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Kroatische Insel verhängt Bußgeld für Reservieren von Liegen

EXPRESS-Logo EXPRESS 06.08.2022 Julia Bauer (jba)
Touristinnen und Touristen entspannen am Strand von Dubrovnik (Kroatien). Das Symbolfoto wurde im Juni 2021 aufgenommen. © picture alliance/dpa/XinHua Touristinnen und Touristen entspannen am Strand von Dubrovnik (Kroatien). Das Symbolfoto wurde im Juni 2021 aufgenommen.

Es ist ein altbekanntes Streitthema im Urlaub. Nicht nur viele Reisende sind von der Angewohnheit mancher Touristinnen und Touristen, einen Liegeplatz am Pool oder Strand mit einem Handtuch zu reservieren, genervt. Auch viele Hotels und Behörden in Urlaubsregionen haben es satt.

Die Gemeinde Baska auf der kroatischen Insel Krk geht nun gegen diese Unart von Urlauberinnen und Urlaubern vor. Wer sich also Stunden vor dem eigentlichen Sonnenbaden Liegen mit Handtüchern reserviert, muss bald mit einer saftigen Strafe rechnen: Es droht ein Bußgeld von 200 Euro.

Krk: Kroatische Insel verhängt Bußgeld für Reservieren von Liegen

Baska gilt mit rund 1600 Einwohnerinnen und Einwohnern als die zweitgrößte Gemeinde auf der Insel Krk in der Kvarner-Bucht.


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Manche Besucherinnen und Besucher auf Krk besitzen sogar die Dreistigkeit, schon am Vorabend Liegen mit Handtüchern, Decken oder weiteren Gegenständen zu reservieren. Rücksicht gegenüber anderen Urlauberinnen und Urlaubern? Fehlanzeige.

Auch die Sinnhaftigkeit dieses egoistischen Verhaltens darf hinterfragt werden. Schließlich laufen am Strand von Krk inzwischen schon morgens um sechs Uhr Wärter über den Strand, die Handtücher und andere Habseligkeiten wieder entfernen.

Wie „Stern.de“ mit Bezug auf einen kroatischen Fernsehsender berichtet, landen diese Utensilien daraufhin in einem mehrere Kilometer entfernten Lager. Abgeholt werden diese Dinge aber nur in seltenen Fällen. 

„Letztes Jahr kamen nur 39 Leute, um ihre Sachen abzuholen“, sagt Bürgermeister Toni Juranić.

Bisher werden die Geldstrafen für das Reservieren auf Krk aber noch nicht durchgesetzt, sie dienen zunächst nur zur Abschreckung. Sollte sich die Situation auf der kroatischen Urlaubsinsel aber nicht bald bessern, werden die Zahlungen wohl fällig. Die Touristinnen und Touristen hätten es einfach „übertrieben“, heißt es. (jba)

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