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NFL: NFL Draft Runde 1: Tua nach Miami - Packers schocken mit Quarterback!

SPOX-Logo SPOX 24.04.2020 Adrian Franke

Die erste Runde des NFL-Drafts ist Geschichte! An der Spitze gab es wenige Überraschungen - und auch Tua Tagovailoa landet letztlich bei den Miami Dolphins. Spannender wurde es in der zweiten Hälfte der ersten Runde: CeeDee Lamb fällt den Cowboys in den Schoß, die Packer draften einen Quarterback in Runde 1 und die Chiefs holen sich einen Running Back.

Packers sorgen für die Überraschung des Tages

Für die größte Überraschung in einem Draft, in dem das ganz große Sensations-Feuerwerk letztlich doch ausblieb, sorgten fraglos die Green Bay Packers.

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Die Picks 30 und 136 war es den Packers wert, um auf 26 ein paar Spots hoch zu klettern - und sich den erhofften Quarterback der Zukunft zu sichern. Es war ein Pick, den kaum jemand hatte kommen sehen: Jordan Love ging nicht etwa spät in Runde 1 nach Miami, oder ganz am Ende der ersten Runde zu den Colts oder Chargers, die nochmal für ihn zurück in die erste Runde tradeten; der kontrovers diskutierte Quarterback ist ein Green Bay Packer.

Das war in zweierlei Hinsicht eine große Überraschung: Die Packers, nachdem sie letztes Jahr im NFC Championship Game gespielt hatten, schienen im klaren Win-Now-Modus zu sein und waren in bester Position, um ihre größten Needs - allen voran Wide Receiver und Linebacker - adressieren zu können. Spieler, die über die nächsten zwei Jahre mit Aaron Rodgers einen echten Impact hätten haben können. Stattdessen entschied man sich, auf die langfristige Perspektive zu gehen.

Und dann ist es auch finanziell gesehen überraschend. Vertraglich werden die Packers über die nächsten beiden Jahre nicht aus Rodgers' Vertrag raus kommen, ohne sich finanziell in puncto Dead Cap extrem zu belasten. Soll Love wirklich zwei Jahre hinter Rodgers sitzen? Nur weil das einst mit Rodgers selbst hinter Brett Favre geklappt hat, ist das keinerlei Hinweis darauf, dass man das nochmal so umsetzen kann.

Zumindest für Love selbst sind die Packers so etwas wie der ideale Landing Spot. Der junge Quarterback ist noch extrem roh in so ziemlich allen Bereichen, die Quarterback-Play in der NFL ausmachen: Reads, Antizipation, Spielverständnis - das alles muss er noch deutlich weiter entwickeln; zwei Jahre hinter Rodgers zu sitzen wäre im Vakuum betrachtet für Love, dessen Arm und Release ihn überhaupt in Runde 1 zum Thema gemacht haben, vermutlich nicht das schlechteste Szenario. Doch wie realistisch ist das? Und wie wird Rodgers diesen Pick aufnehmen?

Dolphins holen Tua - und überraschen später

Am Ende waren es doch alles nur Gerüchte und Smokescreens. Die Dolphins tradeten weder hoch, noch wählten sie mit ihrem ersten Pick einen Offensive Tackle - am Ende war es, wie einst jeder vermutet hatte, Tua Tagovailoa mit Pick Nummer 5.

Die Dolphins hatten Tua am Rande der Combine medizinisch untersucht, dort hatte er alle Tests erfolgreich abgeschlossen - und offenbar ist man in Miami in dieser Hinsicht sicher genug, dass man den Nummer-5-Pick auch ohne weitere Checks, Pro Day, private Workouts und dergleichen investierte. Mit Ryan Fitzpatrick hat Miami die perfekte Übergangslösung, sollte Tua noch Zeit brauchen.

Rein sportlich war Tua immer der No-Brainer als zweiter Quarterback hinter Burrow. Guter Release, sehr akkurater Passer, tolle Mechanics - einzig Pressure war bei seinem Tape ein etwas größerer Dorn im Auge als erhofft, und enge Fenster musste er in der herausragend besetzten Bama-Defense auch eher selten anvisieren.

Die anderen beiden Picks waren dann tatsächlich überraschender. Offensive Tackle Austin Jackson an 18 ist zumindest gewagt, der Ex-USC-Tackle muss noch deutlich mehr Power aufbauen, technisch sicherer werden und konstanter spielen - ein Upside-Pick.

Cornerback Noah Igbinoghene nach dem Downtrade mit den Packers an 30 ist zwar ein exzellenter Scheme-Fit, nachdem die Dolphins aber bereits das teuerste Cornerback-Duo der Liga in ihren Reihen haben, hätte man hier eher mit einem Safety beispielsweise gerechnet.

Die Spitze des Drafts läuft wie erwartet

Bereits seit Wochen schien die Spitze des Drafts ausgemachte Sache zu sein: Joe Burrow nach Cincinnati, Chase Young nach Washington. Das änderte sich medial erst vereinzelt in den vergangenen Tagen, als plötzlich doch die Gerüchteküche brodelte - für beide Picks soll es sehr interessierte Trade-Partner gegeben haben. Am Ende kam es aber genau so wie gedacht.

Bereits eine Stunde vor Beginn des Drafts vermeldete ESPN-Insider Adam Schefter, dass Bengals-Präsident Mike Brown Burrow schon am Mittwoch in Cincinnati willkommen geheißen hatte und die Bengals die Burrow-Familie bereits mit Trikots ausgestattet haben. Wenig später folgte NFL-Network-Insider Ian Rapoport und berichtete, dass auch Washington an 2 nicht runter gehen und seinen Wunschspieler wählen wird - Chase Young.

Genau so kam es auch. Und auch die Idee, dass der Draft mit Pick 3 erst so richtig losging, erwies sich als Trugschluss: Die Lions gingen nicht runter, sie machten nichts Verrücktes - sie drafteten Jeff Okudah, den besten Cornerback der Klasse, der ein perfekter Scheme-Fit ist und einen großen Need abdeckt. Wirklich interessant in puncto Trades wurde es erst ab grob der Hälfte der ersten Runde.

Chargers gehen Risiko

Die riskanteste erste Runde hatten wohl die Chargers. Justin Herbert an Position 6 ist zunächst einmal nur mit dem Positional Value so hoch zu rechtfertigen - denn rein sportlich ist er auch nach mehreren Jahren als College-Starter noch ein echtes Fragezeichen.

Accuracy ist inkonstant, Herbert hat mit einer sehr hohen Anzahl an Screen- und One-Read-Plays gearbeitet und in der Folge ist auch sein Read-Verhalten alles andere als ausgeprägt. Klebt häufig an einem Receiver, erkennt Coverages überhaupt nicht, Pocket-Gefühl und Antizipation im Passspiel sind wacklig. Die Tools was die Athletik und vor allem den Arm angeht sind da, alles andere ist bei Herbert eine Projection.

Doch die Chargers gingen dann nochmal volles Risiko: Die Picks Nummer 37 und 71 war es L.A. wert, um in die erste Runde zurück zu traden - und sich einen Off-Ball-Linebacker zu sichern. Das ist nicht nur keine Premium-Position in puncto Positional Value; auch der Spieler, den L.A. hier auswählte, kann zumindest kontrovers diskutiert werden.

