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Corona-Ticker Bonn: Drei Patienten liegen auf Intensiv, zwei werden beatmet

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In Bonn gibt es ein achtes Corona-Opfer. Auf dem Symbolfoto ist zu sehen, wie Ende März ein italienischer Patient in die Bonner Uniklinik eingeliefert wird. © picture alliance/dpa In Bonn gibt es ein achtes Corona-Opfer. Auf dem Symbolfoto ist zu sehen, wie Ende März ein italienischer Patient in die Bonner Uniklinik eingeliefert wird.

Dieser Artikel wird regelmäßig aktualisiert: Stand: Dienstag, 30. Juni

Bonn ist weiterhin einstellig: Drei Personen sind akut erkrankt. So entwickeln sich Infektionen mit dem Coronavirus: Es gibt 759 bestätigte Fälle seit der Zählung ab dem 29. Februar. Acht Personen, die mit dem Virus infiziert waren, sind verstorben. 748 Personen sind wieder genesen. 

Die Lage im Kreis Ahrweiler und Euskirchen

Im Kreis Ahrweiler gibt es vier Neuinfektionen. Insgesamt wurden bislang 202 Fälle im Kreisgebiet gemeldet. Es gab eine Neuinfektion, 196 Personen gelten als geheilt. Einen Todesfall hat der Kreis bislang zu beklagen. Zehn Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Im Kreis Euskirchen sind insgesamt 475 Personen mit dem Virus infiziert, davon gelten 448 Kreisbewohner als genesen. Akut krank sind noch drei Menschen. Das Kreisgebiet hat 23 Todesfälle zu beklagen.

Update vom 30. Juni: 3 Patienten auf der Intensivstation

In den Bonner Krankenhäusern liegen 4 Menschen (nicht nur aus Bonn), die an Covid-19 erkrankt sind (Stand: Montag, 29. Juni). Ein Patient wird auf einer Normalstation betreut, 3 Personen liegen auf Intensivstationen, 2 von ihnen müssen beatmet werden.

Update vom 25. Juni: Mehr Gäste für Bonner Bäder

Perfektes Badewetter in Bonn und die Gäste in den Bonner Freibädern halten sich perfekt an die geltenden Hygienemaßnahmen. Daher werden in den Bädern die maximalen Besucherzahlen erhöht. Das gilt für die Zeitblöcke 10 bis 14 Uhr und 15 bis 19 Uhr. Ins Melbbad dürfen jetzt 800 Gäste gleichzeitig (vorher 650), im Panoramabad Rüngsdorf und im Hardtbergbad wird die Zahl von 500 auf 600 erhöht. Auch im Bad in Friesdorf wurde das Kontingent um 100 auf 250 Badegäste erhöht. Im Römerbad bleibt es bei 950 Personen. Alles zu den Bonner Bädern gibt's auf der Seite der Stadt Bonn.

Update vom 24. Juni: Spot zur Corona App

Die Stadt trommelt für die neue Corona Warn App mit einem kleinen Film auf Facebook und YouTube.  Je mehr Menschen die App nutzen, desto wirksamer wird ihr Einsatz zur Begrenzung der Coronavirus-Pandemie. Die Nutzung der App ist freiwillig, eine zentrale Speicherung der Daten findet nicht statt. 

Die Verwaltung bedankt sich bei allen, die die Stadt bei der Realisierung des Spots unterstützt haben.

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Update vom 23. Juni: Zehn Patienten in Kliniken

In den Bonner Krankenhäusern liegen derzeit zehn Menschen (nicht nur aus Bonn), die an Covid-19 erkrankt sind. Drei werden auf Normalstationen betreut, sieben liegen auf Intensivstationen, drei von ihnen müssen beatmet werden.

Update vom 19. Juni: Appell der Stadt wegen Masken und Handschuhen

In Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie sind beim Stadtordnungsdienst vermehrt Hinweise auf achtlos weggeworfene Einwegmasken und Einmalhandschuhe eingegangen. Aus diesem Grund bittet die Stadtverwaltung, solche Einwegmasken und Einmalhandschuhe nach Benutzung ordnungsgemäß zu entsorgen und in die Mülleimer auf den Straßen und Plätzen zu werfen. Überfüllte oder defekte Mülleimer können übrigens der Stadt bequem mit dem Mängelmelder gemeldet werden: https://anliegen.bonn.de/

Update vom 18. Juni: Marathon muss wohl ausfallen

Am Mittwoch, 17. Juni, beschlossen Bund und Länder, dass es bis zum 31. Oktober keine Großveranstaltungen geben soll. Damit wurde das Verbot um zwei Monate verlängert. Traurig für alle Lauf-Fans. Damit muss wohl der bereits auf den 18. Oktober verlegte Bonn-Marathon wiederum ausfallen. Offiziell wurde dies von der Stadt jedoch noch nicht bestätigt. 

Update vom 17. Juni: 1.300 Anzeigen wegen Corona-Verstößen

Unter dem Stichwort Gesundheitsschutz hat der Stadtordnungsdienst zwischen Mittwoch, 10. Juni 2020, 8 Uhr, und Mittwoch, 17. Juni 2020, 8 Uhr, insgesamt 39 Corona-Einsätze dokumentiert. Es mussten vier Anzeigen geschrieben werden, da in Gaststätten die Abstandsregelungen nicht eingehalten wurden. Darüber hinaus hat eine Vielzahl an Belehrungen zu den Vorgaben und Regelungen der Coronaschutzverordnung des Landes stattgefunden.

Der Bußgeldstelle der Stadt Bonn liegen insgesamt 1.300 Anzeigen wegen Corona-Verstößen vor, 955 Bußgeldbescheide wurden inzwischen erlassen.

Update vom 16. Juni: Bonner Verwaltungsspitze setzt auf Warn-App

Die Mitglieder des Bonner Verwaltungsvorstandes der Stadtverwaltung haben die Corona-Warn-App, die im App-Store von Apple bzw. im Google Play-Store kostenlos zum Download zur Verfügung steht, bereits auf ihren Mobiltelefonen installiert. „Ich hoffe sehr, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger diesem Beispiel folgen, denn die App hilft, Infektionsketten schneller und umfassender zu erkennen und effektiv zu unterbrechen“, sagt Oberbürgermeister Ashok Sridharan. „Die App ist ein wichtiger Beitrag, um die Covid19 Pandemie zu begrenzen. Trotzdem sind Abstandhalten, das Einhalten der Hygieneregeln und das Tragen der Alltagsmasken die wichtigsten umzusetzenden Vorgaben in der Bekämpfung der Pandemie.“

Update vom 10. Juni: Bonn-Info startet mit Rundgängen

Aufgrund der Corona-Krise musste die Bonn-Info mit Beginn der Pandemie das Angebot an Stadtrundgängen durch Bonn einstellen. Bereits gebuchte Tickets wurden erstattet oder auf einen späteren Zeitpunkt umgebucht. Die Vorgaben der Landesregierung erlauben nun wieder Führungen unter freiem Himmel. Das Tourenangebot startet wieder ab Montag, 15. Juni 2020.

Update vom 28. Mai: Weitere Lockerungen werden ab Samstag auch in Bonn umgesetzt

Ab dem 30. Mai gilt auch in Bonn die neue Coronaschutzverordnung des Landes NRW, die zahlreiche Lockerungen im Vergleich zu vorigen Maßnahmen beinhaltet. So dürfen sich am Samstag wieder Gruppen von bis zu zehn Personen treffen, auch Kontaktsport ist mit bis zu zehn Personen wieder möglich. Im Breiten- und Freizeitsport kann der Betrieb unter Berücksichtigung der geltenden Hygieneregeln ebenfalls wieder aufgenommen werden.

In Museen und Ausstellungshäusern sind unter den aktuell bereits geltenden Auflagen wie Maskenpflicht und Gewährleistung des Mindestabstands ab 30. Mai wieder Führungen möglich. Das Kunstmuseum Bonn lädt beispielsweise zu Veranstaltungen und einem Zusammenkommen mit Abstand ein.

Auch Stadtführungen sind ab 30. Mai wieder erlaubt. Die Bonn-Information passt derzeit ihr Konzept an die aktualisierte Verordnung an und plant weiterhin ab Mitte Juni wieder mit Stadtführungen im Freien zu starten.

Update vom 26. Mai: Neuinfektionen in Bonn weit unter kritischer Grenze

In den vergangenen sieben Tagen sind in Bonn 23 Neuinfektionen registriert worden, dies entspricht 6,97 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Der Notfallmechanismus von Bund und Ländern sieht vor, dass bei über 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus verstärkt werden. Die Grenze für Bonn mit mehr als 330.000 Einwohnern liegt daher bei 165 neuen Fällen.

Update vom 25. Mai: Nach Anstieg am Wochenende: Kaum Veränderung am Montag

Mit 718 Fällen gab es „nur“ eine Infektion mehr als am Vortag. Am Wochenende hingegen war die Fallzahl gleich um elf Erkrankte angestiegen. Das hatte allerdings einen Grund: Die Bezirksregierung Köln hat Infizierte aus dem Flüchtlingsheim in Sankt Augustin inzwischen in der Landesunterkunft für Flüchtlinge auf dem Bonner Venusberg untergebracht. Bei dieser Gruppe sind zwölf Personen positiv, alle sind symptomfrei.

Bei dem achten Bonner Todesopfer handelt es sich um einen Mann (56) mit zahlreichen Risikofaktoren. In den Bonner Krankenhäusern liegen derzeit 18 Menschen aus Bonn, dem Um- und Ausland, die an Covid-19 erkrankt sind. 6 von ihnen werden auf Normalstationen betreut, 12 liegen auf Intensivstationen, von diesen müssen 5 beatmet werden.

Update vom 22. Mai: Vatertag verlief ohne viele Zwischenfälle – 45 Anzeigen in den Siegauen

Für den Vatertag hatte der Stadtordnungsdienst am Donnerstag seine Streifen verstärkt, das Fazit nach dem Feiertag fällt positiv aus. Verschiedene Bereiche des Stadtgebietes, wie die Rheinauen, die Rheinufer und städtische Parks, wurden in Bezug auf mögliche Ausflugsgruppen zu Vatertag kontrolliert. Trotz gut besuchter Parks und Anlagen mussten nur wenige Anzeigen in Bezug auf die geltende Coronaschutzverordnung aufgenommen werden.

