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Wegen Sexpuppen-Einsatz beim Geisterspiel: FC Seoul muss saftige Geldstrafe zahlen.

EXPRESS-Logo EXPRESS 20.05.2020 Piet van Riesenbeck
Einige der „Zuschauerinnen“ hielten beim Heimspiel des FC Seoul am 17. Mai 2020 offenbar anstößige Werbe-Botschaften in die Höhe. © AFP Einige der „Zuschauerinnen“ hielten beim Heimspiel des FC Seoul am 17. Mai 2020 offenbar anstößige Werbe-Botschaften in die Höhe.

Der südkoreanische FC Seoul wurde von der Liga zu einer Geldstrafe von 100 Millionen Won verdonnert. Das entspricht ungefähr 75.000 Euro.

Um der Geisterstimmung im Stadion Herr zu werden, hatte der Verein Sexpuppen auf den Rängen platzieren lassen – sogenannte „Real Dolls“. Die künstlichen Partnerinnen revolutionieren in den vergangenen Jahren den fernöstlichen Erotik-Markt und sehen so täuschend echt aus, dass vielen Zuschauern die wahre Bestimmung der Silikon-Fans zunächst gar nicht aufgefallen war.

Zum Verhängnis war dem Club geworden, dass einige der Puppen statt Anfeuerungen offenbar Werbe-Slogans für einen Sex-Shop in die Höhe gereckt hatten – ein deutlicher Sittenverstoß in einem Land, in dem die Herstellung von Pornos illegal ist.

Sexpuppen pushen Korea-Club zum Sieg

Der Club hatte sich umgehend für den Zwischenfall entschuldigt und erklärt, dass es zu einem Mißverständnis bei der Lieferung gekommen sei. „Das ist ein unentschuldbarer Fehler von uns“, hieß es auf der Instagram-Seite des FC Seoul.

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Bei den Spielern der Heim-Mannschaft war die weibliche Unterstützung von den Rängen offenbar gut angekommen. Die Hauptstädter hatten das Spiel gegen Gwangju FC mit 1:0 gewonnen.

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