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Lewandowskis brisante Kritik an der Kovac-Taktik

WELT-Logo WELT 14.03.2019

Nach dem Aus in der Champions League kritisiert Robert Lewandowski Bayerns Strategie gegen Liverpool. Er vermisste vor allem die Bereitschaft zum Risiko. Darunter litt auch seine eigene Leistung.

Die Ernüchterung bei den Bayern war groß: Nach dem 1:3 gegen den FC Liverpool ist der deutsche Rekordmeister so früh in der Champions League gescheitert wie seit acht Jahren nicht mehr. Einer der Schuldigen ist in den Augen von Starstürmer Robert Lewandowski Trainer Niko Kovac.

FBL-EUR-C1-BAYERN MUNICH-LIVERPOOL: Lewandowskis brisante Kritik an der Kovac-Taktik © AFP/CHRISTOF STACHE Lewandowskis brisante Kritik an der Kovac-Taktik

Ohne den Namen des 47-Jährigen zu nennen, äußerte der Pole unmissverständliche Kritik an seinem Chef. "Wir haben zu defensiv gespielt", sagte Lewandowski und bemängelte die fehlende Risikobereitschaft: "Im Hinspiel haben wir so gut wie gar nicht nach vorne gespielt und versucht, ein Tor zu erzielen. Im Rückspiel zu Hause war es ähnlich. Wir haben uns einfach zu wenig Chancen erarbeitet und immer nur darauf geachtet, kein Risiko einzugehen. Deswegen sind wir ausgeschieden."

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Die Aussagen von Lewandowski sind brisant, ist der 30-Jährige doch in erster Linie genau dafür zuständig: Seit seinem Wechsel zum FC Bayern 2014 erzielte er mehr als 150 Treffer. In wichtigen Spielen ging er jedoch zumeist leer aus – wie nun auch gegen Liverpool.

Auch Liverpools Trainer Jürgen Klopp wundert sich anschließend über die extreme Zurückhaltung der Bayern. "Sie hatten mehr Respekt vor uns als wir selbst", sagte er nach der Partie mit einem breiten Grinsen.

Nationaltorhüter Manuel Neuer bekannte: "Wir haben zu wenig Durchschlagskraft nach vorne gehabt."

Lewandowskis Hadern

Es sei ein schweres Spiel für die Offensivstars der Münchner gewesen, bekannte Lewandowski: "Ich war oft allein vorne. Manchmal waren wir zu zweit gegen vier Gegenspieler. Das hat es unmöglich gemacht, sie unter Druck zu setzen. Ehrlich gesagt verstehe ich die Gründe dafür nicht." Neben Lewandowski standen mit Franck Ribéry, Serge Gnabry und James Rodríguez drei weitere Angreifer auf dem Platz.

Abgesehen vom Sprint Gnabrys, mit dem er Joel Matips Eigentor zum zwischenzeitlichen 1:1 erzwang, brachten sie die Defensive der "Reds" jedoch fast nie in Bedrängnis. "Wir haben nicht gespielt wie in der Bundesliga. Keine Ahnung, warum."

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