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Reisewarnung für Kopenhagen und Bornholm

Für viele Menschen in Deutschland könnte der Herbsturlaub im benachbarten Dänemark in diesem Jahr ausfallen. Die Bundesregierung warnt vor Reisen in die dänische Hauptstadt. Zu Risikozone Hovedstaden um Kopenhagen zählt auch die beliebte Ferieninsel Bornholm in der Ostsee. Wegen steigender Infektionszahlen hatte die dänische Regierung zuletzt die Beschränkungen vom Großraum Kopenhagen auf das ganze Land ausgeweitet. Cafés, Kneipen und Restaurants müssen um 22 Uhr schließen, außerdem muss in allen Lokalen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden, bis man sich setzt. Kritische Corona-Verläufe sind in Dänemark derzeit jedoch selten. Im ganzen Land gibt es trotz rapide steigender Zahlen aktuell nur 15 Intensivpatienten, jeden Tag stirbt derzeit im Durchschnitt ein Mensch nach einer Covid-Erkrankung. Im Frühjahr sah die Lage im Land deutlich kritischer aus. Eine mögliche Begründung dafür: In Dänemark wird derzeit so viel getestet wie nie zuvor, was weitere Neuansteckungen verhindert. Es ist das erste Mal, dass Deutschland eine Region in Dänemark zum Risikogebiet erklärt.
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