell noch von anderen Aktionen übrig hat, stehen bereit.

Botenfahrten zu Verbrauchermärkten

Am Montag gingen 16 Angebote von Mitbürgern ein, die Zeit, einen Pkw und einen Führerschein haben, und die Botenfahrten zu den Verbrauchermärkten in Blankenheim oder zur nächsten Apotheke übernehmen wollen. Krankenfahrten sind zunächst nicht geplant: „Einkaufstage werden Montag, Mittwoch sowie Freitag/Samstag sein“, so Simone Böhm.

Wer von dem kostenlosen Angebot Gebrauch machen möchte, muss sich zwei Tage im Voraus telefonisch bei ihr oder Markus Ramers anmelden. „So bleibt genügend Zeit, um die Einkaufslisten und weitere Details zu klären“, betont Markus Ramers. Etwa, wo die eingekauften Waren deponiert werden sollen und wie bezahlt wird. „Es kann sein, dass wir seitens des Vereinskartells den Rechnungsbetrag vorstrecken und dann den Kunden eine Rechnung schicken, die über das Vereinskartell-Konto beglichen werden kann“, so Simone Böhm. Jetzt sei es zunächst wichtiger, „das Ganze ans Laufen zu bringen“. Auch den Lommersdorfern jenseits der Landesstraße bieten die Freilinger das Angebot an. In „Carmens Dorfladen“ wurden Handzettel ausgelegt. Sogar in Reetz – das vom Campingplatz am Freilinger See nur wenige hundert Meter entfernt ist – findet die Idee Anklang. Dort überlegt das Vereinskartell, ein ähnliches Angebot aufzubauen. Man werde auf Wunsch aber natürlich auch Servicefahrten für Menschen in Ripsdorf oder Hüngersdorf übernehmen, so Simone Böhm.

Ältere Menschen in den Dörfern rund um Heimbach schätzen das Bürgerbus-Angebot. Doch wie lange fährt der Bus noch? © Stefan Liese Ältere Menschen in den Dörfern rund um Heimbach schätzen das Bürgerbus-Angebot. Doch wie lange fährt der Bus noch?

Christian Koch, Ortsvorsteher in Dollendorf, begrüßt die Freilinger Initiative ebenso: „Wir warten mal ab, wie groß bei uns im Dorf die Nachfrage ist. Fahrer werden wir finden“, so der Ortsvorsteher. Seine Erfahrung zeigt allerdings, „dass das vielleicht gar nicht nötig sein wird. Nachbarschaftshilfe wird bei uns in Dollendorf großgeschrieben.“

Wo das nicht so ist, wo auch der kleine Tante-Emma-Laden auf dem Dorf schon lange fehlt, kommen seit Jahrzehnten die „rollenden Lebensmittelmärkte“ von Deutschlands größtem Spezialanbieter Heiko aus Neuendorf bei Prüm vorbei. Dort stellt Prokurist Oliver Hofrath seit gestern eine „deutlich steigende Nachfrage nach Haustürlieferungen fest“. Immerhin 15 der 60 Lieferfahrzeuge sind auch im südlichen Teil des Kreises Euskirchen unterwegs. „Wir versuchen, so flexibel wie möglich zu sein und die Waren für unsere Kunden direkt an der Haustür abzustellen, da kann dann auch das Geld für den Einkauf deponiert werden“, so Hofrath. Ihm ist wichtig, dass die Fahrer geschützt sind und es zu so wenig direktem Kontakt zwischen ihnen und den Kunden kommt wie möglich. Auf den ohnehin eng getakteten Touren für die Zusatzdienste bis an die Kundenhaustür sind jedoch auch Grenzen gesetzt: Die bekannten Zeiten für die Haltepunkte auf den Routen über die Dörfer müssen eingehalten werden.

Vier Runden an frühen Morgen bleiben bestehen

Wie es mit ihren Fahrern – den ehrenamtlichen in diesem Fall – weitergeht, das beschäftigt derzeit auch Ina Döring, Vorsitzende des Bürgerbus-Vereins Heimbach. „Unsere Fahrer sind ja alle im Alter der Risikogruppen.“ Zunächst hat das Team den Fahrplan zwischen den Dörfern und Heimbach angeglichen: Die Kindergartenfahrt wurde gestrichen. Die vier Runden am frühen Morgen, vormittags, am Nachmittag und am frühen Abend aber bleiben zunächst bestehen.

Döring vermisst jetzt allerdings Tipps der Verwaltung, wie sie es nun in der Praxis halten soll: „Bei den ÖPNV-Bussen kann einfach der Einstieg nach hinten verlagert werden, das geht bei unseren Achtsitzern natürlich nicht.“ Ihren Fahrern empfiehlt sie, abwaschbare Handschuhe zu tragen. Zudem ist Desinfektionsmittel im Bürgerbus ausreichend vorhanden.