Im Bereich der Siegauen mussten insgesamt 45 Anzeigen geschrieben werden, da diverse Ausflügler die dort geltenden Badeverbote in der Sieg nicht beachteten. Am Abend kümmerten sich die Mitarbeitenden um diverse Ruhestörungen, da viele Bürgerinnen und Bürger das gute Wetter und die sommerlichen Temperaturen in den Abendstunden für Aktivitäten unter freiem Himmel nutzten.

Update vom 20. Mai: Coronaregeln auch an Vatertag

Bislang hieß es am Vatertag gerne, ausgelassen mit Bier und Bollerwagen und gemeinsamen Freunden durch die Gegend zu ziehen. Doch in Corona-Zeiten gelten auch hier andere Regeln. Daran erinnert nochmals die Bonner Stadtverwaltung.

Im öffentlichen Raum dürfen sich auch am Vatertag mehrere Personen nur dann treffen und aufhalten, wenn sie eng verwandt sind oder aus maximal zwei verschiedenen Haushalten beziehungsweise Wohnungen kommen. Ansonsten bestehen weiterhin die landesweit gültigen Einschränkungen der Coronaschutzverordnung NRW. Sie besagen, dass sich höchstens zwei Personen treffen dürfen, die nicht verwandt sind und nicht zusammenwohnen.

In den eigenen vier Wänden darf der Vatertag mit mehreren Personen gefeiert werden. Hier gelten die Einschränkungen in dieser Form nicht. Es muss aber eine kleinere Feier im üblichen Rahmen bleiben, die keinen „Event- oder Veranstaltungscharakter“ bekommt, wie zum Beispiel durch ein Rahmenprogramm oder Live-Musik. So eine große Feier ist auch zuhause verboten. Gefeiert werden muss zudem wirklich in den eigenen vier Wänden. Es dürfen nach wie vor keine Vereins-, Veranstaltungs- oder Gaststättenräume gemietet werden.

Update vom 19. Mai: Bonn-Information öffnet nach Corona-Pause wieder

Ab Mittwoch öffnet Bonn seine Türen auch für Touristen wieder schrittweise. Nachdem die Tourist-Information wegen der Corona-Krise seit März geschlossen war, wird der Service ab dem 20. Mai wieder an allen sieben Wochentagen aufgenommen.

Montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 16 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 10 bis 14 Uhr ist dann auch wieder eine persönliche Beratung vor Ort möglich. Durch ein neues Wegekonzept sollen die Abstandsregelungen sichergestellt werden.

Der volle Service wird allerdings erst nach und nach wieder angeboten. Geführte Rundgänge sind beispielsweise erst ab Mitte Juni wieder geplant. Ab Christi Himmelfahrt fährt der Doppeldeckerbus wieder, allerdings nur von mittwochs bis sonntags und mit verringerter Fahrgastzahl. Wie im öffentlichen Nahverkehr herrscht auch im Bus Maskenpflicht.

Update vom 17. Mai: Erste Sporthallen öffnen wieder

Super Nachricht für die Sportvereine: Die Stadt Bonn stellte ihnen ab Mittwoch erste Sporthallen für den kontaktfreien Sport- und Trainingsbetrieb zur Verfügung. Folgende Einrichtungen werden unter Schutzauflagen, die in der Verantwortung der Sportvereine liegen, freigegeben: 

  • Sporthallen im Sportpark Pennenfeld inklusive Turnhalle Lannesdorf
  • Sporthalle Wasserland
  • Hardtberghalle
  • Josef-Strunck-Halle
  • Sporthalle Ringstraße
  • Turnhalle Sternenburgstraße
  • Sporthalle Schmittstraße
  • Dreifachhalle Heinrich-Hertz-Europakolleg, An der Josefshöhe
  • Turnhalle ehemalige Pestalozzischule
  • Turnhalle Rölsdorfstraße
  • Turnhalle Liestraße
  • Turnhallen der ehemaligen Michaelschule in Alt-Godesberg
  • Turnhalle Chemnitzer Weg
  • Turnhalle Magdalenenkreuz 26

Unterdessen können die Schul-Sporthallen noch nicht geöffnet werden. Hier wartet die Stadt auf Aufklärung durch das Land. 

Update vom 14. Mai: Bonner Geschäfte können ohne vorige Genehmigung öffnen

Seit dem 11. Mai gilt in Bonn die neue Coronaschutzverordnung, Geschäfte und Gastrobetriebe dürfen seitdem unter Auflagen wieder öffnen. Eine Genehmigung der Stadt braucht es dafür nicht. „Geschäfte und Betriebe benötigen weder eine Genehmigung von Hygienekonzepten noch eine Erlaubnis zur Wiedereröffnung“, teilte die Stadt am Donnerstag mit. 

Ein Hygienekonzept muss zwar in jedem Laden vorliegen, ist den Behörden allerdings nur auf Verlangen vorzuzeigen. Zuvor hatten die Stadt mehrere Anfragen von Betreibern erreicht, die sich über die Regelung im Unklaren waren.

Update vom 13. Mai. Mehr Pänz in den Kindergarten

Donnerstag setzt die Stadt eine weitere Verordnung des Landes in Sachen Kinderbetreuung um. Neben den Pänz, die sich bereits in der Notbetreuung befinden, können Vorschulkinder einen Kindergarten besuchen, wenn ihre Familien Leistungen nach dem Bildungs- und Teilhabepaket erhalten oder Wohngeld beziehen. Außerdem dürfen zwei- und dreijährige Kinder wieder zu ihrer Tagesmutter oder ihrem Tagesvater. Auch Kinder aus Familien, die aus ihrer Heimat geflüchtet sind, werden wieder betreut.

Update vom 12. Mai: Stadt verzichtet aufs Geld

Gut für Gastro und Einzelhandel: In der Corona-Krise verzichtet die Stadt auf Sondernutzungsgebühren für die Außengastronomie im Jahr 2020. Auch der Handel muss für die Präsentation von Waren vor seinen Geschäften in diesem Jahr keine Gebühren zahlen.

 „In dieser Pandemie setzen wir damit ein Zeichen für Handel und Gastronomie. Beide Branchen werden durch den Verzicht auf die Sondernutzungsgebühren entlastet“, begründet Oberbürgermeister Ashok Sridharan seinen Vorschlag.

Die Gastronomie-Betriebe dürfen darüber hinaus für ihre Außengastro mehr Fläche in Anspruch nehmen. So können sie trotz der Hygieneauflagen und großen Abstandsregelungen der Corona-Schutzverordnung des Landes dieselbe Zahl der Sitzplätze anbieten wie vor der Corona-Krise. Einzige Voraussetzung: Durch die Erweiterung der Bereiche für die Außengastronomie darf es nicht zu verkehrlichen Behinderungen kommen.

Update vom 11. Mai: Grenzwert deutlich unterschritten

In der letzten Woche einigten sich Bund und Länder auf einen Notfallmechanismus. Dieser greift zum Beispiel zurzeit in Coesfeld, dort wurden die Lockerungen, die seit Montag gelten, verschoben. Dabei dürfen die Infektionszahlen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche nicht über 50 steigen. Mit gut 330.000 Einwohnern und 21 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen unterschreitet Bonn die Werte somit deutlich. Die Zahl liegt bei 6,36 auf 100.000 Einwohner.

Update vom 8. Mai: Zahl der Corona-Infizierten in Bonn sinkt auf deutlich unter 100

Im Kampf gegen die Verbreitung des Coronavirus hat die Stadt Bonn am Freitag deutlich verbesserte Werte präsentiert. Durch einen Abgleich der Patientenakten mit dem elektronischen Erfassungssystem wurde die Zahl der Genesenen am 8. Mai um über 100 nach oben korrigiert, sodass derzeit nur noch 59 aktuelle Fälle in der Bundesstadt vermerkt sind.

Ab Samstag sind in Bonn auch Besuche in Seniorenheimen wieder möglich. Die Stadt Bonn bittet darum, Besuchstermine in ihren drei städtischen Seniorenzentren rechtzeitig vorab zu vereinbaren. 

Die Angehörigen müssen bei ihren Besuchen einen eigenen Mund-Nasen-Schutz und gegebenenfalls einen Schutzkittel mitbringen. Maximal zwei Personen je Bewohner sind erlaubt, die Besuchsdauer ist auf maximal zwei Stunden je Bewohner und Tag begrenzt. Die Besuche dürfen ausschließlich in separaten Arealen oder Räumen der Einrichtung stattfinden.

Update vom 7. Mai: 100 Euro Strafe für fehlende Maske

Wer bislang in Bonn ohne Mund- und Nasenschutz unterwegs war, musste lediglich mit einer Ermahnung durch das Ordnungsamt rechnen. Doch ab jetzt wird es teuer: 100 Euro werden fällig, wenn in Bus und Bahn oder beim Einkaufen nach ausdrücklicher Aufforderung keine Maske aufgesetzt wird. Das teilte die Stadt am Mittwoch mit.

Anders als beispielsweise Köln oder Aachen hatte Bonn zunächst auf den Dialog vertraut, jetzt setzt die Bundesstadt eine Maßnahme um, die im gesamten Regierungsbezirk Köln gilt. Kontrolliert wird die Einhaltung der Regelung vom Stadtordnungsdienst. „Wir werden die Bußgelder zurückfließen lassen an Institutionen, die wegen der Corona-Krise in Not geraten sind“, kündigte Oberbürgermeister Sridharan an. Details, wie die Gelder verwendet werden sollen, würden noch erarbeitet.

Update vom 5. Mai: Pänz können wieder spielen

Für Bonner Pänz geht es ab Donnerstag jetzt an die frische Luft. Die Stadt gibt die Spielplätze wieder frei. Am Mittwoch wird die Stadtverwaltung die Absperrungen an den rund 300 Spielplätzen entfernen und Schilder aufstellen, die an die Abstandsregeln erinnern. 

„So sehr ich das Bedürfnis verstehe, im Freien spielen zu können: Bitte versuchen Sie zu vermeiden, dass es zu größeren Ansammlungen von Menschen kommt. Es gilt weiterhin, die Ausbreitung des Coronavirus so weit wie möglich einzudämmen. Das gelingt nur, wenn wir Rücksicht aufeinander nehmen“, so Oberbürgermeister Ashok Sridharan.

