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Werder Bremen: Die wichtigsten Fragen vor der Partie in Freiburg

90min-Logo 90min 13.10.2020 Marc Knieper
Am 4. Bundesliga-Spieltag trifft der SVW auf den SC Freiburg | Pool/Getty Images © Bereitgestellt von 90min Am 4. Bundesliga-Spieltag trifft der SVW auf den SC Freiburg | Pool/Getty Images

Mit Blick auf die Tabelle gehört Werder Bremen sicherlich nicht zu den Verlierern des Saisonauftakts. Dennoch sollte man den Tag nicht vor dem Abend loben. Insbesondere nach der vielseits kritisierten Transferphase erwartet die Bremer eine schwierige Saison. Am vierten Spieltag gastieren sie beim SC Freiburg. Kein einfaches, dafür sehr richtungsweisendes Spiel. 90min präsentiert die wichtigsten Fragen im Vorfeld der Partie.

Freiburg als Wegweiser: Mit Optimismus durch die Hinrunde?

Die kommenden Gegner der Kohfeldt-Elf heißen SC Freiburg, TSG Hoffenheim und Eintracht Frankfurt. Alle drei Klubs sorgten in der Vergangenheit gerne für Furore, mischten hin und wieder im oberen Tabellendrittel mit und stehen für kämpferischen Fußball. Ein Zuckerschlecken sind sie jedenfalls nicht. Im Kampf um den erneuten Klassenerhalt erscheint erst die Begegnung gegen den 1. FC Köln Anfang November als absolutes "Must-Win-Spiel" - insbesondere mit Blick auf das klare 6:1 der Bremer am letzten Spieltag der vergangenen Seuchensaison.

Werder entführte zuletzt am 27. Spieltag der Vorsaison drei Zähler aus dem Freiburger Schwarzwald-Stadion | THOMAS KIENZLE/Getty Images © THOMAS KIENZLE/Getty Images Werder entführte zuletzt am 27. Spieltag der Vorsaison drei Zähler aus dem Freiburger Schwarzwald-Stadion | THOMAS KIENZLE/Getty Images

Ganz nüchtern und realistisch betrachtet, reicht es bis dahin einfach nur "gut zu spielen" und eventuell auf etwas Zählbares zu pochen. Dennoch gilt die Partie in Freiburg als Wegweiser der Hinrunde. Nach den Siegen über Bielefeld und Schalke würde ein Dreier im Schwarzwald-Stadion zumindest den starken Eindruck erwecken, dass es genügend Klubs gibt, die die Hanseaten für den angestrebten Klassenerhalt hinter sich lassen können. Wenn Werder also in Freiburg zum einen eine ordentliche Leistung liefert - und das nicht nur in der ersten Halbzeit - und zum anderen auch noch punkten kann, so ist man für die kommenden Spiele durchaus optimistisch gestimmt.


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Jung, hungrig und erfolgreich?

Bock sollte der Kader zumindest haben. Für einen Klaassen-Ersatz reichten Geld und Zeit nicht. Stattdessen breitet sich im Bremer Mittelfeld ein gehöriges Loch aus, die Personaldecke scheint dünn. Die Frage ist, inwiefern Flo Kohfeldt nun auf seine jungen Wilden setzt. Auf jene Akteure, die man als Chefcoach mit Leidenschaft weiterentwickelt, allerdings ungerne ins kalte Wasser schmeißt.

Trotz seiner jungen Jahre: Werder-Debütant Mbom (20) überzeugt mit Robustheit und Zweikampfstärke | DeFodi Images/Getty Images © DeFodi Images/Getty Images Trotz seiner jungen Jahre: Werder-Debütant Mbom (20) überzeugt mit Robustheit und Zweikampfstärke | DeFodi Images/Getty Images

Bleibt Jean Manuel Mbom Stammkraft, kommt Jugendspieler Nick Woltemade nun deutlich mehr zum Zug und erhalten auch Ilia Gruev sowie Leihrückkehrer Romano Schmid ihre Chancen? Die Bremer Youngsters müssen sich nun richtig beweisen. Ohne die Transfereskapaden des Deadline Days gutheißen zu wollen, können sie auch einen positiven Effekt haben. Und zwar auf die besagten Spieler. Jung, hungrig und erfolgreich: Werders Buben sind nun ein Stück weit die Hoffnungsträger am Osterdeich.

Was passiert mit Rashica?

Werders Shootingstar laboriert weiterhin an Knieschmerzen, verpasste sogar das unglückliche EM-Aus seiner kosovarischen Nationalmannschaft am vergangenen Donnerstag im Zuge der 1:2-Niederlage gegen Nordmazedonien. "Abgesehen von den Knieschmerzen war und bin ich weit weg von der körperlichen Verfassung, die ich in diesem Match hätte haben müssen, um meinen Beitrag zu leisten", erklärte Rashica seine Abstinenz via Instagram.

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