Melden Sie sich bei uns

Wer in anderen Orten einen vergleichbaren Service anbietet, kann sich zwecks Veröffentlichung an diese Zeitung wenden: redaktion.euskirchen@ksta-kr.de

Wer den Einkaufsservice in Freilingen in Anspruch nehmen möchte, kann sich an Simone Böhm unter Tel. 01 62/4 27 81 39 oder Markus Ramers unter Tel. 01 77/ 9 63 62 59 wenden. Anmeldungen für Fahrten in Dollendorf nimmt Ortsvorsteher Christian Koch unter Tel. 01 71/ 5 28 00 41 entgegen. 

Hilfetelefon in Heimbach

Michaela Hurtz hat für ältere und immunschwache Menschen ein Hilfstelefon eingerichtet. Unter 0175/4743870 können sich Betroffene melden, die etwas aus dem Supermarkt oder der Apotheke benötigen. Hurtz leitet das Hilfsgesuch dann in einer geschlossenen Facebookgruppe an rund 32 Helfer weiter und wer Zeit hat, übernimmt den Dienst.

Interessierte, die ebenfalls ihre Hilfe rund um Heimbach anbieten wollen, können dies in der Facebookgruppe Heimbacher Heinzelmaedchen und Jungen tun.

Facebookgruppe „Bürger helfen Bürger Nordeifel“

Mario Schneider aus Kall hat die Gruppe „Bürger helfen Bürgern Nordeifel“ gegründet, um in Zeiten der Corona-Krise kurzfristig gegenseitige Hilfen organisieren zu können. 350 Leute sind mittlerweile beigetreten. Einige haben sich schon bereit erklärt, im Falle eines Falles aktiv zu werden. Zusätzlich hat er Flyer gestaltet, den die Mitglieder der Gruppe bei Ärzten und in Supermärkten auslegen wollen, um gerade die Betroffenen informieren zu können.

Wer den Kontakt zur Gruppe herstellen will, kann das über Facebook tun oder erreicht die Organisatoren unter Tel. 0151/10451440 oder per E-Mail unter der Adresse eifelhilfe@aol.com.

Einkaufsservice Mechernich

Der Ortsvorsteher der Stadt Mechernich, Günther Schulz, und einige Helfer bieten einen kostenlosen Einkaufsservice für alte und kranke Menschen im Kernort an. Betroffene können sich telefonisch oder per WhatsApp an 0172/2633865 oder 0178/3045177 wenden. Dort geben sie ihre Einkaufsliste und ihre Adresse an. Die Helfer besorgen die Artikel und bringen sie zu den Menschen nach Hause.

Einkaufshilfe in der Stadt Schleiden

Einige Mitglieder der Junggesellen der Stadt Schleiden und deren Familien und Freunde bieten in Kooperation mit der evangelischen Trinitatis-Kirchengemeinde Schleidener Tal eine Einkaufshilfe für alte und/oder chronisch Kranke Menschen im Stadtgebiet an.  Wer Hilfe benötigt, kann sich per Telefon melden. Dienstags bis freitags 02444/1400 oder 02445/3267. Auch Nachrichten auf den Anrufbeantwortern werden zeitnah bearbeitet.

Facebookgruppe „Bürgerhilfe Euskirchen (Corona Virus)“

Die 27-Jährige Sarah Schwies hat eine Facebookgruppe für Euskirchen gegründet, in der Menschen zum einen nach Hilfe fragen und zum anderen auch Hilfe anbieten können. Es geht darum Einkäufe udn Besorgungen von Risikoperosnen zu übernehmen oder auch mit dem Hund spazieren zu gehen. Auch Fahrten zum Arzt oder Ähnliches können dort angefragt werden. Inzwischen hat die Gruppe rund 250 Mitglieder und mehr als zehn Bürgervereine sind registriert.

Menschen mit Internetzugang werden gebeten, sich per E-Mail zu melden oder der Facebookgruppe beizutreten. Für dringende Fälle oder menschen ohne Internetzugang ist die Bürgerhilfe auch telefonisch erreichbar: Von Montag bis Sonntag von 10 – 19 Uhr stehen diese Nummern zur Verfügung: 0163/6057900 und 0151/73018063.