Die Bolzplätze bleiben weiterhin geschlossen, sollen aber geöffnet werden, sobald andere Außensportanlagen wieder genutzt werden dürfen. 

Update vom 4. Mai

Der Krisenstab der Stadt Bonn hat sich am Montag auch mit der von der Landesregierung per Rechtsverordnung verfügten weiteren Öffnungsmöglichkeiten befasst. Was die Kultureinrichtungen angeht, werden derzeit die Konzepte erarbeitet, mit denen die Abstands- und Hygieneregeln bei einer Öffnung eingehalten werden. Wann Stadtbibliothek, Stadtarchiv und die städtischen Museen öffnen, steht deshalb noch nicht endgültig fest und wird in den nächsten Tagen nach und nach bekannt gegeben. Die Musikschule wird vorerst nur online unterrichten. Das gilt auch für die Volkshochschule. Da nicht nur für das Haus der Bildung und für die eigenen Räume in Bad Godesberg und Duisdorf, sondern auch für viele weitere Unterrichtsstätten, die die Volkshochschule nutzt, Hygienekonzepte erstellt werden müssen, wird es einige Zeit dauern, bis der gesamte Betrieb wieder aufgenommen werden kann.

Öffnung der Kinderspielplätze wird vorbereitet

Noch offen, wie es auf den Spielplätzen aussehen wird. Die dürfen ab 7. Mai wieder öffnen. „Die Verordnung kam kurzfristig über das Wochenende, so dass ich um Verständnis bitte, dass nicht alle Vorbereitungen bereits getroffen bzw. abgeschlossen sind“, so Oberbürgermeister Ashok Sridharan.

Seit dem 20. April dürfen die Geschäfte in Bonn wieder öffnen. Folge: In der Innenstadt sind doppelt so viel Passanten wie in den Wochen davor unterwegs. Wobei die Menge weit von den Vorjahreszahlen entfernt ist. Ein Grund: Restaurants und Kneipen sind nach wie vor geschlossen.

Update vom 29. April: Zwei positive Tests bei der Lebenshilfe Bonn

In einer Einrichtung der Lebenshilfe Bonn sind zwei Mitarbeiterinnen positiv getestet worden, die 40 Bewohner sowie alle weiteren Mitarbeiter wurden anschließend ebenfalls getestet. Die Ergebnisse stehen allerdings noch aus.

Eine der positiv getesteten Mitarbeiterinnen war bereits seit mehreren Tagen nicht mehr im Dienst. Entsprechend hält das Gesundheitsamt es für unwahrscheinlich, dass sie bei ihren letzten Diensten bereits infektiös war. Ihre Kollegin war zu Wochenbeginn noch im Einsatz, sie zeigt bisher leichte Symptome.

Bei den Bewohnern wurden bislang keine Corona-Symptome festgestellt. Auf mögliche weitere Fälle ist die Lebenshilfe allerdings vorbereitet: Ein Notfallplan wurde bereits erarbeitet.

Update vom 28. April: Positiv getestete Person in Bonner Seniorenheim – aber keine weiteren Infizierten

Derzeit werden in Bonn die Bewohner aller Seniorenheime auf das Coronavirus getestet, im St. Albertus-Magnus-Haus gab es dabei einen positiven Fall. Der Mann zeigt allerdings keine Symptome, außerdem verliefen die Tests aller anderen Bewohner sowie des Pflegepersonals negativ.

Unterdessen weist die Stadt nochmals darauf hin, dass das Aufstellen von großen Orts-Maibäumen auf öffentlichen Plätzen im Rahmen einer Veranstaltung in diesem Jahr aufgrund der geltenden Kontakt- und Veranstaltungsverbote nicht stattfinden kann.

Privat aufgestellte Maibäume sind dagegen in Ordnung (hier lesen Sie mehr) – sofern auch dabei die geltenden Abstandsregeln eingehalten werden.

Update vom 28. April: 40 Fälle im Bonner Flüchtlingsheim – Unterkunft unter Quarantäne

Nach einem ersten Corona-Fall am 21. April sind in der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes NRW in Bonn inzwischen 40 Personen infiziert. Das teilte die zuständige Bezirksregierung Köln am Montag mit. Gleich nach dem ersten positiven Test waren alle 271 Bewohner getestet und die Unterkunft unter Quarantäne gestellt worden. Diese Maßnahme hält derzeit weiter an.

Mit räumlicher Trennung und der Essensausgabe direkt auf den Zimmern soll eine weitere Ausbreitung des Virus verhindert werden. Nur negativ getestete Bewohner dürfen unter Einhaltung der Sicherheitsabstände die Kantine besuchen.

Für Ablenkung soll ein verbessertes Freizeitangebot sorgen: Das Deutsche Rote Kreuz verteilt Spielzeuge für den Gebrauch auf dem Zimmer an Kinder, auch der Zugang zu elektronischen Medien soll verbessert werden.

Update vom 24. April: 65 Anzeigen in fünf Tagen

In dieser Woche haben sich nach Einschätzung der Stadtverwaltung die Inhaberinnen und Inhaber der Geschäfte sehr diszipliniert verhalten. Die gelockerten Öffnungsregeln und damit verbundenen Vorgaben werden insgesamt sehr gut beachtet und eingehalten. Lediglich zwei Geschäfte mussten schließen – ein zu großes Einzelhandelsgeschäft und ein Nagelstudio.

Von Montag, 20. April, bis Freitagmittag, 24. April 2020, hatte der Stadtordnungsdienst 174 Einsätze in Zusammenhang mit der Coronaschutz-Verordnung, aus denen 65 Anzeigen wegen Verstößen gegen die Kontaktverbote resultierten.

Insgesamt meldet der Stadtordnungsdienst seit Inkrafttreten der aufgrund der Coronakrise verhängten Einschränkungen bislang 1869 Einsätze.

Update vom 22. April: Keine Maskenpflicht in Schulen

Bonn rüstet sich für den Schulstart am Donnerstag. Nachdem nun auch in NRW ab kommenden Montag eine Schutzmaskenpflicht in Geschäften und im ÖPNV gilt, stellt Sozialdezernentin Carolin Krause klar: Keine Maskenpflicht in Schulen! „Lehrer sowie Schüler können natürlich auf freiwilliger Basis eine Schutzmaske tragen“, so krause am Donnerstag auf der Pressekonferenz der Stadt. Außerdem liegen für Notfälle Masken in den Schulen bereit.

Jetzt herrscht auch endlich Klarheit, wer am Donnerstag in die Schule muss und für wen, dies noch eine freiwillige Sache ist: Schüler der Abschlussklassen der weiterführenden Schulen (rund 2600 in den Berufskollegs sowie 1600 in den Gesamt-, Förder-, Real- und Hauptschulen) müssen wieder zur Schule gehen, den 1400 Abiturienten der städtischen Gymnasien ist es freigestellt. Apropos Abiturienten: Auch wenn Abi-Bälle keine Großveranstaltungen von um die 1000 Personen sind – sie fallen an Bonner Schulen in diesem Jahr aus, bestätigte die Stadt auf EXPRESS-Anfrage.

Bonner Schulen hygienisch fit gemacht

In Sachen Hygiene hat die Stadt in den Schulen vorgesorgt. In Zusammenarbeit von Feuerwehr, dem Schulamt und dem Städtischen Gebäudemanagement werden den Schulen rund 1500 Flaschen Desinfektionsmittel, die mit in Eigenregie erstellten Etiketten bedruckt sind, zur Verfügung gestellt. Außerdem wurden zur Aufnahme des Schulbetriebs in einer ersten Charge 100 Desinfektionsspendersäulen bestellt. Für die Erstausstattung ist gesorgt – das regelmäßige Befüllen wird derzeit organisiert. Darüber hinaus sind die Handwaschbecken in den Schulen mit Seife und Handtüchern ausgestattet worden.

Update vom 21. April: Diskussion um Maskenpflicht

Die Diskussion um eine Schutzmasken-Pflicht reist nicht ab. Gerade in Geschäften und im ÖPNV fordern immer mehr, sich gerade an dieses beengten Orten zu schützen. Unterstützung finden dabei viele auch in der Bevölkerung. Unterdessen fordern die Bonner Sozialdemokraten die Maskenpflicht im Bonner Stadtgebiet. 

„Es ist gut, dass erste Maßnahmen auf Bundesebene zur Lockerung der Corona-Maßnahmen beschlossen wurden. Wir müssen den Erfolg der letzten Wochen aber dennoch bewahren und uns gegenseitig schützen. Deshalb ist es jetzt der konsequente Schritt, dass Bonn vorangeht und eine Maskenpflicht einführt. “, so die Co-Vorsitzende der SPD Bonn, Jessica Rosenthal.

Mittwochmittag informiert Oberbürgermeister Ashok Sridharan im Ratssall erneut zum aktuellen Stand in Sachen Corona in Bonn. Offen, ob er da eventuell dem Beispiel der Stadt Münster folgt und auf kommunaler Ebene die Maskenpflicht einführt.

Update vom 20. April: Verwaltung bedankt sich bei Bonnern

Die Stadt sagt Danke. Danke an alle Bonner für ihre Solidarität, ihr Rücksichtnahme und ihr Durchhaltevermögen während der Corona-Krise. Dazu hat die Stadt eine Poster- und Plakataktion gestartet, die bis zirka Mitte Mai in der Stadt zu sehen ist und damit ihren Dank zum Ausdruck bringt. 

Update vom 19. April: Corona-Ausnahmeregelung für Bonn Capitals

Mit einer Ausnahmegenehmigung können die Spieler des Perspektivkaders der Bonn Capitals wieder ihren Trainingsbetrieb aufnehmen. Der Baseball-Verein hatte sich mit dem Gesundheitsamt der Stadt auf einen Katalog an Hygienemaßnahmen verständigt. Dazu gehören die grundsätzlichen Abstandsregeln, die Empfehlung, Masken zu tragen, sowie das Waschen und Desinfizieren von Händen und Trainingsgeräten. Mehr als zwei Spieler dürfen sich nicht gleichzeitig im Umkleideraum aufhalten, Körperkontakt ist untersagt, und die Bildung von Gruppen muss vermieden werden.