Kenneth Murray ist in vielerlei Hinsicht ein Oldschool-Linebacker. Explosiv, physisch, harter Hitter und gefährlicher Blitzer. Doch in Coverage ist er weder übermäßig agil noch sicher, verliert häufiger mal die Orientierung und die Gefahr besteht, dass er im Passspiel zu einem Schwachpunkt wird, welchen gegnerische Offenses gezielt attackieren.

Vikings mit starker erster Runde

Minnesota ging mit zwei Picks in die erste Runde - und mit zwei gravierenden Needs. Ein Nummer-2-Receiver sowie Cornerback waren mit Abstand die größten Baustellen dieses Teams; zwei Premium-Positionen, auf denen man es sich in der heutigen NFL nicht leisten kann, schwach besetzt zu sein.

Beide Baustellen konnte Minnesota in Runde 1 adressieren, und das zudem noch mit einem Downtrade von Position 25 auf 31, wodurch Minnesota weitere Picks in Runde 4 und 5 einsackte.

Justin Jefferson, Minnesotas Pick an 22, ist der beste Slot-Receiver dieser Klasse; ein Receiver mit extrem guten Instinkten für Underneath-Räume, mit seinem Speed aber auch gefährlich nach dem Catch und auch vertikal einsetzbar. Jefferson sollte in die Vikings-Offense glänzend passen, Adam Thielen rückt damit wohl wieder vermehrt in eine Outside-Rolle.

Die Vikings beendeten ihren Tag dann etwas später mit Cornerback Jeff Gladney, der ebenfalls sehr gut in dieses Team passen sollte. Ein explosiver, agiler Cornerback, der konstant wahnsinnig eng am Gegenspieler ist. Super schnelle Füße, öffnet seine Hüften spät; Gladney braucht technisch noch etwas Feinschliff, den sollte er unter Mike Zimmer finden. Minnesota geht mit einer starken ersten Runde und zusätzlicher Munition in die weiteren Draft-Tage.

Lamb fällt Cowboys in die Hände

Der größte Need war Wide Receiver mit Sicherheit nicht in Dallas - umso weniger, nachdem die Cowboys in der Free Agency Amari Cooper teuer bezahlt hatten. Doch als Dallas an Position 17 dran und CeeDee Lamb noch auf dem Board war, war der Value zu groß; und die Cowboys trafen die richtige Entscheidung.

Lamb ist eines der Elite-Prospects dieser Klasse, ein herausragender Receiver nach dem Catch, der am Catch Point gewinnt, physisch spielt, aber auch mit Nuancen im Route-Running punktet. Stilistische Vergleiche zu DeAndre Hopkins bieten sich tatsächlich an. Die Secondary bleibt so fraglos ein Need, doch der Value war hier mit Lamb bedeutend größer.

Die Cowboys haben jetzt eine enorme offensive Feuerkraft. Cooper und Lamb können beide im Slot und Outside spielen, dazu kommen Michael Gallup und Ezekiel Elliott; Quarterback Dak Prescott sollte mehr als genügend Targets finden, und die Cowboys wären clever, mit Prescott vor Saisonstart zu verlängern. Die Chance besteht nämlich, dass dessen Preis mit diesen Waffen nochmal nach oben klettert.

Picks, die gefallen:

Jedrick Wills nach Cleveland: Auf meinem Board der beste Tackle dieser Klasse. Immense Power im Run Game und ein extrem sicherer, flexibler Pass-Blocker. Die einzige Herausforderung wird es sein, dass Wills von der rechten auf die linke Seite wechseln muss. Für die Right-Tackle-Position hat Cleveland in der Free Agency bereits Jack Conklin verpflichtet. Doch die Browns haben hier ohne Uptrade den größten Need mit einem exzellenten Spieler bedient.

Jerry Jeudy nach Denver: Auch Jeudy fiel zwei, drei Spots tiefer, als manch einer antizipiert hatte - umso besser ist der Fit in Denver. Als Gegenstück zum physischen X-Receiver Courtland Sutton kann Jeudy aus dem Slot und als Z-Receiver auch im Raum arbeiten und sollte sehr häufig sehr früh für Quarterback Drew Lock offen sein.

Tristan Wirfs nach Tampa Bay: Und der dritte Spieler im Bunde der tiefer fiel als erwartet. Wirfs ist der athletische Freak dieser Tackle-Klasse und man hatte gemeinhin antizipiert, dass die Bucs in die Top-10 traden müssen, um sich einen der Top-Tackles zu sichern. Am Ende fiel Wirfs, auf dem Board vieler Experten der beste oder zweitbeste Tackle, bis an 13 und war mit einem kleinen Uptrade zu haben. Ein Pick, der Tom Brady glücklich machen dürfte.

Jalen Reagor nach Philadelphia: Was fehlte den Eagles letztes Jahr im Receiving Corps? Speed und Explosivität. Das sind gewissermaßen die Kernkompetenzen von Reagor: Ein wahnsinnig explosiver, agiler Receiver, der bereits gute Tendenzen als Route-Runner zeigt und sofort Value als Returner mitbringt. Ein exzellenter Pick für die Eagles an 21.

Patrick Queen nach Baltimore: Durch Seattles zweifelhafte Entscheidung einen Spot davor - dazu gleich mehr - fiel einer der Top-Linebacker dieser Klasse den Ravens in die Hände. Das ist ein moderner Linebacker wie aus dem Bilderbuch: Agil, explosiv, enorme Range, kann covern. Nicht der Power-Linebacker-Typ, doch hinter der physischen Ravens-D-Line soll Queen sich frei bewegen können. Passt zudem mit seiner Vielseitigkeit extrem gut in die generell sehr flexibel spielende Ravens-Defense.

Picks, die nicht gefallen:

Jordyn Brooks nach Seattle: Einmal mehr sind die Seahawks das Team, das am ehesten den "Wie ist der denn in Runde 1 gerutscht"-Pick machen. Letztes Jahr war es L.J. Collier, im Jahr davor Rashaad Penny - und jetzt eben Brooks. Hatte eine späte Third-Round-Grade auf meinem Board, Brooks bringt Physis als Tackler und Hitter mit und ist ein guter Run-Verteidiger. Aber in Coverage sehr durchwachsen, nicht sonderlich agil. Ein solider Spieler - aber eben kein Erstrunden-Talent.

Derrick Brown nach Carolina: Hier werden sich die Geister etwas scheiden. Ja, Brown hat dominantes College-Tape. Die Frage ist: Wie lässt sich das auf die NFL projecten? Eine durchaus realistische Prognose ist, dass Brown ein Elite-Run-Stopper wird, der zwei Gaps spielen und Räume für die Mitspieler kreieren kann - als Pass-Rusher aber eher eine durchschnittliche Rolle spielt. Das würde seinen Value dann schon deutlich schmälern und eine Top-10-Pick nicht rechtfertigen.

Clyde Edwards-Helaire nach Kansas City: Edwards-Helaire ist ein guter Running Back. Ein kompakter Runner, der gut durch enge Räume navigiert und der vor allem auch Value im Passspiel mitbringt. Doch waren gerade die Chiefs letztes Jahr das Musterbeispiel dafür, dass man keine hohen Ressourcen in einen Running Back stecken muss - umso weniger, wenn der Quarterback Patrick Mahomes heißt. Mit noch hoher Pass-Defense-Qualität auf dem Board war das ein fragwürdiger Pick.

