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Libanon-Geberkonferenz: Fast 253 Millionen Euro Soforthilfe

Wieder hat es in Beirut zahlreiche Menschen auf die Straße gezogen. Die Stimmung in der libanesischen Hauptstadt ist aufgeheizt, es kam erneut zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei. Informationsministerin tritt zurück Die Explosion im Hafen von Beirut am Dienstag mit mindestens 158 Toten hat das Vertrauen der Menschen in die politische Führung des Landes noch einmal deutlich sinken lassen. Informationsministerin Manal Abdel Samad hat mittlerweile ihren Rücktritt eingereicht, auch der Parlamentsabgeordnete Michel Moawad, dessen Vater bis zu seiner Ermordung im November 1989 kurzzeitig Staatspräsident war, zog Konsequenzen und gab sein Parlamentsmandat auf. Moawad sagte, man habe es mit einem System zu tun, das Reformen und den Kampf gegen die Korruption verhindere. Frankreich: Luftbrücke für den Libanon Frankreichs Präsident Emmanuel Macron rief zum Auftakt einer per Videoschalte abgehaltenen Geberkonferenz dazu auf, schnell und wirksam für den Libanon zu handeln. Es wurden Zusagen für Zahlungen von fast 253 Millionen Euro getätigt. Die Summe geht an die Hilfsorganisationen der Vereinten Nationen, die diese dann im Libanon einsetzen soll. Die Europäische Union versprach 63 Millionen Euro, Katar 50 Millionen US-Dollar, Frankreich 30 Millionen Euro und Deutschland 20 Millionen. Die Vereinigten Staaten werden Hilfsgüter im Wert von rund 15 Millionen US-Dollar schicken. Frankreich hat eine Luftbrücke eingerichtet, über die unter anderem 700 Tonnen Lebensmittel nach Beirut gebracht werden sollen.
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