Auch der Deutsche Fechterbund hatte für seine Kaderathleten am Bundesstützpunkt Bonn bei der Stadt einen Antrag auf Wiederaufnahme des Trainings gestellt. Hierfür stehen noch letzte Absprachen aus. Beide Sportarten verfügen in Bonn über Leistungsstützpunkte, an denen - auf Basis der geänderten Corona-Schutz Verordnung vom 30. März 2020 - das Kadertraining wieder zugelassen werden kann.

Update vom 17. April: Altstadt-Sperrung aufgehoben

Die Stadt hebt die Sperrung der Bonner Altstadt  für Besucher am Freitagabend auf. Der Grund ist einfach: Die Kirschblüte ist quasi durch und lockt kaum noch Bonner an. Die Absperrungen werden um 21 Uhr abgebaut und die Kontrollen durch den Stadtordnungsdienst beendet.

Update vom 16. April: Schulstart teilweise in kommender Woche

Während am Mittwoch von Bundeskanzlerin Merkel und den Länderchefs ein schrittweiser Schulstart für den 4. Mai angekündigt wurde, beginnt der Unterricht in Bonn bereits am 23. April. Dies gilt für Klassen, die vor einer Abschlussprüfung stehen. Die Viertklässler der Grundschule starten am 4. Mai (hier lesen Sie mehr). 

Große Events fallen bis mindestens zum 31. August aus, somit fällt die Bonner Open-Air-Saison ins Wasser (hier lesen sie mehr). Offen bleibt die Entscheidung bei Veranstaltungen, die zwar erst im September beginnen, im August jedoch bereits vorbereitet werden müssen. Dies betrifft zum Beispiel Pützchens Markt. 

Update vom 15. April: Altstadt bis Sonntag abgeriegelt

Die Kirschblüte in der Bonner Altstadt befindet sich in den letzten Zügen – bis kommenden Sonntag will die Stadt zur Einhaltung des Kontaktverbots weiterhin die Zugänge zur Altstadt kontrollieren. 

Update vom 14. April: Erster Corona-Fall in Bonner Flüchtlingsunterkunft

In der Zentralen Unterbringungseinrichtungen für Flüchtlinge des Landes NRW in Bonn gibt es seit dem Wochenende einen ersten Corona-Fall. Eine Bewohnerin der Unterkunft wurde positiv getestet, die gesamte Unterkunft wurde daher vorsorglich für 14 Tage voll gesperrt und unter Quarantäne gestellt. Ein Test aller Bewohner wurde veranlasst.

In gemeinsamer Abstimmung beraten die Bezirksregierung Köln, die Stadt Bonn und das Gesundheitsamt über das weitere Vorgehen. Alle erforderlichen Schutzmaßnahmen seien getroffen worden, um ein weiteres Infektionsrisiko möglichst auszuschließen, teilte die Bezirksregierung mit.

Schon am Wochenende war ein Sorgentelefon eingerichtet worden, über das die Bewohner in ihrer Landessprache informiert und aufgeklärt wurden. Allen Bewohnern und Mitarbeitern wurden ein Mundschutz und Desinfektionsmittel ausgegeben, das Reinigungspersonal wird kurzfristig aufgestockt.

In der Unterkunft, die im Auftrag der Bezirksregierung durch das Deutsche Rote Kreuz betreut wird, stehen 480 Plätze zur Verfügung. Derzeit sind 230 Personen dort untergebracht.

Update vom 13. April: Vier Tote in der Bundesstadt

Zwei weitere Menschen, die am Coronavirus infiziert waren, sind über die Ostertage in Bonner Pflegeeinrichtungen gestorben. Eine Person lebte im Heim Josefshöhe, eine weitere im Evangelischen Altenhilfezentrum Ernst-Stoltenhoff-Haus. Damit hat die Bundesstadt nun vier Verstorbene zu beklagen.

Coronavirus in Bonn: Weitere Anzeigen erstellt

Vernünftig waren die Bonner in der Altstadt, was die Kirschblüte anging. Durch die Zugangskontrollen kam es nicht zu großen Personenansammlungen. Die Sperren werden in der Altstadt durch Fußstreifen und ein Fahrzeug ergänzt, aus dem über Lautsprecherdurchsagen auf die Kontaktverbote hingewiesen wird. Bis auf wenige Personen ist die Akzeptanz der Zugangskontrollen generell hoch.

Ein größerer Einsatz war Samstagabend auf dem viel zu vollen Vorplatz des  Frankenbades notwendig, den der Stadtordnungsdienst mit Unterstützung der Polizei gegen 20 Uhr räumen lassen musste. Vorhergehende Aufforderungen an die zahlreichen Besucher des Platzes, die Kontaktverbote zu beachten und den Bereich zu verlassen, wurden leider nur wenig befolgt.

Insgesamt wurden seit Karfreitag 110 neue Anzeigen aufgenommen, weil Uneinsichtige sich in unerlaubt großen Gruppen im Freien aufgehalten haben. 

Update vom 11. April: Straßen in der Bonner Altstadt rund um die Kirschblüte weiterhin gesperrt

Für viele Bonner und Touristen war es eine große Enttäuschung, als die Stadt im Laufe der Woche die Sperrung der Straßen in der Altstadt rund um die Kirschblüte verkündete. Doch da die Abtandsregeln dort mehrfach missachtet worden waren, hatte das Ordnungsamt Straßensperren eingerichtet und ist seitdem mit mehreren Teams zur Kontrolle vor Ort.

bonn_altstadt_absperrung (1) © Stefan Schultz bonn_altstadt_absperrung (1)

Vereinzelte Neugierige versuchten dennoch zu den blühenden Bäumen zu gelangen und machten dabei auch vor offensichtlich falschen Vorwänden nicht halt. Das Ordnungsamt zog angesichts weniger Einzelfälle dennoch ein positives Fazit.

Unter anderem auch deshalb, weil sich mehrere Anwohner für die Umsetzung der Maßnahmen bedankt hatten. Sie haben in ihrem Viertel deutlich mehr Platz und bleiben vom Trubel in den engen Straßen verschont.

„Die Sperrungen erfüllen ihren Zweck, so dass es den Anliegern problemlos möglich ist, sich mit ausreichendem Abstand zu bewegen“, sagte Carsten Sperling, Leiter der Abteilung Stadtordnungsdienst.

Update vom 9. April: Panama Open Air von Juli auf September verlegt

Es ist eines der Highlights im Bonner Eventkalender, doch auch das Panama Open Air bleibt in diesem Jahr nicht von den Folgen des Coronavirus verschont. Das eigentlich für den 3. bis 5. Juli geplante Festival in der Rheinaue mit zahlreichen Top-Künstlern wie Alle Farben und Fritz Kalkbrenner kann nicht wie geplant stattfinden. Das erklärten die Veranstalter am Donnerstag.

Allerdings gibt es für alle Fans auch gute Nachrichten: Das Panama Open Air soll dafür im September steigen – mit allen Künstlern, die auch für die reguläre Ausgabe im Juli eingeplant waren. Neuer Termin ist nun der 4. bis 6. September.

„Nur weil wir nicht im Juli zusammen tanzen und lachen, heißt es aber nicht, dass es im September nicht auch bunt und schön wird, im Gegenteil! Wir haben jetzt noch mehr Zeit dein Panama zum schönsten Ort der Welt zu machen“, schrieb das Panama-Team bei Facebook. Alle gekauften Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit.

Corona-Zahlen in Bonn bringen Hoffnungsschimmer

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus vermeldete Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridharan am Donnerstag einen ersten Hoffnungsschimmer. Die Zahl der infizierten lag mit Stand 12 Uhr bei 334 aktuell mit Corona infizierten Personen. Die Zahl ging im Vergleich zum Mittwoch damit sogar um drei Fälle zurück.

Sridharan sieht darin eine Bestätigung der bisherigen Maßnahmen, jedoch noch keine Trendwende. „Insofern bitte ich alle, sich auch weiterhin an die Vorgaben und das Kontaktverbot zu halten“, sagte der OB am Donnerstag bei einer Pressekonferenz.

Er wies außerdem darauf hin, dass das Diagnostikzentrum auch über die Feiertage im Einsatz bleibt. Zunächst zwar nur mit eingeschränkten Abläufen, diese könnten bei Bedarf aber auch kurzfristig auf den Regelbetrieb hochgefahren werden.

Nicht in Betrieb sind dagegen die städtischen Brunnen, die normalerweise über die Ostertage erstmals eingeschaltet werden. Weil sich dort oft viele Menschen versammeln, nimmt die Stadt vorerst nur jene Brunnen und Fontänen in Betrieb, die für die Durchlüftung des Wassers notwendig sind – so wie beispielsweise im Stadtpark in Bad Godesberg.

Update vom 7. April: Einschränkungen bei standesamtlichen Trauungen

Schlechte Nachrichten gibt’s für den schönsten Tag im Leben. Zwar sind standesamtliche Hochzeiten in der Bundesstadt weiterhin möglich – die Anzahl der Gäste ist jedoch deutlich beschränkt worden. Neben den Brautleuten dürfen lediglich Kinder, die im selben Haushalt leben, an der Trauung teilnehmen. Bitter: Kinder, die zum Beispiel wegen einer Ausbildung oder des Studiums eine eigene Wohnung haben, sind bei der Zeremonie nicht mehr zugelassen.

Coronavirus in Bonn: Appell an Ältere und Risikogruppen

Die Stadt appelliert nochmal an ältere Mitbürger oder Angehörige einer Risikogruppe möglichst zu Hause zu beli3ebn, um sich nicht unnötig einer Ansteckungsgefahr auszusetzen. „Wenn Sie zu den älteren Menschen oder zu einer anderen Risikogruppe gehören, bleiben Sie bitte nach Möglichkeit zu Hause! Gehen Sie nicht selbst in die Geschäfte und Apotheken. Bitte nehmen Sie Unterstützung von denen an, die nicht zu einer Risikogruppe gehören. Damit helfen Sie nicht nur sich selbst, sondern uns allen dabei, das Ansteckungsrisiko zu minimieren. Sie leisten so einen sehr wertvollen Beitrag in dieser schwierigen Zeit“, so OB Ashok Sridharan.