Die Vorgehensweise der 49ers: Es ist nicht so, als wären Javon Kinlaw und Brandon Aiyuk schlechte Spieler - im Gegenteil. Nur die Vorgehensweise wirft Fragen auf. Warum erneut hohe Ressourcen in die, auch ohne Buckner, stark besetzte Defensive Line stecken, wo Jeudy und Lamb noch auf dem Board waren? Shanahan erklärte anschließend, dass Aiyuk und Lamb seine beiden Top-Receiver im Draft waren; hätte man in dem Fall nicht Lamb an 14 nehmen und mit dem zweiten Pick einen Downtrade anpeilen können, um mehr Picks zu sammeln? Wie sehr ist Kinlaw ein Luxus-Pick? So fühlt es sich ein wenig nach der klassischen Draft-Falle an, dass man für "seine" Spieler auch mehr Ressourcen ausgibt. Die Niners picken in diesem Draft nur noch an 157, 211 und 218.

NFL Draft Tag 2: Wer ist noch zu haben?

Das sind die noch verfügbaren Top-Spieler auf meinem Big Board (Platzierung auf meinem Board dahinter):

  • Xavier McKinney, Safety, Alabama (9)
  • Tee Higgins, Wide Receiver, Clemson (11)
  • Josh Jones, Offensive Tackle, Houston (16)
  • Grant Delpit, Safety, LSU (18)
  • Denzel Mims, Wide Receiver, Baylor (19)
  • Jaylon Johnson, Cornerback, Utah (22)
  • Kristian Fulton, Cornerback, LSU (23)
  • A.J. Epenesa, Edge, Iowa (29)
  • Trevon Diggs, Cornerback, Alabama (30)
  • Julian Okwara, Edge, Notre Dame (32)
  • Jeremy Chinn, Safety, Southern Illinois (33)

NFL Draft 2020: Die 1. Runde zum Nachlesen

6.20 Uhr: Das war die erste Runde des NFL Drafts 2020! Nach verhaltenem Beginn dann doch einige Überraschungen hintenraus - und noch sehr viel Qualität auf dem Board. Morgen geht's hier auf SPOX weiter mit Tag 2 im Liveticker, natürlich auch zu sehen im NFL Network bei DAZN. Los geht's ab 1 Uhr, bis dahin!

6.13 Uhr: CEH: ein guter Receiver, aus dem Backfield aber auch wenn er sich Outside aufstellt, was er regelmäßig getan hat. Ist mehr als nur simple Routes in die Flat oder Screens gelaufen und sollte in dieser Disziplin sofort mehr als NFL-Mittelmaß sein, das alleine macht ihn attraktiv. Als Runner hat er weder übermäßige Power, noch ist er ein Speedster. Vor allem ist Edwards-Helaire nicht explosiv - dennoch bewegt er sich gut auf engem Raum.

Positiv allerdings stechen zwei Dinge heraus: Er ist ein sehr kompakter Runner mit niedrigem Körperschwerpunkt, und er läuft sehr clever mit exzellenter Vision. Edwards-Helaire ist konstant in der Lage, Linebacker auf dem Second Level in die falsche Gap zu schicken, er hat einen guten zweiten Gang und die Beschleunigung mag nicht auf Elite-Level sein, aber sie ist fraglos sichtbar.

6.11 Uhr: 32. PICK: KANSAS CITY CHIEFS - CLYDE EDWARDS-HELAIRE, RB, LSU!

6.06 Uhr: Die Vikings bedienen also tatsächlich die beiden großen Needs, Wide Receiver und Cornerback. Gladney ist ein sehr explosiver, agiler Cornerback, der konstant wahnsinnig eng am Gegenspieler ist. Super schnelle Füße, öffnet seine Hüften spät; Gladney braucht technisch noch etwas Feinschliff, den sollte er unter Mike Zimmer finden. Er ist eher ein kleiner Spieler, das könnte ihm als Man Corner in der NFL gelegentlich Probleme bereiten. Dennoch: Guter Pick hier.

6.03 Uhr: 31. PICK: MINNESOTA VIKINGS - JEFF GLADNEY, CB, TCU!

6.01 Uhr: Das ist nochmal überraschend: Die Dolphins haben nach der Free-Agency-Verpflichtung von Byron Jones das teuerste Cornerback-Duo der Liga - und holen sich noch einen Corner. Igbinoghene ist ein guter Athlet, spielt schnell und physisch, sehr guter Man Corner - also genau das, was Miami machen will. Aber mit den Needs und Alabama-Safety Xavier McKinney noch auf dem Board ist das zumindest fragwürdig.

5.56 Uhr: 30. PICK: MIAMI DOLPHINS - NOAH IGBINOGHENE, CB, AUBURN!

5.52 Uhr: Dieser Pick passt einfach. Wilson ist ein physischer Run-Blocker und passt damit perfekt in das, was die Titans machen wollen. Wäre hier anderweitiger Value da gewesen, etwa in Person von Jeff Gladney oder Trevon Diggs für die Secondary? Absolut. Wilson aber verkörpert mit seiner Physis und seiner Power genau das, was die Titans offensiv machen wollen. Houston-Tackle Josh Jones, der der deutlich bessere Pass-Blocker im Vergleich zu Wilson und in seiner Entwicklung deutlich weiter als Austin Jackson ist, bleibt derweil auf dem Board...

5.50 Uhr: 29. PICK: TENNESSEE TITANS - ISAIAH WILSON, OT, GEORGIA!

5.44 Uhr: Queen ist der erste LSU-Spieler aller Zeiten, den die Ravens draften - und an diesem Punkt ist das ein echter Value Pick, der zudem einen Need erfüllt. Tolle Agilität, explosiv, hat enorme Range, bewegt sich dabei aber auch extrem fließend und kann in Coverage bestehen. Physis und Power fehlen teilweise, Run-Defense somit etwas wacklig. Doch Baltimore hat sich diese extrem physische Defensive Line aufgebaut, und Queen darf jetzt dahinter Räume besetzen. Und auch in die generell ultra-flexible Ravens-Defense passt Queen hervorragend. Das ist ein wirklich fantastischer Pick.

5.42 Uhr: 28. PICK: BALTIMORE RAVENS - PATRICK QUEEN, LB, LSU!

5.36 Uhr: Puh. Brooks war bei mir mit einer späten Third-Round-Grade auf dem Board. Explosivität, Speed, Range - das ist alles da. Brooks bringt Physis als Tackler und Hitter mit, hat den Linebacker-Frame, ein sehr guter Run-Verteidiger. Aber: Verliert häufiger mal die Übersicht, Agilität ist durchschnittlich, verpasst zu viele Tackles weil er nicht die Short-Area-Quickness hat und Coverage ist zumindest mal inkonstant. Für mich ist das ein potenziell solider 3-Down-Backer - aber keineswegs ein Erstrunden-Talent...

5.33 Uhr: 27. PICK: SEATTLE SEAHAWKS - JORDYN BROOKS, LB, TEXAS TECH!

5.27 Uhr: Wow, diesen Move hatte ich nicht erwartet - kein Receiver, um mit Rodgers All-In zu gehen, kein Linebacker, um eine andere Baustelle anzugehen; es ist tatsächlich der Quarterback, der Rodgers' Nachfolger werden soll!

