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Diese Bundesligastars müssen bis Jahresende nochmal abliefern

90min-Logo 90min 16.11.2020 Jan Kupitz
Milot Rashica muss was zeigen | DeFodi Images/Getty Images © Bereitgestellt von 90min Milot Rashica muss was zeigen | DeFodi Images/Getty Images

Das Jahr 2020 neigt sich (glücklicherweise!) dem Ende entgegen, doch bevor sich die Bundesligastars mit ihren Liebsten um dem heimischen Weihnachtsbaum versammeln können, sind sie noch hart gefordert. Der Spielplan bis Jahresende hat es jedenfalls in sich - und diese Spieler täten gut daran, noch einmal alles rauszuhauen und ihre Leistung zu bringen. Denn sie haben etwas zu beweisen.

1. Milot Rashica

Milot Rashica beim Torjubel | Oliver Hardt/Getty Images © Oliver Hardt/Getty Images Milot Rashica beim Torjubel | Oliver Hardt/Getty Images

Bei Milot Rashica stellt sich aktuell die Charakterfrage: Nach seinem geplatzten Transfer zu Bayer Leverkusen hatte der Kosovare zu kämpfen - sowohl mit seinem Kopf, als auch mit körperlichen Problemen. Mit dem Ende der Länderspielpause sollte der Flügelspieler aber wieder in Form sein und dementsprechend auch seine Leistungen bringen. Nicht zuletzt deshalb, damit sein Marktwert nicht noch weiter sinkt und Werder Bremen, das dringend Einnahmen generieren muss, unter (Verhandlungs-)Druck setzt.

2. Marco Reus

Marco Reus hadert mit sich | Pool/Getty Images © Pool/Getty Images Marco Reus hadert mit sich | Pool/Getty Images

Marco Reus hat eine lange Verletzungspause hinter sich - daher ist es ebenso normal wie natürlich, dass er eine gewisse Zeit braucht, um wieder in Form zu kommen. Nun ist jedoch der Punkt gekommen, an dem Rolls Reus so langsam wieder Gas geben sollte. Auch, um seine Chancen auf die EM 2021 zu wahren.

Und auch der BVB kann es sich nicht leisten, ihn noch einen Monat mit durchzuschleppen. So hart das klingen mag.

3. Krzysztof Piatek

Piatek beim Torjubel | PressFocus/MB Media/Getty Images © PressFocus/MB Media/Getty Images Piatek beim Torjubel | PressFocus/MB Media/Getty Images

Vor eineinhalb Jahren wurde Piatek bei AC Milan noch als Hoffnungsträger gefeiert und als derjenige angesehen, der die Rossoneri zurück in die Champions League ballert. Nun sitzt er bei Hertha BSC in der Regel auf der Bank - eine Entwicklung, die in dieser Form wohl kaum jemand hat kommen sehen.

Da Herthas Sturmtank Jhon Cordoba jedoch einige Wochen ausfällt, rückt Piatek nun wieder in den Fokus und eben auch in die Startelf. Der 24 Millionen Euro schwere Winter-Neuzugang muss zeigen, dass er kein One-Hit-Wonder ist - je öfter er zu seinem Pistolenjubel ansetzen kann, desto besser.

4. Ozan Kabak

Ozan Kabak ist gefordert | DeFodi Images/Getty Images © DeFodi Images/Getty Images Ozan Kabak ist gefordert | DeFodi Images/Getty Images

Ozan Kabak gilt zweifelsfrei als herausragendes Abwehrtalent - nicht umsonst wird der junge Türke unter anderem mit dem FC Liverpool und AC Milan in Verbindung gebracht. Doch in den letzten Wochen hat Kabak einiges an Kredit verspielt, was vor allem an seiner Sperre nach einer ekelhaften Spuckattacke lag.

Doch nun ist die Sperre abgelaufen - und Kabak in der Bringschuld. Mit dem FC Schalke hängt der Shootingstar im Tabellenkeller fest, zudem gibt es immer wieder Gerüchte um einen Abgang im Winter. Keine leichte Situation für einen 20-Jährigen; aber nun kann er zeigen, aus welchem Holz er geschnitzt ist.

5. Hannes Wolf

Hannes Wolf muss sich steigern | UWE KRAFT/Getty Images © UWE KRAFT/Getty Images Hannes Wolf muss sich steigern | UWE KRAFT/Getty Images

Nach einem verlorenen Jahr in Leipzig versucht sich Hannes Wolf nun bei der Gladbacher Borussia und Ziehvater Marco Rose. Der Start verlief holprig - auch wenn der Youngster sein neues Team ausgerechnet gegen RBL zum Sieg schoss. Doch bislang sind die unglücklichen Aktionen des 21-Jährigen noch in der Überzahl, was dazu führt, dass Wolf von einem Teil der Gladbacher Fans äußerst kritisch beäugt wird.

Da Jonas Hofmann bis Jahresende ausfällt, ist es nun an der Zeit, dass Wolf einen Gang höher schaltet und sein großes Talent nicht nur aufblitzen lässt, sondern eben auch regelmäßig zeigt.

