Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

Sallai und Abrashi dürfen sich aus Quarantäne "freitesten"

kicker-Logo kicker 07.09.2020 kicker.de

Die Wunschelf zum Pflichtspielauftakt im DFB-Pokal am Sonntag in Mannheim dürfte Freiburgs Trainer Christian Streich zu großen Teilen im Kopf haben. Ob er seine Vorstellungen umsetzen kann, hängt von einer reibungslosen Rückkehr der vier Nationalspieler ab. Zwei Profis kommen aus Risikogebieten und müssen in Quarantäne - daraus gibt es aber einen raschen Ausweg.

Amir Abrashi (re.) und Roland Sallai dürften schon bald wieder für Freiburg auf dem Platz stehen. © imago images Amir Abrashi (re.) und Roland Sallai dürften schon bald wieder für Freiburg auf dem Platz stehen.

Roland Sallai hat seine zweite Schicht schon hinter sich. Nach einem 1:0-Sieg in der Türkei (80 Minuten Einsatzzeit) am Donnerstag, stand der Offensivmann für Ungarn am gestrigen Sonntagabend über die komplette Spieldauer auf dem Platz. Trotz seines Tores zum 1:3 verlor die ungarische Auswahl in der Nations League 2:3 gegen Russland. Verletzt scheint Sallai also nicht zu sein, entscheidender ist aber, was nach seiner Rückkehr in Freiburg passiert. Die Türkei gehört schließlich zu den aktuellen vom Auswärtigen Amt, dem Innen- und Gesundheitsministerium als Coronavirus-Risikogebiete eingestuften Regionen.

Vorsicht geboten, doch die Aussichten sind positiv

"Unsere Nationalspieler mit Reisen in Risikogebiete müssen sich laut der aktuell geltenden Coronaverordnungen nach Rückkehr sofort in häusliche Quarantäne begeben", erklärte der Sport-Club dazu auf Anfrage. Entscheidender Zusatz: "Nach einem ersten negativen Coronatest kann anschließend die Quarantäne verlassen werden. Dieses Vorgehen wurde mit dem Gesundheitsamt abgestimmt." Es gibt also eine rasche Auswegmöglichkeit aus der Isolation.


Video: Labbadia: Piatek muss in Quarantäne und fehlt im Pokal (SID)

Video wiedergeben

Das betrifft auch Amir Abrashi. Der albanische Nationalspieler hielt und hält sich gleich in zwei Risikogebieten auf: In Belarus, wo am Freitag in der Nations League ein 2:0-Sieg gelang (90 Minuten), und in Albanien selbst, wo an diesem Montagabend das Duell mit Litauen auf dem Programm steht.

Auch Philipp Lienhart (Österreich) und Yannik Keitel (deutsche U 21), die wie Sallai Teil von Streichs Wunschelf sein dürften, sind noch unterwegs, allerdings nicht in Risikogebieten. Lienhart kam am Freitag beim 2:1-Erfolg des ÖFB-Teams in Norwegen nicht zum Einsatz, am Montagabend empfängt die Mannschaft von Franco Foda in Klagenfurt als nächsten Gegner in der Nations League Rumänien. Der nachnominierte Keitel war für die Partie gegen Moldau in Wiesbaden am Donnerstag (4:1) noch nicht vorgesehen, dürfte aber beim Topspiel am Dienstag im belgischen Leuven zum Kader von U-21-Trainer Stefan Kuntz gehören.

Streich hofft

Mit entsprechender Hoffnung auf Unversehrtheit dürfte Streich die abschließenden drei potenziellen Länderspiele seiner Schützlinge verfolgen. Da die Vorbereitung auf die sonntägliche Pokalpartie nach einem freien Dienstag ohnehin erst am Mittwoch startet, haben alle aus dem Quartett realistische Chancen, zeitig ins Mannschaftstraining zurückkehren zu können.

| Anzeige
| Anzeige

Mehr von

| Anzeige
| Anzeige
| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon