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Heldt erklärt Modestes späten Einsatz: Gefährlich! So macht Tony Druck auf Andersson

EXPRESS-Logo EXPRESS 19.10.2020 Jürgen Kemper, Alexander Haubrichs
Anthony Modeste wurde gegen Eintracht Frankfurt in der 89. Minute für Sebastian Andersson eingewechselt. © Herbert Bucco Anthony Modeste wurde gegen Eintracht Frankfurt in der 89. Minute für Sebastian Andersson eingewechselt.

Es war der lauteste Jubel der 300 FC-Fans beim 1:1 gegen Eintracht Frankfurt. Der Moment als die 27 auf der Auswechseltafel aufleuchtete und Anthony Modeste (32) zur Einwechslung bereit stand. Da lief aber bereits die 89. Minute, lediglich zwei Minuten plus Nachspielzeit gönnte FC-Trainer Markus Gisdol (51) dem Franzosen.

Modeste beinahe mit dem Siegtreffer

Doch in den wenigen Minuten demonstrierte „Tony“, dass er während seiner langen Verletzungspause nichts von seiner Torgefahr eingebüßt hat. Nach einem langen Ball setzte sich Modeste gegen Frankfurts Abraham durch und zog frech aus 30 Metern ab. Der Schuss ging unter einem lauten Raunen nur ganz knapp neben das Tor von Kevin Trapp (30). „Ich habe die Chance jetzt noch nicht wieder gesehen, aber der Schuss war gefährlich“, sagte Horst Heldt (50).

Der FC-Sportboss war sehr froh über das Kurz-Comeback des Spitzenverdieners: „Tony hat nicht viel gespielt und sorgte dann gleich für Torgefahr. Wir brauchen jeden Spieler. Er hat in den letzten Wochen sehr intensiv und gut gearbeitet, hat sich seinen Einsatz verdient gehabt.“

Nur drei Minuten Einsatzzeit für Anthony Modeste

Aber diese Aktion machte gleich deutlich, wieviel Klasse in dem französischen Angreifer immer noch schlummert, auch wenn er durch seine Knieprobleme die komplette Vorbereitung verpasste.

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Mit seiner Dynamik, seinem Torriecher und seiner Schusstechnik braucht sich ein Modeste in Topform vor niemandem zu verstecken. Doch der Stürmer braucht Minuten- und zwar mehr als nur drei. Konkurrent Sebastian Andersson (29) war unter der Woche beim Bio-Statiker in München und konnte kaum trainieren – so mancher spekulierte schon auf eine Startelf-Chance des wie besessen trainierenden Franzosen.

Doch Gisdol entschied sich anders. Dabei konnte der Schwede keine echte Torchance verbuchen und wirkte nach 70 Minuten platt. Es wäre die Gelegenheit gewesen Modeste zumindest 20 Minuten zu geben – und wer den sensiblen Angreifer kennt, weiß, wie wichtig gerade ein solches Zeichen gewesen wäre.

Horst Heldt vom 1. FC Köln: „Wechsel waren schwierig“

Heldt hatte eine Erklärung warum Gisdol so spät reagierte. „Es war insgesamt schwierig, in der zweiten Halbzeit zu wechseln. Es gab Möglichkeiten, aber wir waren gut drin in der Partie. Es gab einige Spieler, die sich gesteigert haben. Sebastian hat die Bälle gut festgemacht vorne.“ Immerhin sei die Einwechslung ja noch erfolgt. „Der Einsatz wird Tony gut getan haben, auch wenn er nicht lang war.“

Doch allzu lange wird sich Modeste mit solchen Kurzeinsätzen nicht zufrieden geben.

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