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Funkel "kann nur staunen, welche finanziellen Möglichkeiten Union hat"

kicker-Logo kicker 11.07.2019 kicker.de
Vorbereitung, früher und heute: Friedhelm Funkel. © imago images Vorbereitung, früher und heute: Friedhelm Funkel.

Verpflichtungen, Vorbereitung und Gefängnis: Friedhelm Funkel (65) erklärt im kicker, warum sich seine Mannschaft eigentlich glücklich schätzen kann - und wer diese noch verstärken soll.

Funkel muss "wirklich" schmunzeln, wenn er das Leiden seiner Profis nach dem ersten Trainingslager der Sommer-Vorbereitung am Wiesensee hört. "Dann denke ich manchmal zurück an die alten Zeiten in den 70ern, das war abenteuerlich." Damals bei Bayer Uerdingen, sagt Funkel im kicker-Interview (Donnerstagausgabe), "bin ich so viel gelaufen wie noch nie in meinem Leben. Wenn wir heute so trainieren würden, das sage ich mal etwas überspitzt, dann käme ich in den Knast."

Heute sind die Bedingungen andere, "damals war Belastungssteuerung ein Fremdwort". Und zum Ende der vergangenen Saison hat sich ausgerechnet sein laufstärkster Spieler verletzt. Der Kreuzbandriss von Kevin Stöger "trifft uns natürlich ganz hart", sagt Funkel über den ehemaligen Bochumer, der nach seiner Ankunft im vergangenen Sommer anfangs Probleme und "es auch mal übertrieben" habe "mit den riskanten Pässen".

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Stöger ist nicht der Einzige, den Funkel zu Beginn der kommenden Spielzeit ersetzen muss. Die beiden Topscorer, Dodi Lukebakio (Watford) und Benito Raman (Schalke), sind weg, deshalb gibt der erfahrene Trainer zu: "Wir suchen noch zwei oder drei Flügelspieler, da müssen wir unbedingt noch was tun." Gesagt, getan: Am Freitagvormittag vermeldete die Fortuna Vollzug bei Nana Ampomah (23).

Darüber hinaus stehen auch ein weiterer Torwart (US-Nationalkeeper Zack Steffen kam bereits per Leihe von ManCity) und ein Innenverteidiger (Düsseldorf bemüht sich weiterhin um Stuttgarts Marcin Kaminski) auf der Einkaufsliste. "Wir brauchen bestimmt noch vier oder fünf Spieler."

Ein Spieler, um den sich auch die Fortuna bemüht hat - Funkel nannte keinen Namen -, wechselte stattdessen zu Aufsteiger Union Berlin. "Ich kann nur staunen, welche finanziellen Möglichkeiten Union Berlin hat, die scheinen wirtschaftlich wirklich sehr gut aufgestellt zu sein und haben ja auch eine Menge Spieler geholt."

Lesen Sie im aktuellen kicker, warum "bloß keiner" wieder von Platz 10 am Ende der nächsten Saison träumen sollte und was er von Rekordeinkauf Dawid Kownacki und Bernard Tekpetey erwartet.

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