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Kurz siegt nach irrer Aufholjagd und fährt zur WM

sport1.de-Logo sport1.de 14.06.2020 SPORT1
© SPORT1

Was für ein irres Finale: Nico Kurz aus Hanau hat nach einem Mega-Comeback das Finale bei der HYLO CARE Darts Super League Germany in München gewonnen und sich damit als erster Deutscher für die Weltmeisterschaft (11. Dezember 2020 bis 1. Januar 2021)  qualifiziert.

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Der Titelverteidiger besiegte in einem hessischen Duell Dragutin Horvat aus Kassel nach einem Entscheidungsleg mit 10:9 und löste damit abermals das Ticket ins Ally Pally.

"Ich bin mega glücklich, mir fehlen ein bisschen die Worte", sagte Kurz bei SPORT1 nach der sportlichen Achterbahnfahrt. Bei seinem WM-Debüt im vergangenen Jahr hatte er sich überraschend bis in die dritte Runde gespielt.

Break-Festival zwischen Kurz und Horvat

Beide Akteure begannen höchst inkonstant, ließen sich zunächst gleich jeweils zweimal breaken. Kurz war es, der dann als Erster vorübergehend seinen Rhythmus fand: Der Mechaniker checkte eine 110, ging so mit einer 3:2-Führung in die erste Pause.

Danach allerdings verpasste es Kurz sogleich, seinen Vorsprung auszubauen, kassierte abermals den Ausgleich, in dem er drei Pfeile auf die Doppel-10 ausließ - wie die Doppelquote auch danach bei dem 23-Jährigen noch eine Weile schwankender blieb als bei Horvat .

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Folge: Dank dreier 180er und einem zwischenzeitlichen Average von 94 schlug "Herkules" zurück. Mehr als das: Horvat zog nach einem 121-Checkout seinerseits mit 4:3 in Front - und erhöhte die Führung mithilfe weiterer Breaks und einer souveränen Triple-Quote bei hohen Aufnahmen auf 8:4.

Kurz, der bereits im Halbfinale mächtig gefordert war, in dem er sich nach einem 9:7-Thriller gegen den favorisierten Gabriel Clemens durchgesetzt hatte, gab sich dennoch keineswegs geschlagen und bewies danach bemerkenswerte Kämpferqualitäten.


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Die Belohnung: Der Blondschopf verkürzte mit drei gewonnen Legs und wiederlangtem Triple-20-Händchen zunächst auf 7:8, setzte dabei mit 180ern empfindliche Nadelstiche.

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Horvat konterte zwar ebenso noch einmal mit dem Maximum, wich nicht mehr ab von einem 96er-Average. Doch am Ende gab es für Kurz das Happy End, als der nach dem 9:9 das Entscheidungsleg für sich entschied, aus sechs Matchdarts für die Doppel-16 effizient und glücklich Kapital schlug.

Kurios: Auch Horvat, der im Halbfinale Michael Unterbuchner mit 9:3 aus dem Wettbewerb geworfen hatte, besaß noch einen Matchdart, ließ diesen aber ungenutzt, so dass schließlich sein 21 Jahre jüngerer Widersacher wie bereits 2019 triumphierte.

Der Spielplan im Überblick: 

Finale (Best of 19 Legs)

Nico Kurz - Dragutin Horvat 9:8

Halbfinale (Best of 17 Legs) 

Gabriel Clemens - Nico Kurz 7:9

Michael Unterbuchner - Dragutin Horvat 3:9

Viertelfinale (Best of 15 Legs)

Gabriel Clemens - Manfred Bilderl 8:1

Nico Kurz - Kevin Münch 8:5

Steffen Siepmann - Dragutin Horvat 6:8

Daniel Klose - Michael Unterbuchner 4:8

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