Love ist ein extremer "High Risk-High Reward" Spieler. Big Plays sind da, der Arm und der Release sind da, auch echte Highlight-Würfe - aber auch so unfassbar viele Turnover-Risiken. Für mich noch deutlich mehr "Risk" als "Reward". Vor allem zwei ganz kritischen Kategorien: Die Reads werden in der NFL eher schwerer, schon jetzt klebt er häufig am ersten Read, übersieht Verteidiger komplett oder lässt sich von der Defense täuschen. Accuracy ist mindestens (!!) inkonstant. Teilweise verfehlt er offene Receiver schlicht völlig, immer wieder macht er es seinen Receivern unnötig schwerer, den Pass zu fangen. Die Unentschlossenheit bei seinen Entscheidungen wird in der NFL in jedem Fall noch härter bestraft, wenn er sich da nicht verbessert.

Für mich ein Projekt für mindestens 1-2 Jahre und für den Moment mehr "Tools (Arm&Release" als "Quarterback". Sehe auch ein bisschen Trubisky in ihm; Athletik und Arm sind da - Accuracy und Entscheidungen nicht. Bei Love sieht glaube ich jeder verstärkt das, was er sehen will - das Potenzial mit dem Arm und den physischen Möglichkeiten, oder die Probleme mit der Accuracy und mit seinem Decision Making. Dass er zunächst hinter Rodgers sitzen und lernen darf, ist auf jeden Fall hilfreich und nötig.

Packers draften Rodgers-Nachfolger - Niners holen Receiver

5.25 Uhr: 26. PICK: GREEN BAY PACKERS - JORDAN LOVE, QB, UTAH STATE!

5.22 Uhr: TRADE! Die Packers (#30, #136) gehen hoch, die Dolphins (#26) gehen runter!

5.17 Uhr: Die Niners werden damit in diesem Draft kaum noch picken. #117 war der Pick, den sie von Tampa im Trade früher heute Abend bekommen hatten, San Francisco hat jetzt noch #157, #211 und #218 in diesem Draft.

Aiyuk ist zunächst einmal ein guter Scheme Fit. Brandgefährlich mit dem Ball in der Hand, enormer Value als Returner, sollte sehr gut in die 49ers-Offense passen. Aber: War ein Uptrade hier wirklich nötig? Hätte San Francisco nicht immer noch Aiyuk, oder alternativ Mims oder auch beispielsweise Shenault für eine solche Rolle später bekommen? Und: Aiyuk wird noch Zeit brauchen.

Der Release ist noch inkonstant; teilweise setzt er hier einen Knockout-Punch, teilweise aber kommt er auch von Press Coverage nicht weg. Aiyuk kann innerhalb der Route gewinnen, wenn er aber keinen frühen Cut (schnelle In-/Out-Breaking-Routes etc.) bekommt, hat er bisweilen Probleme, sich zu lösen. Kontakt wirft ihn teilweise komplett aus der Route, manchmal läuft er auch in Gegenspieler rein, seine Cuts im Laufe der Route sind zum Teil zu träge oder zu ineffizient und sein Route-Tree sieht vergleichsweise limitiert aus. Der Fit ist überdeutlich, der Move trotzdem fragwürdig.

5.15 Uhr: 25. PICK: SAN FRANCISCO 49ERS - BRANDON AIYUK, WR, ARIZONA STATE!

5.13 Uhr: TRADE! Die 49ers (#31, #117, #176) gehen hoch, die Vikings (#25) gehen runter.

5.11 Uhr: Ruiz war ganz klar der beste Interior Offensive Lineman dieser Draft-Klasse - das die Saints ihn picken, nachdem sie letztes Jahr im Draft mit Erik McCoy einen Volltreffer auf Center gelandet haben, lässt darauf schließen, dass sie Ruiz von Center auf Guard schieben wollen; Ruiz hat auch Guard für Michigan gespielt und hat definitiv die physischen Voraussetzungen dafür.

5.08 Uhr: 24. PICK: NEW ORLEANS SAINTS - CESAR RUIZ, IOL, MICHIGAN!

5.03 Uhr: Bin absolut kein Fan von diesem Pick - #37 und #71 für einen Off-Ball-Linebacker, der in Coverage in der NFL mutmaßlich wackeln wird. Murray ist nicht sonderlich agil, bewegt sich im Raum nicht fließend und verliert in Zone Coverage immer wieder mal die Orientierung. Coverage-Qualitäten sind unter dem Strich Durchschnitt, nicht mehr, und ich fürchte, dass Offensive Coordinator ihn gezielt attackieren werden.

Was macht Murray gut? Er ist extrem explosiv, ein toller Downhill-Linebacker. Explodiert in seine Gap, ein sehr physischer Spieler, brandgefährlicher Blitzer und toll gegen den Run. Nur den Value in der modernen NFL mit den Defiziten in Coverage sehe ich - für das Draft-Kapital umso weniger - hier nicht. Ich hatte eine Zweitrunden-Grade bei ihm.

5.01 Uhr: 23. PICK: LOS ANGELES CHARGERS - KENNETH MURRAY, LB, OKLAHOMA!

4.57 Uhr: TRADE! Die Chargers (#37, #71) gehen hoch, die Patriots (#23) gehen runter.

4.56 Uhr: Mit dem Pick, den die Vikings für Stefon Diggs bekommen haben, draften sie seinen Nachfolger. Jeffersons Stärken: Das Finden von Lücken in der Underneath Zone Coverage, ein sehr gutes Gefühl und Timing im Kurzpassspiel, verlässliche Hände sowie Qualitäten nach dem Catch mit dem Ball in der Hand.

Das größte Fragezeichen ist die Art und Weise, wie Jefferson eben so viele seiner Yards und Catches verzeichnete: Mit einem freien Release gegen eine Softe Zone Coverage. Ganz viele von Jeffersons Plays kommen in Situationen, in denen er in Ruhe in die Route starten und dann einen einfachen Cut setzen kann, wo dann auch schon der Ball kommt; nicht selten geknüpft an eine RPO. Jefferson hat einige gute Cuts auf Tape und ist agiler als gedacht, aber kann er sich gegen Press Coverage behaupten? Wenn er mal enge Coverage hatte, hatte er häufiger Probleme, sich zu lösen.

Jefferson bewegt sich zwar gut im Raum, aber nicht so gut am Mann und läuft sich häufiger am Gegenspieler fest. Bei vertikalen Routes "driftet" er häufiger, als dass er sie mit Schärfe und Aggressivität laufen würde und kreiert hier auch häufig keine Separation. Im SEC Championship Game gegen Georgia wurde das ganz deutlich: Georgia-DBs hatten konnten Jeffersons ersten Cut gut antizipieren und dann hat er häufig überhaupt keine Separation kreiert. Mit Jefferson im Slot ist auch klar, dass Adam Thielen vermehrt Outside spielen wird.

4.54 Uhr: 22. PICK: MINNESOTA VIKINGS - JUSTIN JEFFERSON, WR, LSU!

Eagles picken Reagor, Dolphins stärken O-Line

4.51 Uhr: Reagor kombiniert einen bereits fortgeschrittenen und vielseitigen Release mit enormer Explosivität - regelmäßig schlägt er damit auch Press Coverage. Reagor verfügt über Top-Play-Speed, ist gefährlich mit dem Ball in der Hand - auch als Returner -, zeigt gute Cuts und ist bereits ein guter Route-Runner: Seine Cuts sind effizient und überlegt, er hat schnelle Füße, Richtungswechsel erfolgen ohne Speed-Verlust. Man hat bei ihm den Eindruck, dass er einfach weiß, was er tut und das Talent steht außer Frage.

