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Bundesliga: "Ein Traum": Sahin hofft auf BVB-Rückkehr

SPOX-Logo SPOX 02.08.2020 SPOX

Nuri Sahin hofft darauf, nach seiner aktiven Karriere zu Borussia Dortmund zurückzukehren. Michael Zorc hat Trainer Lucien Favre für dessen "authentische" Arbeit gelobt. Außerdem erklärte der BVB-Sportdirektor, wer bei Transfers eine ganz entscheidende Rolle spielt.

Sahin hofft auf eine Rückkehr nach Dortmund nach seiner aktiven Karriere. © Bereitgestellt von SPOX Sahin hofft auf eine Rückkehr nach Dortmund nach seiner aktiven Karriere.

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BVB: Nuri Sahin hofft auf Rückkehr

Der aktuell vereinslose Nuri Sahin hofft auf eine Rückkehr zum BVB - spätestens nach dem Ende seiner aktiven Karriere. "Die Verbindung ist immer da und es ist natürlich ein Traum, irgendwann wieder bei Borussia zu sein", sagte er den Ruhr Nachrichten. Dann hofft er auf eine Laufbahn als Trainer bei Schwarz-Gelb.

"Auf jeden Fall" wolle er später an der Seitenlinie stehen, "da habe ich schon Bock drauf". Mit BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke tausche er sich regelmäßig aus, zuletzt am Samstag beim Test vom RSV Meinerzhagen - dort arbeitet er als Co-Trainer - gegen die zweite Mannschaft der Borussia. "Wir haben über die Zukunft gesprochen. Wir sind ja in Kontakt, haben uns jetzt aber länger nicht gesehen."

Bevor es so weit ist, will der 31-Jährige allerdings erst noch weiter selbst auf dem Platz stehen. Nach zwei Jahren bei Werder Bremen wurde sein Vertrag an der Weser nicht verlängert, einen neuen Arbeitsgeber gibt es bisher nicht. "Durch Corona ist ja alles etwas auf Hold gewesen, jetzt kommt langsam Bewegung rein." Sahin hofft, dass "der Körper mitmacht" und er noch "zwei oder drei Jahre" spielen kann.

Sahin schloss sich 2001 der Jugend des BVB an und blieb den Schwarz-Gelben mit einer kurzen Unterbrechung bis 2011 treu. Nach zwei Jahren bei Real Madrid und dem FC Liverpool kehrte er für fünf weitere Jahre zurück. Mit der Borussia wurde er Meister und Pokalsieger und lief insgesamt 274-mal für Dortmund auf (75 Scorerpunkte).

Zorc und Favre gehen in die dritte Saison beim BVB. © Bereitgestellt von SPOX Zorc und Favre gehen in die dritte Saison beim BVB.

BVB - Zorc lobt Arbeit von Favre: "Sehr authentisch"

BVB-Sportdirektor Michael Zorc hat Trainer Lucien Favre dafür gelobt, dass er sich bei seiner Arbeit immer selbst treu bleibe. "Lucien ist in seiner Arbeit sehr authentisch. Ich glaube nicht, dass er sich in den vergangenen zwei Jahren wesentlich verändert hat", sagte Zorc in der Welt am Sonntag über den Schweizer, der das Traineramt im Dortmund vor der Saison 2018/19 übernahm.

Zorc hatte bereits am Donnerstag deutlich gemacht, dass derzeit keine Gespräche über die Zukunft von Favre angedacht seien. "Beide Seiten - Verein und Trainer - haben festgestellt, dass wir im Moment die Notwendigkeit einer Vertragsverlängerung nicht sehen. Wir gehen so in die Saison, das ist vereinbart worden."

Frühestens in der Winterpause wolle er sich mit Favre, dessen Vertrag nach Saisonende ausläuft, zusammensetzen. In dieser Konstellation versuche der BVB "möglichst erfolgreich" zu sein, zwischen Zorc und Favre bestehe ein "gewachsenes Vertrauensverhältnis".

