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Toto Wolff: Hamilton "begeistert" über schwarzen BlackLivesMatter-Mercedes

Formel1.de-Logo Formel1.de 04.07.2020 Maria Reyer
Lewis Hamilton freut sich über den Farbwechsel bei Mercedes © Motorsport Images Lewis Hamilton freut sich über den Farbwechsel bei Mercedes

Mercedes hat sich vor der Formel-1-Saison 2020 vom Silberpfeil verabschiedet. Der neue Bolide des Weltmeisterteams erstrahlt in der Farbe Schwarz. Ein Anruf von Lewis Hamilton hat zu dem Umdenken und der Umlackierung geführt. "Er hat gesagt, wie sehr ihm die BlackLivesMatter-Bewegung am Herzen liegt", schildert Mercedes-Teamchef Toto Wolff im Interview mit 'Österreich'.

Der ein oder andere Beitrag auf Social Media sei Hamilton zu wenig gewesen. Daher hat sich Wolff erkundigt, wie Mercedes den Weltmeister bei seinem Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung von People of Color unterstützen könne. Hamilton schlug vor, das Auto schwarz zu lackieren.

"Dann hab ich unsere Lackiererei, den Daimler-Vorstand und alle Sponsoren angerufen und bin wieder zu Lewis: 'Wir haben ein schwarzes Auto.' Er war begeistert." Für den Briten ist das ein Zeichen dafür, dass seine Mannschaft den Ernst der Lage erkannt hat. Außerdem sich verpflichtet, für mehr Diversität in der Formel 1 einzustehen.

Wer Hamiltons Social-Kanäle in den vergangenen Monaten beobachtet hat, der hätte gar nicht unbedingt mitbekommen, dass es sich bei dem sechsfachen Weltmeister um einen Formel-1-Piloten handelt. Er hat seine Plattformen vor allem der "BlackLivesMatter"-Bewegung gewidmet und ist ungewohnt politisch aufgetreten.

Könnte das gar zum Nachteil auf der Rennstrecke werden? Wolff kontert: "Erinnern Sie sich an den Grand Prix von Singapur vor zwei Jahren? Lewis war davor bei Modeschauen in Hongkong, New York und London." Die vielen Aktivitäten abseits der Formel 1 haben den Briten dennoch nicht langsamer gemacht.

"Lewis hat seine Antwort mit einer unglaublichen Qualifying-Runde gegeben. Er kann seine Ressourcen unglaublich gut einschätzen. Deshalb mach ich mir überhaupt keine Sorgen", so Wolff. Beim Blick auf die Trainingsergebnisse vom Freitag in Österreich muss er das auch nicht: Hamilton fuhr zweimal Bestzeit.

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