Negative Punkte? Er ist mit Sicherheit kein physischer Receiver-Typ und gelegentlich lässt er sich durch Kontakt aus der Route bringen. Manchmal sind seine Cuts zu vorhersehbar. Außerdem hatte er auf mehreren Tapes Concentration Drops und war auch anderweitig zu sorglos mit dem Ball. Auch ist sein Route Tree noch relativ simpel. In der Summe aber ein Big Play Threat, der schon jetzt deutlich mehr kann als einfach nur sehr schnell zu laufen. Sehe ihn in der NFL als Z- und auch gelegentlich als (vertikalen) Slot-Receiver. Sehr guter Fit für die Eagles an 21!

4.48 Uhr: 21. PICK: PHILADELPHIA EAGLES - JALEN REAGOR, WR, TCU!

4.42 Uhr: Physisch ist bei Chaisson alles da. Explosiv, fantastischer Get-Off, explodiert vom Snap weg, hat Speed-Moves, Speed-to-Power ist gefährlich, hat lange Arme und setzt die auch gut ein und bewegt sich exzellent im Raum.

ABER: Wo ist die Production? Hatte letztes Jahr 370 Pass-Rush-Snaps - und 35 QB-Pressures. Seine Pass-Rush Win-Rate war geringer als die von Derrick Brown. Bei Chaisson setzt man darauf, dass er sich gemäß des athletisch spektakulären Potenzials entwickelt. Aber er muss dieses Potenzial deutlich konstanter aufs Feld bringen. Chaisson und und Josh Allen sind jedenfalls ein hochexplosives Pass-Rush-Duo.

4.40 Uhr: 20. PICK: JACKSONVILLE JAGUARS - K'LAVON CHAISSON, EDGE, LSU!

4.37 Uhr: Wow, das ist hoch für Arnette. Potenzial ist hier da, Arnette passt in die Press-Cover-Rolle bei den Raiders. Aber mit Kristian Fulton, Jaylon Johnson oder auch Jeff Gladney und Trevon Diggs auf dem Board kommt diese Entscheidung der Raiders definitiv überraschend.

4.34 Uhr: 19. PICK: LAS VEGAS RAIDERS - DAMON ARNETTE, CB, OHIO STATE!

4.30 Uhr: Austin Jackson ist also der fünfte Offensive Lineman, der vom Board geht. Er hat alle Tools: Lange Arme, hat den Frame, ist agil und sehr leicht auf den Füßen. Ist erst 20 Jahre alt, weitere Entwicklung also sehr gut möglich.

Negativ? Power ist extrem inkonstant, Hände häufig zu langsam, Anker in Pass-Protection ein Fragezeichen. Ein Boom-or-Bust-Kandidat, den man so hoch primär für das Upside, und nicht aufgrund der Base Line draftet.

4.28 Uhr: 18. PICK: MIAMI DOLPHINS - AUSTIN JACKSON, OT, USC!

4.22 Uhr: DAS ist hier der Value Pick! Ein sehr, sehr komplettes Wide-Receiver-Prospect. Groß, spielt physisch, kann Downfield gewinnen, hat eine fantastische Körperkontrolle und verschafft sich mit Physis sowie mit subtilen, effizienten, präzisen und sehr exakt geplanten Bewegungen in der Route Platz. Er variiert seinen Speed und ist geduldig, um dann mit seinem Cut zuzuschlagen. Lamb findet Lücken gegen Zone Coverage und hat einige Monster-Blocks auf Tape.

Seine größte Qualität aber ist vermutlich nach dem Catch: Mit dem Ball in der Hand ein absolutes Monster, wie ich es selten gesehen habe: agil, tolle Vision, Power - Lamb ist in dieser Disziplin herausragend und wird dementsprechend auch per Screens eine Waffe sein. Dazu kann er seinen Release variieren und hat eine gute Fußarbeit. Lamb ist nicht der Route-Runner, der Jeudy ist. Er hat nicht seine Explosivität, nicht seinen Speed, nicht seine Cuts, nicht Jeudys Elite-Release. Lamb kommt eher über Build-up-Speed und die Fähigkeit, Lücken in Zone Coverages zu finden sowie Contested Catches zu gewinnen. Und auch diese beiden Dinge beherrscht er sehr gut.

Cooper, Lamb, Gallup, Prescott - das ist massive offensive Feuerkraft, absolut spektakulär! Und Lamb, genau wie Cooper, können variabel im Slot und Outside spielen. Toller Pick!

CeeDee Lamb fällt bis zu den Cowboys - Jeudy nach Denver!

4.20 Uhr: 17. PICK: DALLAS COWBOYS - CEEDEE LAMB, WR, OKLAHOMA!

4.14 Uhr: "Ein Seahawks-Corner aus dem Bilderbuch" steht in meinen Notizen zu Terrell - der Fit in Atlanta unter Dan Quinn ist also offensichtlich. Groß, lange Arme, wahnsinnig gut in Press Coverage. Hat aber auch Speed und spielt mit Antizipation. Ist nicht der agilste Corner und bewegt sich teilweise etwas steif; die Rolle als Cover-3-Zone-Corner macht also deutlich mehr Sinn als ein Man Scheme. Muss besser tackeln, muss schärfere Cuts setzen können.

4.12 Uhr: 16. PICK: ATLANTA FALCONS - A.J. TERRELL, CB, CLEMSON!

4.08 Uhr: Eine fantastische Ergänzung zu Courtland Sutton. Jeudy ist ein Receiver, der früh im Down gewinnt. Mit seinem Release in Kombination mit dem Speed und zumeist sehr scharfen, exzellent gesetzten Cuts kann er sich auf 5 Yards Route 5 Yards Separation schaffen. Besonders auffällig bei 5-10-Yard-Out-Routes und etwa Dig-Routes.

Jeudy variiert das Tempo in seiner Route gut und kann jederzeit explodieren, hat super schnelle Füße und hat Overall Speed, der ihn auch vertikal gefährlich macht. Kann aus dem Slot heraus gewinnen, zerstört aber regelmäßig auch Press Coverage Outside. Er hat auch ein paar mehr Drops als erhofft und ist sicher kein Contested Catch Receiver. Aber rein was Release plus Route Running Fähigkeiten plus Speed angeht habe ich über die letzten Jahre - wenn überhaupt - wenige vergleichbare Receiver-Prospects gesehen.

Und das sind absolut kritische Receiver-Eigenschaften, um in der NFL zu gewinnen. Jeudy ist ein Elite-Receiver-Prospect.

4.06 Uhr: 15. PICK: DENVER BRONCOS - JERRY JEUDY, WR, ALABAMA!

4.03 Uhr: Kinlaw ist der potenziell beste Interior Pass-Rusher dieser Klasse. Hier ist seine große Stärke. Derrick Brown ist der komplettere Spieler, Kinlaw aber der Pass-Rusher, und das hat Value, überhaupt keine Frage. Ist noch etwas roh, wackelt noch häufiger gegen den Run und Double Teams, aber ist groß, lang, hat mich auf Tape an Chris Jones von den Chiefs erinnert.

