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WM im Zwei-Jahres-Rhythmus: So denken deutsche Fans über die neuen Fifa-Pläne

Kölner Stadt-Anzeiger-Logo Kölner Stadt-Anzeiger 15.09.2021 ksta
Stadion in Moskau, Fußball-WM 2018 © picture alliance/dpa Stadion in Moskau, Fußball-WM 2018

Eine große Mehrheit der deutschen Fußball-Fans ist gegen eine WM im Zwei-Jahres-Rhythmus. Bei einer Umfrage der Voting-Plattform FanQ im Auftrag des Sport-Informations-Dienstes (SID) hielten 83,5 Prozent die Idee einer häufiger stattfindenden Weltmeisterschaft für schlecht oder sehr schlecht. Nur 11,7 Prozent der 1120 befragten Anhänger stimmten bei dieser Frage für gut oder sehr gut ab.

Eine ebenfalls große Mehrheit der Abstimmenden würde sich einen Boykott durch die Europäische Fußball-Union (UEFA) und den Deutschen Fußball-Bund (DFB) wünschen, sollte der Zwei-Jahres-Rhythmus eingeführt werden. 84,8 Prozent der Fans sprachen sich für ein solches Vorgehen von der UEFA aus, 82,7 Prozent vom DFB.


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Boykott angedroht

FIFA-Präsident Gianni Infantino hatte angekündigt, möglichst „bis Ende des Jahres“ über eine Änderung von vier auf zwei Jahre zu entscheiden. UEFA-Boss Aleksander Ceferin drohte bereits mit Boykott, auch die südamerikanische Konföderation CONMEBOL sprach sich gegen das neue Modell aus.

Zudem sind 76,8 Prozent der Befragten der Meinung, dass die abstellenden Vereine ein Mitspracherecht über den Ausrichtungszyklus haben sollten. Laut FIFA-Statuten sind die Klubs verpflichtet, ihre Spieler bei einer Nominierung für die Nationalmannschaft abzustellen. Ebenso sollten nach Fan-Sicht (68 Prozent) die Spielergewerkschaften einbezogen werden. (SID)

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