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Neymar darf PSG verlassen - Sportdirektor Leonardo öffnet die Tür

SPOX.com-Logo SPOX.com 09.07.2019 SPOX
Neymar möchte Paris Saint-Germain Richtung FC Barcelona verlassen. © getty Neymar möchte Paris Saint-Germain Richtung FC Barcelona verlassen.

"Neymar kann PSG verlassen, wenn es ein passendes Angebot für alle gibt", sagte Leonardo gegenüber Le Parisien. Der Sportdirektor betonte aber zugleich: "Bisher wissen wir nicht, ob und zu welchem Preis irgendjemand ein Angebot abgeben möchte." Oberflächlichen Kontakt habe es bisher nur zum FC Barcelona gegeben.

Die Katalanen hätten zwar angefragt, gehen aber wohl selbst nicht von einem Transfer aus. "Sie sagten, dass sie ihn nehmen würden, aber dass wir kein Verkäufer-Klub wären", erklärte Leonardo. Öffentlich hatte der FC Barcelona zuletzt eine Rückkehr von Neymar als nahezu unmöglich bezeichnet.

Neymar fehlte beim Trainingsauftakt von PSG

Neymar hat inzwischen selbst die Initiative ergriffen. Der 27-Jährige fehlte am Montag beim Trainingsauftakt. "Er wusste, dass er hätte da sein müssen", schloss Leonardo ein Missverständnis aus. Diversen Spielern war eine längere Pause bis zum 11. Juli erlaubt worden, Neymar zählte allerdings nicht dazu.

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Neymars Vater widersprach inzwischen in der AS. Ihm zufolge wurde PSG bereits in Kenntnis darüber gesetzt, dass Neymar erst am 15. Juli zum Team stoße. Der Brasilianer habe noch zwei Termine mit seinem Institut am 10. und 13. Juli.

Leonardo kündigte deshalb "interne Konsequenzen" an, ist Neymar aber grundsätzlich für seinen Wechselwunsch nicht böse: "Wenn ein Spieler seinen Verein verlassen will, da spreche ich nicht speziell über Neymar, ist das das Normalste der Welt. Warum sollte es eine Schande sein?"

Leonardo: Neymar-Transfer wirkt sich stark auf PSG aus

Vorerst liegt die Personalie Neymar wie ein Schatten auf den weiteren Transferplänen der Franzosen. Ein Abgang könnte immense Ressourcen freisetzen, ein Verbleib die ganz großen Einkäufe unmöglich machen. "Mit diesem Transfer ändert sich viel", ordnete Leonardo ein, der die Situation möglichst schnell klären möchte.

Die Botschaft an den Spieler war klar zu vernehmen: "Der Klub will sich nur auf Spieler verlassen, die bleiben und etwas bewegen wollen. Ich kenne keinen Verein, der im Laufe der Zeit mit einem Spieler erfolgreich war, der größer als der Klub war. Damit sich ein Verein entwickeln kann, muss er die Kontrolle über alles haben, einschließlich seiner wichtigsten Spieler."

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