Was ich allerdings nicht verstehe: Die Niners haben einen großen Need auf Wide Receiver, es sind noch zwei Elite-Receiver-Prospects mit Lamb und Jeudy auf dem Board, und die Niners haben - selbst nach dem Buckner-Trade - jede Menge Ressourcen in die Defensive Line gesteckt. Ein Wide Receiver hätte mir hier aus Niners-Sicht besser gefallen.

4.01 Uhr: 14. PICK: SAN FRANCISCO 49ERS - JAVON KINLAW, DT, SOUTH CAROLINA!

3.55 Uhr: Der athletische Freak unter den diesjährigen Tackles. Combine-Tests waren nicht von dieser Welt, er ist agil, er hat eine super Balance - und Wirfs kreiert eine irre Power. Kann sich bewegen, auch im Raum, und setzt einen starken Anker.

Wirfs ist allerdings auch noch roh. Hatte teilweise Probleme gegen Edge-Rusher mit langen Armen, wurde in Pass-Protection noch zu häufig auf dem falschen Fuß erwischt, spielt teilweise zu aufrecht und hatte mit Stunts und dergleichen seine Probleme. Sollte Wirfs mittelfristig auf Tackle nicht funktionieren, wäre er ein potenzieller Elite-Guard mit seinen physischen Voraussetzungen.

3.49 Uhr: 13. PICK: TAMPA BAY BUCCANEERS - TRISTAN WIRFS, OT, IOWA!

3.47 Uhr: Die Theorie dahinter, dass die Bucs einen Spot hoch gehen? So verhindern sie, dass ein anderes Team vor sie springt. Mit Tristan Wirfs ist noch einer der vier "großen" Offensive Linemen zu haben...

3.46 Uhr: TRADE! Die Buccaneers und 49ers tauschen ihre Picks: Bucs bekommen #13 und einen Siebtrunden-Pick, 49ers bekommen #14 und #117.

Cardinals schnappen sich Simmons - Ruggs zu den Raiders

3.45 Uhr: Ruggs ist natürlich ein absolutes Speed-Monster. Irre schnell, kann ein Deep Threat sein, kann aber auch nach dem Catch jede Menge Schaden anrichten und Defenses müssen sich auf seinen Speed einstellen. Positiv überrascht haben mich seine Hände, die wirklich gut sind, sowie die Physis mit der er - im Rahmen seiner Möglichkeiten - spielt. Als Blocker und auch bei Contested Catches.

Negativ auffällig dagegen ist häufiger sein Route-Running, und hier ist auch die klare Trennung zu Jeudy und Lamb: Ruggs wirkt, obwohl er über diesen Speed verfügt, teilweise fast behäbig, sein Release ist mir oftmals zu langsam, und zu häufig kann er sich von Gegenspielern erst ganz spät im Down lösen. Insbesondere Outside hatte er häufiger Probleme, Separation zu kreieren. Gewinnt mit seinem Speed, deutlich seltener mit Technik. Kann er Letzteres lernen?

Aber Ruggs über Jeudy und Lamb? Ja, der Speed-Faktor ist da, doch Jeudy und Lamb wären zumindest von außen betrachtet die besseren Scheme-Fits gewesen - und beide sind komplettere Receiver. Ist Derek Carr der Quarterback, zu dem Ruggs wirklich passt? Zumindest die Yards nach dem Catch werden Carr gefallen und passen in Grudens Offense.

3.42 Uhr: 12. PICK: LAS VEGAS RAIDERS - HENRY RUGGS, WR, ALABAMA!

3.39 Uhr: Einer der ultimativen Boom-or-Bust-Picks dieser Klasse. Becton ist physisch absolut spektakulär, 2 Meter, 165 Kilogramm - und dafür bewegt er sich eindrucksvoll gut. Hat im College mit seiner irren Power häufig einfach gewonnen und Verteidiger durch die Gegend geworfen, ist dementsprechend technisch noch roh. Upside ist glasklar da, aber kann er sich in einen verlässlichen, technisch sauberen Pass-Blocker entwickeln? Zumindest das Run Game der Jets wurde gerade besser!

3.36 Uhr: 11. PICK: NEW YORK JETS - MEKHI BECTON, OT, LOUISVILLE!

3.31 Uhr: Glückwunsch, Browns-Fans - für mich der klar beste Tackle im Draft. Herausragende Power im Run Game, schnell, wahnsinnig clever, spielt aggressiv und explolsiv, ohne dabei unkontrolliert zu wenig. Extrem schnell aus seinem Stance raus, hat meist eine super Base und ist technisch schon irre weit.

Die einzige Frage lautet: Kann Wills auch auf der linken Seite spielen? Die Browns haben Right Tackle Jack Conklin in der Free Agency verpflichtet. Gelingt Wills der Wechsel, haben die Browns ein potenziell spektakuläres Tackle-Duo.

3.28 Uhr: 10. PICK: CLEVELAND BROWNS - JEDRICK WILLS, OT, ALABAMA!

3.26 Uhr: Athletisch absolut spektakulär, 3 Jahre Starter für Florida. Hat Erfahrung in Man und Zone, hat alle Mittel, um ein Top-Man-Corner in der NFL zu werden. Körperkontrolle, schnelle Füße, Balance, Speed - das ist alles da! Hat Closing-Speed, hat Explosivität - Physis und Tackling sind die größten Fragezeichen.

Die Jaguars hatten hier nach den Abgängen von Jalen Ramsey und A.J. Bouye einen riesigen Need auf einer defensiven Premium-Position. Ein guter Pick.

3.23 Uhr: 9. PICK: JACKSONVILLE JAGUARS - C.J. HENDERSON, CB, FLORIDA!

3.18 Uhr: Simmons ist die Personifizierung von der Richtung, in die NFL-Defenses gehen: Positionsloser Football. Simmons kann alles: Slot-Corner, Edge-Rusher, Linebacker, Box-Safety, Deep-Safety - und hat auch alles für Clemson gespielt. Ein athletischer Freak mit immenser Spielintelligenz, die Art Verteidiger, die ein Spiel konstant beeinflussen kann.

Arizona hatte einen solchen Verteidiger seit Jahren gesucht, mit Haason Reddick hatte man bereits einen Versuch in der Richtung unternommen. Simmons ist ein um Welten besseres Prospect und war hier sehr sicher das beste verfügbare Prospect auf dem Board vieler Teams.

3.15 Uhr: 8. PICK: ARIZONA CARDINALS - ISAIAH SIMMONS, LB/S, CLEMSON!

Dolphins holen Tua - Herbert zu den Chargers!

3.12 Uhr: Brown hat irre eindrucksvolles College-Tape. Ein physisches Monster, hat aber auch Explosivität, die Mischung aus Größe und Power ist eindrucksvoll. Ohne Frage ein Elite-Run-Stopper, der auch 2-Gappen und so Räume kreieren kann. Selbst Double-Teams reichen häufig nicht, Brown hat Sacks, wo er Offensive Linemen einfach in den Quarterback rein schiebt.