Coronavirus in Bonn: mehr als 500 Freiwillige können helfen

In der Stadt Bonn gibt es zahlreiche Initiativen von Freiwilligen, die gerne helfen möchten und bereits aktiv geworden sind. Allein in der Freiwilligenagentur der Stadt Bonn haben sich mehr als 500 Freiwillige für die Corona-Nachbarschaftshilfe registriert. Diese wird vom Amt für Soziales und Wohnen gemeinsam mit vielen Anlaufstellen vor Ort organisiert. Diese Freiwilligen haben sich gemeldet, um insbesondere älteren Menschen und Angehörigen sonstiger Risikogruppen das Zuhause bleiben zu ermöglichen und zu erleichtern. Wer Hilfe im Alltag braucht, kann sich unter der Nummer 0228/776699 oder unter corona-nachbarschaftshilde@bonn.de gerne melden.

Update vom 6. April: Ordnungsamt forderte Unterstützung der Polizei an

Weiterhin gibt es in Bonn Menschen, die sich bewusst nicht an das Kontaktverbot halten. Am Beueler Rheinufer unterstütze die Polizei das Ordnungsamt, weil sich drei Bonner weigerten, ihre Gruppe auszulösen. Insgesamt wurden zwischen Sonntagmittag und Montagmittag weitere 26 Anzeigen geschrieben.

Im Vergleich zu Sonntag, gab es in der Altstadt in Sachen Kirschblüte am Montag keine Probleme – die Stadt ist dort mit vier Kontrollteams unterwegs.

Update vom 05. April: Kritische Nähe bei Bonner Kirschblüte

Frühling in Bonn und die Temperaturen lagen am Sonntag bei mehr als 20 Grad. So nutzten die Bonner die Gelegenheit, um mal an die Luft zu kommen. Die Stadt appelliert aber weiterhin, zu Hause zu bleiben. Wer dennoch unterwegs sein sollte, muss sich an das Kontaktverbot von mehr als zwei Personen halten.

Krischblüte Altstadt 1 Klodt © Ralf Klodt Krischblüte Altstadt 1 Klodt

Zwischen Freitag und Sonntagmittag musste die Stadt bei 96 Einsätzen vorgehen, da einige das Verbot ignorierten. Dabei wurden 37 Anzeigen erstellt. Am Brassertufer wurden Passanten sogar aggressiv und somit wurden zwei Personen in Gewahrsam genommen.

In der Altstadt startet gerade die Kirschblüte so richtig durch. Obwohl viele nur in Zweiergruppen oder mit der Familie unterwegs waren, wurde es dabei doch recht eng auf den Straßen und Bürgersteigen. Viele hielten nicht den nötigen Abstand ein. Gleiches galt auch für den Godesberger Wochenmarkt, der am Samstag gut besucht war – weder Betreiber noch Besucher hielten sich an ausreichend Abstand.

bonn_japanischer garten © Bundesstadt Bonn bonn_japanischer garten

Unterdessen wurde bereits vor dem Wochenende der Japanische Garten in der Rheinaue von der Stadt vorübergehend geschlossen. Die Wege sind zu schmal, um sie mit dem erforderlichen Abstand voneinander zu nutzen.

Coronavirus in Bonn: Kita Zoppoter Straße dicht

Die Stadt hat am Wochenende ihre Kindertagesstätte Zoppoter Straße geschlossen. In dem Kindergarten, in dem sieben Kinder, deren Eltern in kritischer Infrastruktur beschäftigt sind, betreut wurden, gab es für eine Erzieherin ein positives Testergebnis auf das Coronavirus. Sowohl die sieben Kinder als auch alle 13 Erzieherinnen befinden sich in Quarantäne.

Update vom 04. April: Großzügige Spende für Bonner Kliniken und Praxen

Was für eine Spende von Deutschlands größtem Bankhaus. 100.000 Schutzmasken zur medizinischen Versorgung hat die Deutsche Bank Bonn gespendet. Sie werden zunächst eingelagert und in Abstimmung mit Gesundheitsamt und Feuerwehr nach Bedarf an Pflegeeinrichtungen, Praxen und Klinken ausgegeben. 

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„Das ist in dieser Zeit eine großzügige Geste der Deutschen Bank, die dazu beitragen wird, die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Ich bedanke mich im Namen all jener, die die Masken nutzen werden und damit sich und andere schützen“, so Oberbürgermeister Ashok Sridharan

Update vom 3. April: 39 Infizierte in Euskirchener Flüchtlingsheim

In der Zentralen Unterbringungseinrichtung des Landes NRW in Euskirchen wurden 39 Flüchtlinge positiv auf das Coronavirus getestet. Die Unterkunft steht unter Quarantäne. 219 Personen wurden negativ getestet, weitere Ergebnisse stehen noch aus. Die Kölner Bezirksregierung befindet sich in enger Abstimmung mit dem Kreis und dem Gesundheitsamt. 

Josefshöhe in Bonn: Viele positive Tests

Im Seniorenheim Josefshöhe sind zwischenzeitlich 20 Bewohner sowie 13 Beschäftigte positiv getestet.  Den Senioren geht es soweit gut. Im Seniorenheim werden jetzt weitergehende Maßnahmen umgesetzt. Das positiv getestete Personal arbeitet aktuell nicht, das übrige Personal konnte aufgestockt werden.

Update vom 2. April: Toter im Seniorenheim Josefshöhe

„Das Coronavirus ist jetzt auch in den Altenheimen angekommen“, stellte Oberbürgermeister Ashok Sridharan vor zwei Tagen fest. Jetzt gibt es einen ersten Toten: Ein 93-Jähriger mit schwerer Grunderkrankung, der aus dem Rhein-Sieg-Kreis stammt, ist gestorben. Weil er nicht aus Bonn kommt, wird der Verstorbene nicht zu den Opfern in der Bundesstadt statistisch gezählt.

In der Nacht zu Dienstag, 31. März, war eine Bewohnerin des Seniorenheims Josefshöhe mit Verdacht auf eine neurologische Erkrankung stationär in einem Krankenhaus aufgenommen worden. Da die Seniorin Fieber hatte, wurde bei ihr ein Abstrich vorgenommen. Der Test ist positiv. Vier weitere Bewohnerinnen und Bewohner hatten Fieber und Anzeichen von Infekten. Daher wurden in der Einrichtung Josefshöhe alle Bewohner und Beschäftigten abgestrichen. Ergebnis: Auch zwei Mitarbeiter haben sich infiziert.

Im Ernst-Stoltenhoff-Haus gibt es eine infizierte Mitarbeiterin. Die Frau war bislang in der Küche beschäftigt, hatte keinen Kontakt zu Bewohnern. 

Keine weiteren Fälle in Haus Rosental und Haus Steinbach

Aus den Seniorenheimen Haus Rosental und Haus Steinbach gibt es keine weiteren positiv getesteten Fälle. Im Haus Rosental war eine Pflegekraft positiv getestet worden, im Haus Steinbach eine in Köln lebende Pflegekraft. In beiden Senioreneinrichtungen hatte das Gesundheitsamt die direkten Kontaktpersonen ermittelt und bei ihnen allen die Abstrichtests durchgeführt – auch dem sonstigen Personal und den Bewohnerinnen und Bewohnern ist dies angeboten worden. 

Corona-Fall in Euskirchener Flüchtlingsheim

Ein Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft in Euskirchen wurde positiv getestet. In einem Isolatiostrakt befindet er sich nun in Quarantäne. Inwiefern er mit anderen Kontakt hatte, ist schwer zu ermitteln, somit entschied das Gesundheitsamt des Kreises, dass alle knapp 400 Bewohner die Einrichtung nicht verlassen dürfen. Bei Ihnen wurden Abstriche gemacht, die Ergebnisse liegt noch nicht vor. 

Update vom 31. März: Entwarnung nach Corona-Sorgen in Bonner Seniorenheimen

Unter den bestätigten Fällen befindet sich eine Pflegeperson eines Bonner Seniorenheims. In einer zweiten Bonner Senioreneinrichtung gibt es einen bestätigten Fall einer in Köln wohnhaften Pflegeperson.

Die Stadt gab am Dienstag allerdings Entwarnung: In den betroffenen Seniorenheimen Haus Rosental und Haus Steinbach, in denen jeweils ein Mitglied des Pflegepersonals positiv getestet worden war, gab es keine weiteren Fälle.

Viele Patienten und das Umfeld der positiv getesteten Pfleger waren getestet worden. Bis auf wenige Ausnahmen sind alle Tests inzwischen auch ausgewertet worden. Weitere Fälle ergaben sich dabei nicht. Das bestätigte Dr. Susanne Engels vom Gesundheitsamt.

Oberbürgermeister lobt Einhaltung von Kontaktverbot wegen Corona in Bonn

Oberbürgermeister Ashok Sridharan ist mit der zuverlässigen Einhaltung des Kontaktverbots in Bonn in den vergangenen Tagen zufrieden. Seit Sonntag waren durch das Ordnungsamt 47 Personen ermahnt worden, es gab insgesamt 16 Anzeigen. „Wenn wir diese wenigen Ausnahmen noch reduziert bekommen, wäre das natürlich umso schöner“, appellierte Sridharan.

Er setze darauf, dass sich die Bürger auch dann weiter an das Kontaktverbot halten, wenn die Temperaturen steigen und frühlingshaftes Wetter lockt. „Ich habe die Hoffnung, dass die Menschen sich in Bonn an das Kontaktverbot halten“, sagte Sridharan, „wir haben weitläufige Bereiche, in denen man sich aufhalten kann, ohne sich zu nahe zu kommen.“

Unter den 16 Negativbeispielen der vergangenen Tage waren 15 Fälle, in denen Gruppen gegen das Kontaktverbot verstoßen hatten, hier wurden Strafen über jeweils 200 Euro ausgesprochen. Auch eine Prostituierte hatte sich über das Verbot hinweggesetzt, sie wurde, wie eine Berufskollegin wenige Tage zuvor, zu 5000 Euro Strafe verdonnert. Der Betreiber eines Lokals, das unerlaubt geöffnet hatte, wird zwischen 2000 und 2500 Euro berappen müssen.

30. März: Coronavirus: Frau (79) mit Vorerkrankungen erstes Todesopfer im Kreis Euskirchen

Der Kreis Euskirchen beklagt seit Sonntag seinen ersten Todesfall infolge des Coronavirus. Eine 79 Jahre alte Frau starb an den Folgen ihrer COVID-19-Erkrankung. Die Frau gehörte mit multiplen Vorerkranungen zur Risikogruppe der besonders Gefährdeten.

