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Workation: Wie Arbeit und Urlaub verschmelzen

FIT FOR FUN-Logo FIT FOR FUN 06.09.2018 Cover Media
Arbeiten am Strand © iStockphoto Arbeiten am Strand

Arbeiten unter Palmen? Das können nicht nur digitale Nomaden, sondern alle, die ihre Arbeit am Laptop erledigen können. Wie geht's und was hast du davon?

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen – doch müssen wir die beiden Bereiche wirklich immer so haarscharf trennen?

Statt uns im Winter monatelang nach Urlaub, Strand und Sonne zu sehnen, lassen sich Work und Vacation auch vereinen – jedenfalls, wenn es für dich möglich ist, auch ortsunabhängig deine Arbeit zu erledigen, zum Beispiel am Laptop. 

Wie funktioniert Workation?

Die Digitalisierung ermöglicht ortsunabhängiges Arbeiten. Die digitalen Nomaden haben es uns vorgemacht: Mit einem Laptop um die Welt reisend braucht man nicht länger den November im grauen Deutschland zu ertragen.

Stattdessen arbeitet man einfach überall, wo es einen Internetzugang gibt, und profitiert nebenbei von neuen Kontakten und jeder Menge Inspiration.

Ein verlockender Lifestyle für alle, die unabhängig sind und noch nicht irgendwo Wurzeln schlagen möchten. Das klingt spannend? Du musst nicht sofort deinen sicheren Job kündigen, um ein bisschen mehr Freiheit zu schnuppern.

Für Menschen, die ihre Arbeit auch außerhalb des Büros am Laptop erledigen können, gibt es mittlerweile Camps, in denen Arbeit und Holiday-Flair auf das Angenehmste zusammenkommen. 

Anbieter wie Sunny Office, Wireless Life Workation oder DNXCamp haben sich auf die Bedürfnisse beim Arbeiten unterwegs spezialisiert und bieten Komplettpakete mit An- und Abreise, Unterbringung, Coworking Space, Internet und Telefonzugang an.

Vielleicht lässt sich dein Vorgesetzter auch im Rahmen eines Projektes überzeugen, dass du dich auf die sprichwörtliche Insel zurückziehen darfst, um so richtig kreativ zu werden.

Diese kreative Auszeit, in der du aber auch arbeitest, sollte dir natürlich zusätzlich zu dem Urlaub, der dir zusteht, gewährt werden.

Und nicht nur für Einzelpersonen, sondern auch für bestehende Teams eignet sich ein Workation-Trip, um die Mannschaft zusammenzuschmieden und gemeinsam neue Ideen auszubrüten.

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Hat Workation auch Nachteile?

Ein solcher Arbeitsurlaub eignet sich natürlich nicht für jeden Beruf: Weder kann ein Lehrer seine Klasse mitnehmen, noch ein Handwerker seine Einsatzorte. Dank Digitalisierung arbeiten jedoch mehr und mehr Menschen hauptsächlich am Computer und in Netzwerken.

Internet, Smartphones und Laptops haben im Laufe der letzten Jahre außerdem dafür gesorgt, dass für viele Menschen der Job immer weiter ins Privatleben vorgedrungen ist. Immer erreichbar zu sein, ist zu einem zusätzlichen geworden. 

Wer sich für einen Workation-Trip entscheidet, sollte sich also darüber im Klaren sein, dass es sich dabei tatsächlich um Arbeit handelt. Besprich vorab Details wie Arbeitsvolumen oder Ziele sowie Erreichbarkeit.

Und so verführerisch es sein mag, diese Arbeitsreise mit dem tatsächlichen Urlaub zu verbinden, so riskant ist es auch, dass sich Arbeit und Erholung dadurch komplett vermischen.

Klare Absprachen mit dem Arbeitgeber sind dann umso wichtiger, denn sonst sickert ein Teil deiner Workation-Aufgaben womöglich noch in den eigentlichen Urlaub hinein – keine gute Idee.

Damit wir uns ordentlich erholen, ist es entscheidend, dass wir richtig abschalten – am besten Handy, Mails und Laptop inklusive.

„Es ist wichtig, dass nichts an die Arbeit erinnert und sich die Arbeit nicht auch noch in den Urlaub einschleicht“, mahnt Carmen Binnewies, Professorin für Arbeitspsychologie an der Universität Münster, in der 'Welt am Sonntag'.

Darum brauchst du trotz Workation deinen Jahresurlaub, in dem du nach Herzenslust faulenzen kannst und nicht springen musst, wenn das Handy vibriert.

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