6. Kerem Demirbay

Kerem Demirbay ist nicht in Topform | DeFodi Images/Getty Images © DeFodi Images/Getty Images Kerem Demirbay ist nicht in Topform | DeFodi Images/Getty Images

Mit einer Ablösesumme von 32 Millionen Euro ist Demirbay der Rekordeinkauf von Bayer 04 Leverkusen - solch ein stolzer Betrag bringt aber auch jede Menge Erwartungen mit, an denen der zweifache Nationalspieler bislang gescheitert ist.

Was Demirbay zeigt, ist häufig gut. Aber eben auch nicht mehr als das. Die genialen Momente im Bayer-Trikot kann man an einer Hand abzählen, das reicht bei einer Ablöse jenseits der 30-Millionen-Marke einfach nicht. Aufgrund der Verletzungen von Charles Aranguiz und Exequiel Palacios muss der 27-Jährige jetzt zeigen, was in ihm steckt!

7. Daniel Didavi

Daniel Didavi wäre in Topform enorm wichtig für den VfB | DeFodi Images/Getty Images © DeFodi Images/Getty Images Daniel Didavi wäre in Topform enorm wichtig für den VfB | DeFodi Images/Getty Images

Wenn Didavi fit war (was leider nicht immer der Fall war), dann war er beim VfB Stuttgart auch gesetzt. Doch die Zeiten ändern sich - und die jungen Wilden machen dem Routinier Konkurrenz.

In den letzten Wochen hat vor allem der junge Mateo Klimowicz groß aufgespielt und Didavi vorläufig den Rang abgelaufen. Will Didavi zurück in die Startelf, muss er deutlich zulegen. Seine Stammplatzgarantie ist jedenfalls Geschichte.

8. Djibril Sow

Djibril Sow hat in Frankfurt noch nicht viel gezeigt | TF-Images/Getty Images © TF-Images/Getty Images Djibril Sow hat in Frankfurt noch nicht viel gezeigt | TF-Images/Getty Images

Djibril Sow ist in der Frankfurter Vereinsgeschichte einer der teuersten Neuzugänge überhaupt - und gemessen an seinen Leistungen auch einer der enttäuschendsten. Der 23-Jährige hat es in nunmehr eineinhalb Jahren nicht geschafft, bei der SGE nachhaltig zu überzeugen; in dieser Saison stehen bislang erst 30 Einsatzminuten in der Bundesliga zubuche.

Nach der Länderspielpause muss Sow liefern. Ohne wenn und aber. Ansonsten ist es nicht unwahrscheinlich, dass sich die Wege schon im kommenden Winter wieder trennen werden.

9. David Alaba

Wie geht es bei David Alaba weiter? | Pool/Getty Images © Pool/Getty Images Wie geht es bei David Alaba weiter? | Pool/Getty Images

Das Vertragstheater um seine Person lässt Alaba nicht kalt - auch wenn er selbst das Gegenteil behauptet. Doch die Superform, die den Österreicher in der vergangenen Saison lange ausgezeichnet und ihn zu einem der besten Innenverteidiger Europas gemacht hat, ist seit dem Champions-League-Turnier in Lissabon verflogen.

Natürlich spielt Alaba immer noch auf einem Niveau, von dem viele andere Verteidiger träumen würden: Aber ganz der Alte ist der Linksfuß in diesen Wochen nicht. Will er seinen Stammplatz (trotz ungeklärter Zukunft) behalten, muss er wieder zulegen, denn im neuen Jahr ist Alphonso Davies zurück - und dann könnte der bärenstarke Lucas Hernandez von der Linksverteidigerposition nach innen rücken. Geht es nach der aktuellen Form, ist der Franzose eindeutig die stärkere Lösung.

Alaba muss liefern: Für sich selbst, den FC Bayern und seinen potenziellen neuen Arbeitgeber.

10. Hee-chan Hwang & Alexander Sörloth

Wo geht's lang, Herr Hwang? | DeFodi Images/Getty Images © DeFodi Images/Getty Images Wo geht's lang, Herr Hwang? | DeFodi Images/Getty Images

Da RB Leipzig im vergangenen Sommer mit Timo Werner und Patrik Schick enorme Qualität im Angriff verloren hatte, angelten sich die Roten Bullen Hee-chan Hwang und Alexander Sörloth. Bislang ist von dem Duo aber noch nicht viel zu sehen: Weder in der Bundesliga, noch in der Champions League blieb den beiden neuen Angreifern ein Treffer vergönnt - im DFB-Pokal gegen Nürnberg konnte Hwang immerhin einmal jubeln.

Dass so eine Bilanz viel zu wenig ist, müssen wir an dieser Stelle niemandem mehr erzählen. Eingewöhnung hin, Eingewöhnung her - RB Leipzig ist ein Klub, der um Titel mitspielen will. Da bleibt für Spieler, die zweistellige Millionensummen kosten, nicht viel Zeit für Ausreden. Bis Jahresende sollten Hwang und Sörloth schon noch den einen oder anderen Treffer erzielen.

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