Kreis-Sprecher Wolfgang Andres bestätigte den ersten Todesfall im Zusammenhang mit Corona. Am Sonntag erhöhte sich die Zahl der Infizierten in Euskirchen auf 124. 20 Personen sind inzwischen wieder genesen, weitere 175 Personen gelten noch als begründete Verdachtsfälle.

27. März: Coronavirus: Bonner halten sich an Einschränkungen – nur wenige Ausreißer

Seit Wochenbeginn gilt bundesweit das Kontaktverbot von mehr als zwei Personen, so gut wie alle Geschäfte sind geschlossen, die Gastro darf nur noch außer Haus verkaufen. Trotz des schönen Wetters wirkt Bonn wie ausgestorben – scheinbar scheinen wirklich nur Menschen auf den Straßen unterwegs zu sein, die es wirklich müssen.

bonn_corona_hofgartenwiese © Stefan Schultz bonn_corona_hofgartenwiese

Das lobte auch Oberbürgermeister Ashok Sridharan auf einer Pressekonferenz am Freitag im Stadthaus. „Die Bonner halten sich an die Einschränkungen. Sie verhalten sich vernünftig und solidarisch“, so der OB. Dabei richtete er auch nochmal einen Appell an die Bonner, auch in den eigenen vier Wänden auf Kontakte mit Personen zu verzichten, die nicht im gleichen Haushalt leben.

Coronavirus in Bonn: Fast hundert Anzeigen erstattet

Doch trotz des Lobes gibt es doch immer noch einige schwarze Schafe. Günter Dick, Amtsleiter der Bürgerdienste, nannte Zahlen von Personen, die es mit dem Kontaktverbot nicht so genau nehmen.

Seit Anfang der Woche wurden 91 Anzeigen erstattet. Fast alle betrafen die Kontaktsperre von mehr als zwei Personen, zusätzlich hatten eine Shisha-Bar und ein Einzelhandelsgeschäft unerlaubterweise geöffnet. Und: Die Verwaltung bekam Wind davon, dass eine Prostituierte in einer Wohnung ihrem Geschäft nachkam. Das wurde ihr untersagt und macht für Dame jetzt den stolzen Bußgeldbetrag von 5000 Euro aus.

Coronavirus: Appell an die Vernunft der Bonner

Regelmäßig bekommt der Stadtordnungsdienst aber auch Hinweise aus der Bevölkerung zu nicht gestatteten Personenansammlungen – insgesamt waren das bislang schon 250 Anrufe. Weiter melden die Bürger auch private Haus- oder Gartenpartys. Dort darf das Amt jedoch nicht einschreiten, kann nur an die Vernunft der Beteiligten appellieren.

Wie teuer es für jeden Einzelnen konkret werden kann, zeigt der Bußgeldkatalog des Landes NRW. Zu unterscheiden ist zwischen Strafhandlung und Ordnungswidrigkeit.

Strafbar machen sich demnach

  • Rückkehrer aus Risikogebieten, die gegen Betretungsverbote von Altenheimen oder Krankenhäusern verstoßen
  • Menschen, die an Ansammlungen in der Öffentlichkeit mit mehr als zehn Personen teilnehmen
  • Organisatoren von (öffentlichen) Versammlungen oder Veranstaltungen

Solche Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung sind an die Strafverfolgungsbehörden abzugeben. 

Als Ordnungswidrigkeiten gelten (Auszug):

  • Verstoß gegen das Besuchsverbot (Alten- und Pflegeheime, Krankenhäuser): 200 Euro
  • Betrieb von Diskothek, Bar, Club, Kino, Museen oder einer sonstigen Kultureinrichtung, Fitness- oder Sonnenstudio, Spielbank, Wettbüro, Bordell, etc., Öffnen von Tierparks, Spezialmärkten o.ä.:  2000 bis 5000 Euro
  • Organisation von Sportveranstaltungen oder Zusammenkünften: 1000 Euro
  • Überschreitung der Personenzahl in Apotheken, Sanitätshäusern, Drogerien: 500 bis 1000 Euro
  • Teilnahme an Sportveranstaltungen oder Zusammenkünften: 250 Euro
  • Verstoß gegen Grundsatz der kontaktlosen Abholung bestellter Waren: 500 Euro
  • Verstoß gegen das Verkaufsverbots in Läden mit gemischtem Sortiment: 2000 Euro
  • Verstoß gegen Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln in geöffneten Betrieben: 1000 Euro
  • Vorhalten von Übernachtungsangeboten: 4000 Euro
  • Betrieb einer gastronomischen Einrichtung, die nach der Verordnung geschlossen sein muss: 4000 Euro
  • Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit mit mehr als zwei Personen, die nicht dem eigenen Haushalt angehören: 200 Euro
  • Picknick: 250 Euro
  • Grillen: 250 Euro

Zusätzlich zum Stadtordnungsdienst kontrolliert auch die Bonner Polizei. „Wir sind in voller Stärke auf der Straße und unterstützen im Rahmen der Amtshilfe die Ordnungsämter in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis“, so Polizeisprecher Michael Beyer zum EXPRESS. „Bei eigener Wahrnehmung werden die Kollegen tätig, konsequent aber mit Augenmaß“, Beyer weiter. Dabei haben die Beamten besonders das Bonner Rheinufer und die Rheinaue im Blick.

Coronavirus in Bonn: Ausreichend Kapazitäten in Krankenhäusern

Wie es um die Bettenzahl in Bonner Krankenhäusern bestellt ist, dazu gab Feuerwehrchef Jochen Stein Auskunft.

In den Bonner Krankenhäusern stehen 37 Intensivbetten ohne Beatmungsmöglichkeit, 196 Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit sowie 104 Betten auf Überwachungsstationen ohne Beatmungsmöglichkeit zur Verfügung.  Kurzfristig können und werden bereits in mehreren vorgeplanten Stufen die Intensivkapazitäten innerhalb der Krankenhäuser um 159 Beatmungsplätze erhöht. Gute Nachricht: „Die Intensivbetten mit Beatmung sind jedoch nur zu 60 Prozent ausgelastet“, so Stein.

Coronavirus - Stand vom 25. März: Bonn meldet erstes Todesopfer

Jetzt gibt es in Bonn einen ersten Todesfall durch das Coronavirus. Eine 1936 geborene Person aus Bonn ist gestorben. „Ich spreche der Familie sowie den Angehörigen der Verstorbenen mein herzliches Beileid aus und hoffe für uns alle, dass solche traurigen Nachrichten in Bonn die Ausnahme bleiben“, so Oberbürgermeister Ashok Sridharan.

Das besondere an dem Todesfall: Das Opfer hatte auf eine intensivmedizinische Behandlung verzichtet.

Coronavirus im Raum Bonn – Stand vom 24. März: Stadt verhängt Bußgelder

Nach dem verordneten Kontaktverbot von mehr als zwei Personen  wurden bis Dienstagmittag zwölf Anzeigen geschrieben. Das Ordnungsamt kontrolliert konsequent. Die Ignoranten hielten sich zu mehreren in Parks, Schulhöfen oder Sportplätzen auf. Hier wurde jeweils ein Bußgeld von 200 Euro verhängt. 

Eine weitere Anzeige gab es gegen den Chef einer Shisha-Bar, der unerlaubt geöffnet hatte. Er muss nun 4000 Euro berappen. 

Coronavirus: Bonn geht einen Schritt weiter

Zunächst war die Maßnahme für Mittwoch geplant. Eine endgültige Entscheidung steht jedoch noch aus. In Bonn sollten alle Hotels schließen. Bislang galt dies nur für den privaten Bereich. Übernachtungen für Geschäftsreisende waren weiterhin möglich. Die Maßnahme kündigte Oberbürgermeister Ashok Sridharan zunächst auf einer Pressekonferenz im Bonner Ratssaal am Montag, 23. März, an. Sie würde damit über die bisherige Rechtsverordnung in Nordrhein-Westfalen (NRW) hinausgehen.

bonn_hotel_marriott © picture alliance / Oliver Berg/d bonn_hotel_marriott

Die Maßnahme ging jedoch nicht allein von der Stadt aus – sie wurde mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) Nordrhein/Bonn so abgesprochen.

Bereits in der letzten Woche ging die DEHOGA auf die Stadt zu: Eine vorübergehende Betriebsunterbrechung für alle gastgewerblichen Betriebe per Anordnung schaffe verbesserte arbeitsrechtliche Bedingungen und helfe, die entstehenden Umsatzausfälle auszugleichen, erklärte DEHOGA-Vorsitzender Michael Schlößer in einer Pressemitteilung.  Schlößer fordert zudem, die wirtschaftlichen Einbußen der Betriebe durch ein Nothilfeprogramm zu kompensieren.

"Die aktuell unklare Situation sorgt nicht nur für Verunsicherung bei Arbeitgebern wie Arbeitnehmern, sondern erschwert auch finanzielle Hilfsmaßnahmen", betont Schlößer. Ein konsequenter Erlass sei der einzig sinnvolle Weg.

Nach Rückmeldung mehrerer Hoteliers nahm OB Sridharan am Dienstag Kontakt mit der DEHOGA auf. Hintergrund war es, auszuloten, wie man die Hotels schließen, wichtige Ausnahmen aber berücksichtigen kann. Dazu gehört die Unterbringung von sogenannten Schlüsselpersonen, also Berufsgruppen, die für das öffentliche Leben extrem wichtig sind. Sie wären sonst von Obdachlosigkeit betroffen. 

Corona-Ticker: Sparkasse und Volksbank schließen Filialen in Bonn

Banken dürfen als systemrelevante Institutionen zwar weiterhin geöffnet haben, doch viele Filialen fahren ihren Service zum Schutz der Mitarbeiter und zur Vermeidung weiterer Infektionen deutlich herunter. Während die Sparkasse an vielen Standorten schließt, einige Filialen aber noch offenlässt, hat sich die Volksbank für eine Schließung aller Filialen entschlossen. Die Geldautomaten der Banken sind davon allerdings nicht betroffen und bleiben weiter in Betrieb.

„Wir werden alles unternehmen, um unseren Kunden, insbesondere auch der älteren Generation, in der aktuellen Lage zur Seite zu stehen“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Volksbank Köln Bonn, Jürgen Pütz. Viele Mitarbeiter seien aber dennoch anwesend. Kundenservice vor Ort sei so zwar möglich, allerdings nur nach voriger Terminvereinbarung unter der Telefonnummer 0221/2003-0. Viele Angelegenheiten ließen sich außerdem auch telefonisch unter 0221/2003-2004 über das „KundenDialogCenter“ abwickeln.