Corona-Nachbarschaftshilfe in Weilersist

Die Gemeinde Weilerswist hat eine Telefonhotline geschaltet für Menschen, die wegen der Corona-Krise Hilfe brauchen, weil sie sich unter Quarantäne gestellt habe, zu einem besonders gefährdeten Personenkreis gehören oder anderweitig Hilfe brauchen. Und für Menschen, die anderen Menschen helfen wollen. Die Telefon-Hotline mit der Nummer 0176/14546542 ist zu bestimmten Zeiten kontaktierbar: dienstags von 15 bis 17 Uhr, donnerstags von 11 bis 13 Uhr und freitags (mit Ausnahme von Karfreitag) von 11 bis 13 Uhr.

Auch die Sportfreunde DEHO um Vorsitzenden Werner Schütz bieten Hilfesuchenden aus den drei Ortschaften Derkum, Hausweiler und Ottenheim in Zeiten der Corona-Krise in Notsituationen Unterstützung an. Vorsitzender Schütz zu dieser Zeitung: „Gemeinsam lässt sich die Situation trotz der notwendigen Reduzierung der sozialen Kontakte und Einschränkungen im Zusammenleben am besten überstehen. Wer unseren Beistand benötigt, kann uns mit Hilfe unserer Homepage gerne kontaktieren.“

Einkaufsservice Firmenich-Obergartzem

Für Menschen, die zur Risikogruppe gehören und solche, die schon unter Quarantäne stehen, bietet das Vereinskartell des Doppelortes Firmenich-Obergartzem einen Einkaufsservice an.  Wer Unterstützung benötigt, kann sich an folgende Ansprechpartner wenden:

  • Kläser, Elke Tel.: 02256 - 7110
  • Buderath, Gabriele Tel.: 02256 - 1797
  • Breuer, Anita Tel.: 02256 – 950 279
  • Keus, Gabriele Tel.: 02256 - 1465
  • Wolf, H.-J. Tel.: 02256 – 950 640; 0151 – 614 274 72

Einkaufsdienst in Weyer und Urfey

Ortsvorsteher und Vereinskartellvorsitzender Björn Wassong will für Urfey und Weyer einen Einkaufsdienst organisieren. Er soll sich an alle Personen, die zur Risikogruppe gehören richten. Noch sucht Wassong dafür freiwillige Helfer.  Interessierte und Hilfsbedürftige können sich per Telefon an  02484/919305, 02484/536 oder 0160/8050986 wenden. Zudem ist der Dienst auch per Mail zu erreichen VKWeyer@t-online.de.

Außerdem bietet der rollende Supermarkt Heiko Heimbestellungen an. Hotline: 06552/990924. Ebenso kann man sich vom Getränkeservice-Heimdienst Mettbach beliefern lassen. Hotline: 02484/779 oder 0160/4270995.

Einkaufsservice Kommern und Gehn

Mehrere freiwillige Helfer haben sich in den beiden Mechernicher Ortschaften zusammengetan, um einen Einkaufsservice zu gründen. Das Angebot richtet sich an Anwohner der beiden Orte. die zur Risikogruppe gehören und das Haus zur Zeit nicht verlassen sollten. Der Service funktioniert über Telefon. Nicole Reipen, Mitglied im Stadtrat, nimmt die Anrufe entgegen und gibt sie an die Helfer weiter. Der Service ist unter Tel.: 02443/5803 zu erreichen.

Einkaufshilfe Jugendspielgemeinschaft Hellenthal, Nierfeld und Olef

Die Jugendspielgemeinschaft der Vereine SG Oleftal, SG 92 Hellenthal und SV Nierfeld bietet hilfsbedürftigen in Schleiden, Hellenthal und Kall ab sofort einen Einkaufsservice an. Durchgeführt wird dieser von Yannick Kuckelkorn, der bei der Spielgemeinschaft sein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert.

Der Service richtet sich wie andernorts auch an die Menschen, die zur Risikogruppe gehören oder unter Quarantäne stehen. Wer das Angebot nutzen will, soll seinen Einkauf zwei tage vorher telefonisch oder per Mail bei Kuckelkorn anmelden. Tel.: 01791/222669, E-Mail: kuckelkorn.kall@freenet.de

Für-Zu-Hause-Einkaufsservice in Breitenbenden, Holzheim und Vussem

Carsten Vogel hat binnen weniger Stunden 20 freiwillige Helfer für einen Einkaufsdienst für Corona-Risikopatienten in den drei Orten zusammen getrommelt. Auch ein Infoflyer wurde schnell verteilt. Der Dienst ist per Telefon unter 0173/7409414 oder 02484/2429 zu erreichen.

