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"Fair-Play im Vordergrund": LASK verzichtet auf einen Einspruch

kicker-Logo kicker 06.11.2020 kicker.de

Hat das Spiel des Linzer ASK am Donnerstagabend bei Royal Antwerp ein Nachspiel? Die siegreichen Österreicher könnten am grünen Tisch wohl ein höheres Ergebnis erzielen, schlagen aber den sportlich fairen Weg ein.

Augen zu und durch: LASK behält nach dem Spiel den Durchblick. © Getty Images Augen zu und durch: LASK behält nach dem Spiel den Durchblick.

Die Belgier wechselten gegen das am Ende dezimierte Linz fünfmal - das ist in der Europa League erlaubt. Doch dafür sind drei Wechselphasen vorgesehen. Royal-Trainer Ivan Leko nahm aber vier in Anspruch und beging dadurch einen Regelverstoß. Doch zumindest LASK verzichtet trotz des Wechselfehlers auf sein Recht auf einen Einspruch - im Sinne des Fair Play, wie der Verein betonte.

"Wir möchten auch festhalten, dass sich Antwerpen auf und außerhalb des Platzes extrem fair verhalten und alles getan hat, damit wir uns in Belgien trotz der schwierigen Corona-Situation wohl fühlen." - LASK-Vizepräsident Jürgen Werner

Aus dem 1:0-Sieg, den der Ex-Bremer Johannes Eggestein mit seinem Tor in der 55. Minute sicherstellte, hätte auch ein 3:0 werden können, doch die Vereinsführung von LASK entschied, dass Royal Antwerp kein Nachteil entstehen soll. Zumal im Europa-League-Gruppenspiel zwei Wechsel innerhalb von zwei Minuten stattgefunden hatten, dies wohl aber als Doppelwechsel vorgesehen war.

Kein Einspruch der Linzer

Ob sich die UEFA damit beschäftigen wird, ist fraglich. Für Linz steht "der Fair-Play-Gedanke im Vordergrund", wie LASK-Vizepräsident Jürgen Werner auf der Internetseite des Vereins betont. "In dieser Gruppe könnte uns zwar ein 3:0 statt einem 1:0 einen entscheidenden Vorteil verschaffen. Aber es widerstrebt uns, dass Royal Antwerpen auf diese Art ein Nachteil entstehen könnte. Fehler können passieren. Wir möchten auch festhalten, dass sich Antwerpen auf und außerhalb des Platzes extrem fair verhalten und alles getan hat, damit wir uns in Belgien trotz der schwierigen Corona-Situation wohl fühlen. Deshalb werden wir keinen Einspruch einlegen. Wir freuen uns auf ein sportliches Wiedersehen am 26. November auf der Gugl."

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