Die absolut zentrale Frage bei Brown ist: Kann er ein Top-Pass-Rusher in der NFL werden? Das ist der Punkt. Kann er das, ist das ein sehr guter Pick. Kann er das nicht - und es gibt schlicht wenige Spieler seiner Maße und Statur, die konstante Pass-Rusher in der NFL werden - dann wäre Top-10-Value mutmaßlich nicht gegeben. Doch Brown ist ein sehr guter Spieler, das soll hier nicht außer Frage stehen. Die Gerüchte, dass Carolina die Defensive Line priorisieren wird, bewahrheiten sich also!

3.09 Uhr: 7. PICK: CAROLINA PANTHERS - DERRICK BROWN, DT, AUBURN!

3.06 Uhr: Vermutlich war Oregons Kurzpass-Offense für Herbert in zweierlei Hinsicht nicht gut: Einerseits, weil die Kurzpass-Accuracy definitiv keine seiner Stärken ist; andererseits aber auch, weil er durch eine immens hohe Anzahl an Screens und "One-Read-Plays" in seinem Read-Verhalten nicht optimal weiterentwickelt wurde. Physisch bringt er alles mit, auch, beziehungsweise eher für eine vertikale Offense. Herbert ist ein guter Athlet, hat einen tollen Arm - Pässe Intermediate kommen mit Zip, Out-Routes sowie alles in die Seams sind völlig unproblematisch - und die Beinarbeit ist auf einem guten Weg.

Gegen Pressure scheint er das zum Teil selbst zu vergessen. Außerdem klebt er zu häufig an einem Read, hat ein inkonstantes Gefühl für die Pocket und ist auch in der Folge daraus viel zu anfällig für Fumbles. Herbert muss noch deutlich mehr Antizipation an den Tag legen, gerade in der Mitte des Feldes. Er bringt genug positive Punkte mit, dass ich als Coach mit ihm arbeiten wollen und ihn auch in der ersten Runde draften würde: er kann durch die Pocket arbeiten, und wenn er eine saubere Plattform hat, wirft er einen tollen Ball. Phasenweise geht er im Dropback Passing Game auch sehr routiniert und sicher durch seine Reads. Aber es ist die Ausnahme und Herbert hat ohne Frage auch genug alarmierend schlechtes Tape, dass ich als Scout einige Warnsignale abgeben würde.

Herbert wird in der NFL Zeit brauchen und ich bin hier ehrlicherweise skeptisch. Für mich war Herbert in der Top-10 immer zu hoch, die Chargers sollen ihn aber lange sehr weit oben auf ihrem Board gehabt haben.

3.03 Uhr: 6. PICK: LOS ANGELES CHARGERS - JUSTIN HERBERT, QB, OREGON!

2.59 Uhr: Tua ist ein sehr präziser Passer, ich sehe die Drew Brees Vergleiche. Er ist noch manchmal leicht inkonstant in seiner Accuracy und der Release ist manchmal langsamer als "erhofft"; insbesondere unter Pressure oder aus unsauberer Plattform leiden seine normalerweise exzellenten Mechanics manchmal. Wenn er mal unter Pressure geriet waren mehr schlechte Plays dabei als erhofft und Tua musste schlicht auch wenige enge Fenster im College anspielen, auch hatte er häufig einfach den ersten Read offen und konnte den Ball dorthin werfen.

Aber in der Regel hat er eine super Wurfbewegung, tolle Mechanics, einen engen und sauberen Release mit Power, zeigt jede Menge Spielverständnis und Antizipation und liest sowie versteht Coverages häufig sehr schnell. Das sind allesamt absolut kritische Punkte für QB-Play. Er sollte ohne Frage super in alle West Coast und West Coast Hybrid Offenses, die für viele NFL-Teams mittlerweile sowas wie die Basis sind, passen.

Tua hat mich zugegebenermaßen nicht ganz so krass vom Hocker gehauen wie ich vielleicht gedacht hatte, vielleicht weil einiges seiner Production per Screens, Dumpoffs und RPOs aus sauberer Pocket mit Yards nach dem Catch kam - Plays, die er wiederum mit seinem Skillset hervorragend umsetzt. Aber das ist Klagen auf hohem Niveau in dem Fall.

2.56 Uhr: Am Ende war es doch alles nur ein riesiger Smokescreen - und Tua Tagovailoa ist ein Miami Dolphin! Die Medizincheks nach der schweren Hüftverletzung waren so gut wie im besten Fall nur denkbar und offenbar fühlen sich die Dolphins hier aus medizinischer Sicht wohl genug - in dem Fall ist es der absolut richtige Pick!

2.54 Uhr: 5. PICK: MIAMI DOLPHINS - TUA TAGOVAILOA, QB, ALABAMA!

2.53 Uhr: Und jetzt...die Dolphins!

2.51 Uhr: Riesig, extrem lange Arme - Thomas hat Tackle-Gardemaß! Bewegt sich dafür aber auch sehr gut, extreme Power im Run Game, schnell in Pass-Protection. Wenn Thomas die Hände an einen Gegenspieler bekommt, ist das Play häufig vorbei. Manchmal hatte er Probleme mit Speed-Rushern, teilweise verlor er seinen Anker in Protection, wenn er sich neu ausrichten musste. Kein Elite-Athlet. Eher ein Power- als ein Zone-Blocker und im Moment ein besserer Run- als Pass-Blocker. Doch die Base Line ist irre hoch, und das Potenzial nach oben ebenfalls gegeben.

Thomas hat zudem für Georgia auf der linken und rechten Seite gespielt. Gut möglich, dass er als Rookie auf der rechten Seite spielt und dann auf der linken Seite perspektivisch übernimmt.

2.48 Uhr: 4. PICK: NEW YORK GIANTS - ANDREW THOMAS, OT, GEORGIA!

2.41 Uhr: Okudah ist für mich der klar beste Cornerback dieser Draft-Klasse. Agilität, Quickness - Okudah bringt körperlich abgesehen von Elite-Speed alles mit und ist auch in den Nuancen der Position extrem weit. Antizipiert Pässe in Zone Coverage, ist extrem stark in Press Coverage, zieht kaum Flaggen.

Für die Lions natürlich immens sinnvoll. Detroit spielt eine Variante der Patriots-Defense und hier ist Coverage King: Über Coverage soll Pressure gespielt werden, das Rückgrat der Defense ist die Secondary. Die Lions hatten sich von Darius Slay getrennt, Okudah ist jetzt der neue Nummer-1-Corner und bildet das defensive Backfield gemeinsam mit Neuzugang und Ex-Falcon Desmond Trufant. Okudah ist der erste Defensive Back, der in der Top-3 gedraftet wird, seit Shawn Springs 1997 (Seahawks).

2.39 Uhr: 3. PICK: DETROIT LIONS - JEFF OKUDAH, CB, OHIO STATE!

NFL Draft 2020: Burrow ein Bengal - Redskins holen Chase Young

2.37 Uhr: Chase Young ist das beste Pass-Rush-Prospect der letzten Jahre - und allein mit den Bosa-Brüdern gab es da mehrere starke Konkurrenten. Physisch dominant, super Get-Off, ist innen viel zu schnell für Guards und außen oftmals zu stark und explosiv für Tackles. Kann auch eng um den Tackle benden, hat eine Vielzahl an Pass-Rush-Moves, ist für seine Größe auch wirklich agil, schlägt Tackles einfach so irre schnell! Young ist die Art Spieler, um die herum man eine Front aufbauen kann.

