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„Diese ganze Stimmung jetzt gefällt mir nicht“

WELT-Logo WELT 24.05.2019
Gomez traf sechs Minute nach seiner Einwechslung zum zwischenzeitlichen 2:1 für Stuttgart © dpa/Sebastian Gollnow Gomez traf sechs Minute nach seiner Einwechslung zum zwischenzeitlichen 2:1 für Stuttgart

Es war eine merkwürdige Stimmung im Stadion des VfB Stuttgart. Nach dem 2:2 im Relegationshinspiel gegen den 1. FC Union Berlin schwankten die Emotionen bei den Anhängern zwischen Hoffnung, Resignation und Wut. Teile der Anhängerschaft fühlten sich schon wie ein Anhänger eines künftigen Zweitligisten und ließen ihrem Frust nach dem enttäuschenden Unentschieden freien Lauf.

Der Adressat war die Mannschaft, die Pfiffe über sich ergehen lassen musste. Vier Tage vor dem überlebenswichtigen Rückspiel in Berlin ist die Stimmung beim VfB ziemlich schlecht. So wie das Spiel der Schwaben, die nach den Toren von Christian Gentner und Mario Gómez jeweils den Ausgleich kassierten.

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Der VfB war gegen einen spielerisch limitieren Zweitligisten mit dem Remis noch gut bedient. „Wir haben uns das sicher anders vorgestellt. Wir wollten den ersten Schritt zum Gewinnen dieser Relegation machen“, sagte Stuttgarts Trainer Nico Willig.

Anders haben sich die Stuttgarter mit Sicherheit auch die Atmosphäre nach dem Abpfiff vorgestellt. „Diese ganze Stimmung jetzt gefällt mir nicht“, sagte Mario Gómez. Er habe schon Verständnis für den Unmut der Anhänger, schließlich hat die Mannschaft die ganze Saison nichts geboten: „Aber es bringt nichts, sich jetzt gegenseitig anzugehen.“

„Wir sind heute noch nicht abgestiegen“

Nach dem 2:2 des VfB Stuttgart im Hinspiel der Bundesliga-Relegation gegen Union Berlin, zeigt sich VfB-Coach Nico Willig kämpferisch. Schließlich sei noch eine Partie zu spielen. Der VfB habe noch alle Chancen. Quelle: Omnisport © Omnisport Nach dem 2:2 des VfB Stuttgart im Hinspiel der Bundesliga-Relegation gegen Union Berlin, zeigt sich VfB-Coach Nico Willig kämpferisch. Schließlich sei noch eine Partie zu spielen. Der VfB habe noch alle Chancen. Quelle: Omnisport

Anders als viele Fans glaubt der 33-jährige Stürmer noch an den Klassenerhalt. Stuttgart muss bei Union gewinnen oder mindestens 3:3 unentschieden spielen, um in der ersten Liga zu bleiben. Gómez appellierte an die Mannschaft: „Wenn wir in Berlin gewinnen, sind wir durch. Wenn man an sich glaubt, geht man erhobenen Hauptes hier raus. Wir dürfen die Köpfe nicht hängen lassen. Die Berliner feiern, als wären sie schon aufgestiegen. Das sollen sie ruhig tun.“

Auch der zweite Stuttgarter Torschütze war nach dem Spiel von Teilen der Fans enttäuscht. Ein Großteil hat zum Schluss applaudiert. „Lassen Sie uns über diese Fans sprechen, die uns auch über 90 Minuten unterstützt haben“, sagte Gentner bei Sky. Genau wie Gómez gab er sich kämpferisch: „Es ist kein Spaziergang, es ist kein Traumergebnis – das wissen wir auch. Aber wir sind heute noch nicht abgestiegen.“

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