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Falsche Versprechen?: Boateng rechnet mit Kovac und den Bayern-Bossen ab

Hamburger Morgenpost-Logo Hamburger Morgenpost 31.05.2019 mopo
Jerome Boateng durfte bei den Bayern zuletzt nur noch selten ran. © dpa Jerome Boateng durfte bei den Bayern zuletzt nur noch selten ran.

Jerome Boateng (30) schießt gegen Trainer Niko Kovac (47) und die Verantwortlichen des FC Bayern – kann sich aber trotz der Wechsel-Empfehlung von Präsident Uli Hoeneß (67) einen Verbleib beim Rekordmeister „klar vorstellen“.

Dem „Kicker“ sagte der Ex-Nationalspieler: „Ich werde hier bestimmt nicht wegrennen. Situationen verändern sich schnell.“

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Das Verhältnis zu Coach Kovac scheint allerdings arg belastet zu sein. Boateng klagt, er habe in der Rückrunde „unfairerweise“ häufig nur auf der Bank gesessen. „Da konnte ich mich auf den Kopf stellen und gut spielen, ich war trotzdem raus in gewissen Spielen."

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Nach guten Leistungen habe ihn Kovac mehrfach ohne Begründungen auf die Bank gesetzt.

Geplatzter Wechsel zu Paris Saint-Germain

Im vergangenen Sommer hatte Boateng den FC Bayern bereits verlassen wollen, stand kurz vor einem Wechsel zu Paris Saint-Germain. „Ich war mit dem Kopf schon weg. Wenn du eine so sichere Zusage bekommst und eine adäquate Summe bezahlt wird, es plötzlich aber Nein heißt, bricht etwas in dir zusammen“, erklärte er nun. Doch die Bayern ließen ihre Transfer-Zusage platzen.

Wurden dem Abwehr-Star falsche Versprechen gemacht? Boateng über ein Gespräch mit Kovac und den Bossen Karl-Heinz Rummenigge (63) und Hasan Salihamidzic (42): „Sie sagten, der Trainer will dich unbedingt halten; für ihn bist du die Nummer eins in der Abwehr.“

Jerome Boateng: „Ich muss weg“

Boateng hatte die Verantwortlichen angefleht, wechseln zu dürfen: „Bitte, lasst mich gehen! Ich muss weg. Ich brauche eine neue Herausforderung.“ Doch die Münchner wollten ihn unbedingt behalten – obwohl Boateng schon damals das Gefühl hatte, „dass der Verein nicht mehr zu mir stand“.

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Trotzdem will sich der Weltmeister von 2014 durchbeißen: „Ich brenne immer noch. Ich bin heiß. Aber ich wurde gebremst, weil ich für mich unfairerweise nicht zum Einsatz kam, wie ich es verdient hätte.“

Ob Boateng nach diesen Aussagen wirklich noch eine Zukunft bei den Bayern hat, wird sich zeigen. Sein Berater Christian Nerlinger (46), sagte dem „Kicker“ jedenfalls, dass er keinen neuen Verein suche.

(mze)

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