Die Sparkasse hält seit Montag insgesamt zehn Filialen in Bonn geschlossen. An den Standorten Bertha von Suttner-Platz, Brüser Berg, Dransdorf, Friesdorf, Holzlar, Johanneskreuz, Lannesdorf, Poppelsdorf, Röttgen und Theaterplatz gibt es entsprechend keinen persönlichen Kundenservice.

Kunden können allerdings auf eine der 13 Filialen ausweichen, die weiterhin geöffnet bleiben. Hierbei handelt es sich um die Standorte Südstadt, Friedensplatz, Beuel, Endenich, Auerberg, Kessenich, Pützchen, Tannenbusch-Mitte, Hardtberg, Ippendorf, Oberkassel, Bad Godesberg und Mehlem. Wer in dringenden Fällen an ein Schließfach in den geschlossenen Filialen muss, kann telefonisch unter 0221 226-98520 einen Termin vereinbaren.

Coronavirus in Bonn: Manche Kneipen und Geschäfte uneinsichtig

Seit Sonntagabend gilt auch in Bonn die Rechtsverordnung, die das Land NRW erlassen hat. Damit wurde ein Kontaktverbot verfügt, dass keine Gruppieren ab drei Personen gestattet. Ausnahmen betreffen die Familie oder Personen in einer Haushaltsgemeinschaft.

Freitagnachmittag bis Samstagabend verzeichnete das Ordnungsamt 73 Einsätze in Zusammenhang mit dem Gesundheitsschutz. In zwölf Fällen waren Kneipen und Restaurants trotz Verbot geöffnet – außerdem 15 Geschäfte.

bonn_corona_kontrollen © Marion Steeger bonn_corona_kontrollen

Insgesamt waren am Wochenende rund 40 Kräfte des Ordnungsdienstes im Einsatz. Der Pool soll nach Angaben der Stadt allerdings noch verstärkt werden. 

Corona-Ticker: Auch im Kreis Euskirchen wurden Treffen aufgelöst

Auch im Kreis Euskirchen waren Polizei und Stadt im Einsatz. So hatten sich mehrere Jugendliche auf einem Spielplatz in Zülpich getroffen. Als sie die Beamten sahen, rannte der Großteil weg. In der Innenstadt von Euskirchen lösten die Kräfte ein Treffen von sieben Personen auf. 

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21. März: Corona-Ticker für Bonn/Region: Bürgermeister von Euskirchen positiv auf Corona getestet

Wie die Stadt Euskirchen am Freittag mitteilte, ist Bürgermeister Dr. Uwe Friedl positiv auf das Coronavirus getestet worden. Er weist bislang nur leichte Symptome der Erkrankung auf und befindet sich in häuslicher Quarantäne. Dabei sei es ihm möglich, die Amtsgeschäfte von zu Hause aus weiterzuführen.

Bonn_Euskirchen-Bürgermeister © Bühl Bonn_Euskirchen-Bürgermeister

Der 1. Beigeordnete Johannes Winckler befindet sich ebenfalls in häuslicher Quarantäne, allerdings steht das Testergebnis noch aus. Zunächst handelt es sich lediglich um eine Vorsichtsmaßnahme, Winckler arbeitet ebenfalls aus dem Home-Office. Weitere Fälle bei der Euskirchener Stadtverwaltung gibt es nicht, der Betrieb vor Ort wurde schon zu Wochenbeginn deutlich heruntergefahren.

Erstes Bauvorhaben in Bonn wegen Coronavirus gestoppt

Die Bauarbeiten rund um den Ausbau der Strecke der S13 (hier lesen Sie mehr) in Bonn-Beuel muss in den kommenden 14 Tagen ruhen. Die Tiefbaufirma hat ihre Tätigkeiten wegen der Corona-Krise in der Straße „Am Trajekt“ vorläufig eingestellt.

Nach Einschätzung der Stadt sei nicht auszuschließen, dass weitere Baufirmen sich in den kommenden Tagen ebenfalls zu einem Baustopp entschließen. Das Tiefbauamt überlasse den Unternehmen die Entscheidung in eigener Verantwortung, solange die Baustellen nicht die Verkehrssicherheit beeinträchtigen.

19. März: Erster Bonner Coronavirus-Patient inzwischen geheilt

Bei der Pressekonferenz der Stadt Bonn am Donnerstagmittag, 19. März, hatte Oberbürgermeister Ashok Sridharan zunächst eine gute Nachricht. Der erste Coronavirus-Fall in Bonn ist geheilt. Der 22-jährige Student, der an der OGS der Clemens-August-Schule arbeitet, wurde negativ getestet.

Nochmals appellierte der OB an die Bonner, die Einschränkungen ernst zu nehmen und auf Menschenansammlungen zu verzichten. „Dieses Verhalten ist einfach zu gefährlich“, so Sridharan.

Coronavirus: Dienstgebäude der Bonner Stadtverwaltung für Publikum geschlossen

Ein Besuch der Verwaltung ist nur noch mit Termin möglich und das Stadthaus verfügt nur noch über einen zentralen Zugang im Erdgeschoss neben dem „Stadthüsje“ – hier werden Kontrollen durchgeführt.

bonn_pk_corona_dz1 © Stefan Schultz bonn_pk_corona_dz1

Besonders wichtig: Alle bereits vergebenen Termine bis Ende Mai bei der Stadt werden abgesagt. Sofern Bonner Termine per Mail ausgemacht haben, werden sie auch per Mail vorher darüber unterrichtet. Wer in den nächsten Wochen einen Termin benötigt, muss einen neuen Termin vereinbaren. Die Mitarbeiter im Dienstleistungszentrum entscheiden, ob dieser Termin wirklich dringend nötig oder abzulehnen ist.

Coronavirus: Nur wichtige Termine im Bürgeramt

Doch was ist ein wichtiger Termin? Bürgeramtschef Harald Borchert klärt auf: „Hierzu gehört zum Beispiel die Beantragung eines Führungszeugnisses für Apothekenpersonal oder im Bereich Security. Reisedokumente für bestimmte Berufsgruppen, die ins Ausland müssen, wie zum Beispiel Ärzte. Ebenfalls kann es passieren, dass Menschen ihren Führerschein verlieren. Für Polizisten, Rettungskräfte oder Berufskraftfahrer ist der Führerschein natürlich sehr wichtig“, so Borchert.

1200 Besucher waren am Montag im Dienstleistungszentrum, an den Folgetagen um die 600. Die Bonner haben Zeit und das macht Borchert Sorge. Es spielten sich unfassbare Szenen ab. So erzählt der Bürgeramtschef von einer vierköpfigen Familie, die Reisedokumente für die Kinder beantragen wollten – obwohl sie unter häuslicher Quarantäne stand! Eine Rückkehrerin aus dem chinesischen Wuhan war komplett uneinsichtig und beschimpfte zusätzlich noch die Mitarbeiter im Bürgeramt als rassistisch, weil die nach ihrem Gesundheitszustand gefragt hatten.

Coronavirus: Kontakt zum Bürgeramt per Telefon oder Mail

Die Verwaltung appelliert deshalb, Anliegen möglichst telefonisch oder per E-Mail zu klären. Eine Übersicht über die zentralen Rufnummern und E-Mail-Adressen der verschiedenen Fachdienststellen sind auf der städtischen Internetseite unter bonn.de/verwaltungskontakt veröffentlicht.

Coronavirus: Bonner Geschäfte und Restaurants dicht

Seit Donnerstag geht in der Gastronomie nichts mehr. Es darf nur noch ein Außer-Haus-Verkauf stattfinden. Ebenfalls haben in Bonn alle Geschäfte geschlossen. 

Geöffnet bleiben der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Friseure, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Märkte für den Bau-, Garten- und Tierbedarf sowie der Großhandel. Alle anderen Verkaufsstellen des Einzelhandels müssen schließen. Dienstleister und Handwerker können ihre Tätigkeiten weiterhin ausüben. 

Coronavirus in Bonn: Änderung bei Sonntag-Öffnungszeiten

Einzelhandelsgeschäfte für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Apotheken sowie Geschäfte des Großhandels ist bis auf Weiteres die Öffnung an Sonn- und Feiertagen von 13 bis 18 Uhr gestattet, mit Ausnahme von Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag. 

Coronavirus in Bonn: Kontrollen von Polizei und Ordnungsamt

Spiel- und Bolzplätze sowie Schulhöfe dürfen nicht benutzt werden. Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken sind untersagt. Verstöße gegen diese Regelungen stellen Straftaten dar und können mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit einer Geldstrafe bestraft werden.

Oberbürgermeister Ashok Sridharan informierte die Bonner am Mittwoch in einem Video auf Youtube über die neuen Maßnahmen. 

Coronavirus: Verwaltung steht Familien und Schülern zur Seite

Viele Familien belastet die momentane Situation. Das Amt für Kinder, Jugend und Familie möchte die Familien in Bonn in dieser Situation so gut es geht unterstützen. Deshalb bietet die Verwaltung eine telefonische Beratungshotline unter der Telefonnummer 0228/77 45 62 an und berät Familien zu allen Fragen rund um das familiäre Zusammenleben. „Melden Sie sich, wenn Sie Fragen haben, wie Sie diese Situation als Familie bewältigen oder wie Sie sich Ihren Kindern gegenüber verhalten können“, sagt Jugendamtsleiter Udo Stein.

Coronavirus: Auch Hotline für Schüler geschaltet

Die Schulpsychologie Bonn bietet unter der Nummer 0228/77 45 63 allen Eltern Beratung an, die Schwierigkeiten haben, ihre Kinder dabei zu unterstützen, ihre schulischen Aufgaben zuhause zu erfüllen. Schülerinnen und Schüler können sich auch selbst zur Beratung melden, wenn es ihnen nicht gelingt, selbstständig zu arbeiten und zu lernen. 

Die telefonischen Beratungshotlines sind montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr erreichbar. Es wird gebeten, das Anliegen auf den Anrufbeantworter zu sprechen, falls nicht sofort ein Berater oder eine Beraterin erreichbar ist.