Hilfe in Keldenich

Die Keldenicher Dorfgemeinschaft hat ein Hilfe-Netzwerk für Älterer und Hilfsbedürftige im Ort eingerichtet. Menschen, die Hilfe bei Einkäufen benötigen, können sich an folgende Personen wenden: Claudia Arens (Tel.: 0177/3785240, E-Mail: arens.claudia@icloud.com); Petra Koch (Tel.: 0176/50432185, E-Mail: petra.koch@t-online.de); Keldenicher Dorfgemeinschaft (E-Mail: keldenicherdorfgemeinschaft2017@gmx.net). Die Hilfegesuche werden dann per Mail an Helfer versandt.

Vereine in Rinnen und Sötenich schließen sich zusammen

Die Vereine in Sötenich und Rinnen haben sich ebenfalls zusammengeschlossen, um ein Hilfe-Netzwerk zu gründen.  Wer Unterstützung beispielsweise beim Einkaufen braucht, kann sich per Telefon 0178/3442407  oder E-Mail: soetenich1996@gmail.com melden. Die Vereine bitten darum, folgende  Angaben: Vor- und Zuname, Adresse, Telefonnummer und die Art der benötigten Unterstützung (zz. B.Einkaufsliste). Ebenso können sich über die Kontaktdaten auch weiterer Helfer bei den Vereinen melden.

Einkaufshilfe Junggesellenverein Olef

Auch die Olefer Junggesellen wollen Menschen unterstützen, die zurzeit nicht das Haus verlassen können oder sollen, weil sie zur Risikogruppe gehören.  Wer Hilfe benötigt, kann die Junggesellen per Telefon unter 0157/88179579 kontaktieren und dann Namen, Adresse und Einkaufsliste durchgeben. Die Helfer bringen den Einkauf inklusive Kassenbon dann vor die Tür und warten mit Abstand. Das Geld für den Einkauf soll der Auftraggeber dann unter die Fußmatte oder in einem Briefumschlag vor die Tür legen. Sobald die Tür wieder zu ist, nimmt der Helfer sich das Geld. So wollen die Junggesellen Kontakt vermeiden.

Einkaufsservice JGV Malsbenden

Die Junggesellen aus Gemünd bieten einen Einkaufsdienst für den Ort an. Er richtet sich an Gemünder, die in Quarantäne stecken, zu einer Risikogruppe gehören oder aus gesundheitlichen Gründen die Wohnung nicht verlassen dürfen.  Hilfesuchende sollen sich telefonisch oder per Kurznachricht an Lukas Quirini (0162/4997351) oder Norman Heiter (0151/57860114) wenden.  Das Prozedere ist dasselbe wie bei den Olefer Junggesellen: Adresse und Einkaufsliste abgeben, Einkauf wird vor der Tür abgestellt, Geld vor die Tür legen.

Pfadfinder in Hellenthal bieten Hilfe an

Der ortsansässige Stamm der Pfadfinderschaft St. Georg bieten älteren und kranken Menschen an, ihre Einkäufe oder auch Botengänge zu übernehmen. Wer Hilfe braucht, kann sich telefonisch an die Gruppe wenden. Spätestens einen tag später wird der Einkauf erledigt und samt Kassenbon vor die Tür gestellt. Das Geld sollen die Nutzer des Hilfsdienst dann unter die Fußmatte oder in einem Briefumschlag vor die Tür legen. Die Helfer nehmen es sobald die Tür wieder zu ist. Die Pfadfinder sind unter folgenden Kontaktdaten zu erreichen: Ines Heimerich Tel.: 0157/79622314, Mona Reiners 0177/28987703 und Thorge Joswig 0157/58412210.

Linden Chemie in Hellenthal will Hilfsgruppen unterstützen

Der Geschäftsführer von Linden Chemie, Hans Linden möchte lokale Hilfsgruppen unterstützen.  In Zeiten wie diesen müsse man zusammenrücken, befindet er, und sich um die kümmern, die Hilfe bräuchten. Dafür sucht Linden Menschen oder eine Gruppe aus Ehrenamtlichen, die sich vielleicht schon formiert hat, die beispielsweise für ältere Mitbürger Erledigungen oder Einkäufe machen wollen. Dafür will der Inhaber ein Firmenfahrzeug kostenlos zur Verfügung stellen. Interessenten können sich unter 0 24 82 / 13 98 telefonisch bei der Firma melden.

Facebookgruppe „BaM-Bürger Helfen...!“

In der Gemeinde Bad Münstereifel hat sich wie an vielen anderen Orten auch eine Hilfsgruppe anlässlich der Corona-Krise und ihren Auswirkungen  gegründet. In der Facebook-Gruppe „BaM-Bürger helfen...!“können sich die Menschen über Hilfsangebote und Hilfebedarf austauschen. Zusätzlich ist die Gruppe auch telefonisch (0157/51509478 oder 0221/98655224) und per E-Mail  zu erreichen.

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