Mit den Schwarz-Gelben sicherte sich der ehemalige Gladbach- und Nizza-Coach zweimal die Vizemeisterschaft, verspielte allerdings in seiner Debütsaison die sicher geglaubte Meisterschaft. Kritiker werfen ihm neben einer fehlenden spielerischen Entwicklung die schlechten Ergebnisse in den Pokalwettbewerben vor: Im DFB-Pokal schied der BVB zweimal bereits im Achtelfinale gegen Werder Bremen aus, auch in der Champions League kam die Borussia nie sonderlich weit.

Pilawa verantwortet die Scouting-Abteilung der Borussia. © Bereitgestellt von SPOX Pilawa verantwortet die Scouting-Abteilung der Borussia.

BVB: Scoutingabteilung leistet "hervorragende Arbeit"

Der BVB hat sich in den vergangenen Jahren mit der Verpflichtung von europäischen Talenten einen Namen gemacht und dies mit dem Transfer des 17-jährigen Engländers Jude Bellingham fortgesetzt. Das Verdienst dafür, dass Spieler wie Christian Pulisic, Jadon Sancho oder Ousmane Dembele in Dortmund einschlugen, spricht Zorc der Scoutingabteilung zu.

"Seit Jahren - und nicht nur im Fall Bellingham - leistet unsere Scouting-Abteilung um Chef Markus Pilawa hervorragende Arbeit. Dort verfügen wir über eine enorme Expertise. Besonders durch die Implementierung der Abteilung 'Top-Talente' sind wir bereits sehr früh über nahezu alle herausragenden Nachwuchs-Fußballer auf der ganzen Welt im Bilde", erklärte Zorc der Bild am Sonntag.

Die genannte Abteilung beinhaltet Spieler zwischen der U16 und U20. In diesen Jahrgängen scoutet der BVB weltweit, in jüngeren Altersklassen lediglich regional. Durch sogenanntes Übersichts-Scouting habe die Borussia Kenntnisse zu allen U15- bis U19-Nationalmannschaften und Teams der Youth League. Bis zu den Reisebeschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie nahm der BVB monatlich bis zu 200 Live-Sichtungen vor.

Durch den Verkauf der Youngster Dembele und Pulisic erzielte Dortmund bereits enorme Transferüberschüsse. Dembele kam 2016 für 15 Millionen aus Rennes und wurde nur ein Jahr später für eine dreistellige Millionensumme verkauft. Gleiches gilt für Sancho: Dieser kostete 2017 nur knapp acht Millionen Euro und steht nun vor einem Wechsel zu Manchester United.

Dortmund: Peter Bosz spricht über BVB-Scheitern

Ex-Dortmund-Trainer Peter Bosz hat im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur über seine Zeit bei den Schwarz-Gelben gesprochen. "Ich habe mich natürlich auch selbst hinterfragt", sagte der 56-Jährige über sein früher Ende beim BVB. "Ich war immer selbstkritisch, als Spieler sogar zu sehr. Noch heute analysiere ich jedes Spiel vier, fünf Stunden lang und frage mich nicht nur, was die Spieler, sondern auch, was ich hätte anders machen können."

Dennoch hätte ihn dies nicht aus der Bahn geworfen. "Ich habe in meiner Laufbahn schon jede nur denkbare Kritik bekommen. In Dortmund hieß es, ich hätte nur ein System und würde zu stur an meiner Spielweise festhalten", so Bosz. "Christoph Daum dagegen - mit dem ich mich schon mal ausgetauscht habe, weil sein Sohn Marcel zu meinem Trainerstab gehört - hat mir gesagt: 'Als du begonnen hast, mit Fünferkette zu spielen, wusste ich, dass es nicht gut gehen kann. Das war nicht mehr Peter Bosz.' Es gibt immer verschiedene Meinungen."

Peter Bosz sprach über seine Zeit beim BVB. © Bereitgestellt von SPOX Peter Bosz sprach über seine Zeit beim BVB.

BVB: Der Sommerfahrplan von Borussia Dortmund

DatumProgrammOrt/Gegner
30. JuliTrainingsauftaktBVB-Trainingszentrum
10.-17. AugustTrainingslagerSchweiz, Bad Ragaz
11.-14. September1. Runde DFB-PokalMSV Duisburg
18.-20. September1. Bundesliga-Spieltagunbekannt
30. SeptemberSupercupBayern München
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