18. März: Coronavirus: Bonn-Marathon verlegt auf Oktober

Nach „Rhein in Flammen“ am ersten Maiwochenende hat es jetzt auch das nächste Großevent in Bonn erwischt: Der Bonn Marathon am 26. April wird verschoben – Lauffreaks können in Bonn am 18. Oktober an den Start gehen.

bonn_marathon_corona_verschoben © Alexander Kuffner bonn_marathon_corona_verschoben

„Natürlich ist es für alle Beteiligten absolut enttäuschend, dass wir am 26. April nicht wie geplant ein großes Laufsportfest in Bonn feiern können, aber die Gesundheit aller Teilnehmerinnen, Teilnehmer und Zuschauer steht immer an erster Stelle und macht eine geplante Durchführung unmöglich. Wir möchten uns in diesem Zusammenhang ganz herzlich bei der Stadt Bonn und unseren Partnern bedanken, dass es gemeinsam gelungen ist, mit dem 18. Oktober 2020 ein Datum zu finden, an dem wir Bonns größte Sportveranstaltung durchführen können“, sagt Christian Okon, Geschäftsführer MMP Event GmbH. 

Alle bisher angemeldeten Teilnehmer sind am 18. Oktober automatisch startberechtigt und werden in einem gesonderten Anschreiben über die Verschiebung informiert. Der Startplatz behält damit seine Gültigkeit und verfällt nicht. Sollte ein Start aus Termingründen am 18. Oktober nicht möglich sein, gilt der bereits erlangte Startplatz für das kommende Jahr. Für 2021 steht der Bonn Marathon am 18. April im Laufkalender.

Coronavirus in Bonn: Stadt informiert regelmäßig

Dienstagmittag klärte die Verwaltung über den neusten Stand in der Bundesstadt auf. Zum ersten Mal fand eine Pressekonferenz im Bonner Ratssaal statt. So war ausreichend Platz zwischen den Teilnehmern gewährleistet. Und da inzwischen viele Menschen die Pressekonferenzen der Stadt live auf Facebook verfolgen, wurde auch eine Gebärdendolmetscherin hinzugezogen.

Coronavirus: Keine Hamsterkäufe notwendig

Mit Nachdruck betonte Sridharan, dass es weiterhin keinen Grund für Hamsterkäufe gibt. „Die Versorgung ist sichergestellt, das hat mir der Einzelhandel, mit dem ich in Kontakt stehe, bestätigt.“

17. März: Coronavirus: Bonner Spielplätze werden geschlossen

Sprach sich der OB am Montag noch gegen Spielplatzschließungen aus, lässt ihm auch hier die Ankündigung der Landesregierung keinen Spielraum. Bonns Spielplätze werden geschlossen – eine Kontrolle ist dabei allerdings schwer möglich. Hier appellierte er an die Vernunft der Bonner. „Wir setzen auf die Einsicht aller“, so Sridharan.

bonn_spielplatz_corona © Stefan Schultz bonn_spielplatz_corona

Klar regelt die Stadt die Besuche in Seniorenheimen – diese sind untersagt und dürfen nur in Einzelfällen genehmigt werden. Dies auch nur auf den Zimmern und die Besucher müssen sich registrieren lassen.

Coronavirus: Stadt legt Sozialfond an

Aufgrund von abgesagten eigenen Veranstaltungen spart die Stadt Geld und Bonn wird  einen Sozialfond zur Unterstützung der „freien  Szene“ einrichten. Diesen können auch die Bonner unterstützen, in dem sie auf das Geld ihrer bereits gekauften Theatertickets verzichten.

Coronavirus: Jobcenter für offenen Publikumsverkehr geschlossen

Am Dienstag, 17. März, schließt das Bonner Jobcenter für den offenen Publikumsverkehr.

Um für Kunden und Mitarbeiter das Infektionsrisiko zu reduzieren, gilt es nun, zwischenmenschliche Kontakte soweit wie möglich einzuschränken, so Geschäftsführer Günter Schmidt-Klag. Das Jobcenter verweist darauf, dass die Auszahlung aller Leistungen zur Grundsicherung sichergestellt sind.

Was passiert mit vereinbarten Terminen / Einladungen ins Jobcenter?

Vereinbarte Gesprächstermine von Kundinnen und Kunden entfallen ab sofort bis auf Weiteres – allerdings mit diesen wichtigen Ausnahmen: terminierte persönliche Vorsprachen für Barzahlungen wegen Mittelosigkeit sowie bestehende Termine zur Neuantraganstellung und Abgabe von Neuanträgen.

Alternative Kontaktwege zum Jobcenter nutzen

Schmidt-Klag: „Wir bitten unsere Kundinnen und Kunden herzlich darum, zu überlegen, ob eine persönliche Vorsprache dringend notwendig ist und stattdessen telefonisch, per Email oder online mit uns in Kontakt zu treten.“

Viele Anliegen können mit dem Telefonservice des Jobcenters unter der Nummer 02287 8549-0 oder unter der Durchwahl des zuständigen Mitarbeiters erledigt werden. Diese Durchwahl befindet sich z.B. auf Bescheiden des Jobcenters oder lässt sich über die Ansprechpartnersuche http://www.job-center-bonn.de/site/ansprechpartner/ auf der Internetseite des Jobcenters herausfinden.

Insbesondere für die reine Abgabe von Unterlagen bittet das Jobcenter darum, auf eine persönliche Vorsprache beim Leistungssachbearbeiter oder Arbeitsvermittler zu verzichten und die Hausbriefkästen an den Dienstgebäuden zu nutzen. Diese werden mehrmals täglich geleert.

Wie erhalten Bedürftige Ihre Leistungen?

„Trotz der Schließung für den offenen Kundenverkehr ist sichergestellt, dass die Leistungen, auf die die Menschen in Bonn zur Sicherung des Lebensunterhalts dringend angewiesen sind, erbracht werden“, so Geschäftsführer Schmidt-Klag.

Coronavirus: Stadt mit Hotline zu Schulen und Kitas

Die Verwaltung hat eine Hotline eingerichtet, die sich Fragen rund um Kitas und Schulen widmet. Die Nummer ist  unter 0228/774070 erreichbar.

Seit Montag, 16. März sind laut Erlass der NRW-Landesregierung sind bereits alle öffentlichen Veranstaltungen untersagt. Alle Bars, Clubs, Diskotheken, Theater, Kinos, Museen, Fitness-Studios, Schwimmbäder, Volkshochschulen oder Musikschulen sowie Prostitutionsbetriebe bleiben geschlossen.

Bonner die aus Risikogebieten zurückkehren, dürfen 14 Tage lang unter anderem keine Kitas, Schulen, Krankenhäuser, Berufs- oder Hochschulen besuchen.

16. März: Coronavirus: Beliebte Bimmel stellt Fahrten ein

Seit Montag, 16. März hat auch die beliebte Bahn auf den Drachenfels ihren Betrieb eingestellt. Eine weitere Maßnahme zur Eindämmung und Bekämpfung der Verbreitung des Coronavirus – zum Schutz von Fahrgästen und Personal.

bonn_bimmel_drachenfelsbahn © picture alliance / dpa-tmn bonn_bimmel_drachenfelsbahn

Wann die Bahn ihren Betrieb wieder aufnehmen kann, ist noch vollkommen ungewiss. Regelmäßige Infos gibt es dazu auf der Seite drachenfelsbahn.de

Die Folgen der Corona-Krise könnten allerdings bis weit über den derzeitig festgelegten Stichtag vom 19. April hinausgehen. „Wir gehen davon aus, dass die Lage nach den Osterferien neu bewertet wird“, sagte Fuchs. Wie auch OB Sridharan geht er davon aus, dass sich die Lage in gut einem Monat nur bedingt entspannen wird und eine Verlängerung des Beschlusses durchaus möglich ist.

Schon jetzt sei das für den 2. Mai geplante Großevent Rhein in Flammen abgesagt. Selbst für das Konzert von Robbie Williams im Juni auf der Hofgartenwiese gibt es derzeit keine allzu guten Aussichten. „Ich gehe davon aus, dass die Maßnahmen fortgesetzt werden, im Mai und auch im Juni“, sagte Sridharan.

13. März: Coronavirus: Beethovenfest im März abgesagt

Doch selbst bei einer vorläufigen Frist bis Mitte April geht Sridharan davon aus, „dass es sich durchaus weiter verbreiten kann“ und Veranstaltungen auch zu späteren Zeitpunkten abgesagt werden müssten. 

Coronavirus: Bonner Bühnen setzen Betrieb bis Mitte April aus

Das Theater Bonn hat am Freitag, 13. März,  bekanntgegeben, alle Vorstellungen bis Sonntag, den 19. April ausnahmslos abzusagen. Davon betroffen sind der große Saal, die Werkstattbühne und die Foyerbühne im Opernhaus, außerdem der große Saal und die Foyerbühne im Schauspielhaus. Auch die Ausstellung „BTHVN ON TOUR“ im Foyer des Opernhauses bleibt geschlossen.

Bereits gekaufte Eintrittskarten können an den Vorverkaufsstellen, an denen sie gekauft wurden, oder an den Theaterkassen zurückgegeben werden.

Ebenfalls hat das Beethovenhaus alle Konzert-Veranstaltungen abgesagt. Das Haus der Geschichte an der B9 schließt seine Pforten ab Samstag (14. März) bis zunächst 19. April. 

Coronavirus: Bonner Finanzämter geschlossen

Die Finanzämter Bonn-Innenstadt und Bonn Außenstadt bleiben geschlossen. das gilt selbstverständlich auch für die Kantine. Mehr Informationen bieten die Ämter unter der Adresse finanzverwaltung.nrw.de - Formulare können über die Seite bundesfinanzministerium.de heruntergeladen werden. In dringenden Angelegenheiten sind die Mitarbeiter unter service@fa-5205.fin-nrw.de (für Bonn-Innenstadt) und service@fa-5206.fin-nrw.de (für Bonn Außenstadt) zu erreichen.

Coronavirus: Historischer Jahrmarkt in Bonn fällt aus

Lange herrschte Unklarheit über das Schicksal des Historischen Jahrmarkts, der eigentlich am Freitag eröffnet werden sollte. Am Donnerstagabend fiel dann die Entscheidung: Er findet nicht statt. Er sollte eigentlich vom 13. März bis zum 4. April an den Start gehen, die Veranstalter suchen nun nach einem Ersatztermin. 

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