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DEG feiert fulminanten Sieg gegen Bremerhaven

RP ONLINE-Logo RP ONLINE 14.10.2021 RP ONLINE

Düsseldorf. Unter den Augen der Fortuna-Profis zeigt die DEG nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge eine starke Reaktion und besiegt Bremerhaven mit 5:2 – obwohl ihr zahlreiche Spieler fehlen.

 Stephen Macaulay feiert seinen Treffer zum 3:1. © Rolf Vennenbernd Stephen Macaulay feiert seinen Treffer zum 3:1.

Das Verhältnis zwischen Düsseldorfs bedeutendsten Sportvereinen ist ein wechselhaftes. Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg gab es mal Pläne für eine Fusion zwischen der Fortuna und der DEG, danach war es auch mal schwieriger, vor allem zwischen den Teilen der Fans, die sich gegenseitig nicht zwingend das Beste wünschten. Seit einigen Jahren aber, seitdem beide Klubs ein gutes Stück von ihren großen Zeiten entfernt sind, ist es ein freundschaftliches Miteinander, hin und wieder gibt es gemeinsame Aktionen. Und wenn die Mannschaft der Fortuna wie am Donnerstagabend den Dome besucht und auf dem Videowürfel eingeblendet wird, dann gibt es wohlwollenden Applaus von den Eishockeyfans für die Fußballer.

Am Ende applaudierten dann die Fußballer für die Eishockeyprofis, weil die ihr Spiel gegen Bremerhaven mit 5:2 (1:1, 2:0, 2:1) gewannen. Ein wichtiger Sieg, verhinderte der doch, dass die DEG erstmals in dieser Saison drei Spiele in Folge verliert und ins Grübeln kommt. Zumal es am Sonntag (19 Uhr) bei den heimstarken Iserlohn Roosters weitergeht. So aber kann die DEG als Tabellensechste der Deutschen Eishockey Liga (DEL) recht entspannt ins Sauerland fahren.

„Wir wussten, dass das letzte Wochenende nicht das beste war, wir wollen heute zurückkommen und das haben wir geschafft“, sagte Doppeltorschütze Stephen MacAulay, dessen Team unerwartet ersatzgeschwächt ins elfte Saisonspiel gegangen war. Denn neben dem bereits länger ausfallenden Jakob Mayenschein war auch Jerry D'Amigo nicht rechtzeitig fit geworden, der am Sonntag in Bietigheim verletzt von Eis gebracht werden musste. Und dann fielen kurzfristig auch noch Torhüter Mirko Pantkowski und in Tobias Eder ein dritter Stürmer aus. Während des Spiels blieb dann auch Mittelstürmer Brett Olson draußen. So fehlte eine komplette Reihe. Trainer Harold Kreis musste seine Angriffsformationen also mehrfach umbauen.

Entsprechend wild war das im ersten Drittel, die Feinabstimmung passte noch nicht. Und weil auch die Bremerhavener nicht ganz auf der Höhe waren, weil sie erst am Dienstag in der Champions League ran mussten, war das nicht wirklich etwas für Feinschmecker. Chancen gab es dennoch, der gute Hendrik Hane im DEG-Tor (23 Paraden) musste gleich mehrfach eingreifen, war in der achten Minute aber machtlos, weil seine Vorderleute einen Nachschuss nicht abräumten. Besser wurde das Spiel danach zunächst nicht, erst kurz vor der ersten Sirene glich Stephen MacAulay aus – mehr oder weniger aus dem Nichts.

Doch mit Beginn des Mittelabschnitts war es ein anderes Spiel, was vor allem an der DEG lag, die nun das Kommando übernahm. 13:4 lautete das Schussverhältnis im zweiten Drittel. Und 2:0 nach Toren. Erst brachte der zuletzt immer stärker werdende Daniel Fischbuch die DEG mit einem abgefälschten Schuss etwas glücklich in Führung, dann legte MacAulay in Überzahl das 3:1 nach. Fortan war die DEG klar besser. Und als Kapitän Alexander Barta im Schlussabschnitt mit einem klassischen Bauerntrick auch noch das 4:1 schoss, war das Spiel mehr oder weniger entschieden. Der ganz starke Brendan O'Donnell (vier Vorlagen) und Daniel Fischbuch hätten sogar noch erhöhen können, doch das nächste Tor erzielten die Gäste. Stören konnte das aber kaum, in der letzten Minute sorgte Victor Svensson mit seinem Treffer ins leere Tor für den Schlusspunkt.

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