Washington hat jetzt mit Vorjahres-Erstrunden-Pick Montez Sweat und Chase Young sein Edge-Rush-Duo für die nächsten Jahre - und Ryan Kerrigan ist für den Moment noch die Nummer 1 in dieser Gruppe. Die Redskins haben sich hier den im Vakuum betrachtet besten Spieler des Drafts gesichert.

2.35 Uhr: 2. PICK: WASHINGTON REDSKINS - CHASE YOUNG, EDGE, OHIO STATE!

2.32 Uhr: Joe Burrow ist ein extrem vielversprechendes Quarterback-Prospect. Die Accuracy, die Verlässlichkeit mit der er Defenses liest und exakt weiß, wo er mit dem Ball hingehen muss, die Art und Weise, wie er mit seinem Arm Speed und Touch variieren kann und die Ruhe, mit der er durch die Pocket navigiert, seine Augen Downfield hält und dabei durch seine Reads geht, die Antizipation, die er als Passer zeigt - all das ist absolut eindrucksvoll und all das sind NFL-Quarterback-Kernkompetenzen, in denen Burrow bereits jetzt besser ist als so mancher NFL-Starter.

Und dennoch ist auch Joe Burrow kein perfektes Prospect: Sein Dropback ist manchmal zu träge, die Armstärke hat gewisse Limitierungen, vor allem aber geht er in der Pocket zu häufig noch zu große Risiken ein, was in der NFL noch deutlich härter bestraft werden wird als im College in dieser LSU-Offense. Manche werden die "One Hit Wonder"-Frage aufwerfen, einfach weil er 2018 nicht ansatzweise auf diesem Level war und es davor nie über eine Backup-Rolle hinaus geschafft hat. Aber in meinen Augen sind die positiven Attribute, die Burrow ohne Frage mitbringt, so stark und auch für die Zukunft konstant prognostizierbar, dass ich mir in der Hinsicht keine großen Sorgen mache

2.26 Uhr: 1. PICK: CINCINNATI BENGALS - JOE BURROW, QB, LSU!

2.22 Uhr: Wir bekommen heute auch Einblicke in die improvisierten War Rooms und Wohnzimmer von NFL-Verantwortlichen - Cardinals-Coach Kliff Kingsbury ist hier ziemlich weit vorne mit dabei...

2.15 Uhr: Und jetzt sind die Bengals dann auch offiziell on the Clock - gibt es hier eine Sensation? Nichts anderes wäre es an diesem Punkt, sollte Burrow nicht der Pick sein.

2 Uhr: Here we go: Es ist offiziell NFL Draft 2020!

1.58 Uhr: Und dann gibt es selbstredend die Quarterback-Frage. Die Chargers sollen weiter daran interessiert sein, potenziell einige Spots hoch zu gehen. Wer wird der erste Quarterback nach Burrow - und wer nimmt ihn?

1.51 Uhr: Das wirft natürlich die Frage auf - wer wäre überhaupt interessiert an einem Trade nach oben? Offenbar der Großteil der NFC South! Insbesondere um die Atlanta Falcons und die Tampa Bay Buccaneers halten sich Uptrade-Gerüchte; im Fall der Falcons wohl für einen der Top-Verteidiger, die Bucs würden dem Vernehmen nach für einen Offensive Tackle nach oben klettern. Doch auch die Saints sollen womöglich einmal mehr ein Up-Trade-Kandidat sein...

1.46 Uhr: Die Tatsache, dass die beiden ersten Picks wohl wie erwartet ablaufen, öffnet dahinter den Weg für umso mehr Chaos: Es ist durch die besondere Situation in diesem Jahr davon auszugehen, dass Teams noch viel mehr als sonst Draft-Trades bereits vereinbart haben. Die Idee dahinter: "Wenn Spieler X noch da ist, würden wir gerne auf Position Y hochtraden." Parameter für mehrerer solcher Deals sollen schon vereinbart worden sein.

1.30 Uhr: Für alle Bengals-Fans (und für alle Fans von gutem Quarterback-Play): Hier ist meine ausführliche Analyse zu Joe Burrow!

1.18 Uhr: Tatsächlich: Auch wenn dieser Draft im Laufe der Nacht eine große Wundertüte werden könnte - die ersten beiden Picks laufen womöglich tatsächlich so, wie alle erwartet hatten. Laut Rapoport werden die Redskins den Nummer-2-Pick nicht traden. Chase Young dürfte hier der Pick sein.

1.13 Uhr: Hinter den Nummer-1-Pick jedoch ist alles offen. Washington an Nummer 2 scheint in Person von Chase Young ebenfalls noch am ehesten zu einem Spieler zu tendieren, doch hier sind Trade-Gerüchte bereits deutlich realistischer - und spätestens an Position 3 mit den Lions beginnt das Wettbieten. Die spannende Frage allerdings lautet: Für wen? Gehen Teams für Quarterback Tua Tagovailoa hoch? Oder gibt es wirklich den inzwischen antizipierten Offensive-Tackle-Run ganz weit oben im Draft?

1.10 Uhr: Und standesgemäß brodelt die Gerüchteküche - mit einer Ausnahme: Der Nummer-1-Pick scheint weiter eine sichere Sache zu sein. NFL-Insider Ian Rapoport vermeldete soeben, dass Cincinnati zwar Anfragen bekommen hat, die Bengals den Pick jedoch nicht traden werden. Spektakuläre Gerüchte über einen Uptrade etwa der Dolphins dürfen damit wohl endgültig zu den Akten gelegt werden, Bengals-Präsident Mike Brown soll LSU-Quarterback Joe Burrow am Mittwoch bereits per Brief in Cincinnati willkommen geheißen haben.

1.05 Uhr: Herzlich Willkommen - es ist endlich Draft Day! Hier verpasst ihr absolut nichts - alle Picks, Blitzanalysen, Needs; einfach anschnallen, den DAZN-NFL-Network-Stream anwerfen und hier mitlesen. Let's go!

Vor dem Draft: Bevor es so richtig los geht, sei euch nochmal unser SPOX Draft Big Board mit den 75 besten Spielern in der diesjährigen Draftklasse ans Herz gelegt. Wer sind eure Favoriten? Wer glaubt ihr, geht als erstes von Bord?

Vor dem Draft: ...in unserer Prognose ist das ein durchaus denkbares Szenario: Den finalen Mock Draft von SPOX-Redakteur Adrian Franke findet ihr hier!

Vor dem Draft: Es gilt als an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit, dass die Bengals an 1 Joe Burrow ziehen. Spannend wird es in der Tat erst dahinter. Halten die Redskins und Lions an ihren Picks fest oder gibt es direkt dann den einen oder anderen Trade? Und noch wichtiger: Was wird aus Tua Tagovailoa, der eigentlich als kommender Star gehandelt wird, aber nach seiner Hüftverletzung wohl für einige GMs zu riskant wirkt? Fällt er tief, vielleicht sogar aus den Top 10?

Wann beginnt der NFL Draft 2020?

Der NFL Draft 2020 startet in der Nacht zum Freitag um 2 Uhr (MESZ). Allerdings beginnt SPOX mit seiner Berichterstattung bereits um 1 Uhr. Weiter geht es dann in der Nacht zum Samstag um 1 Uhr (MESZ). wobei SPOX dann erneut im Ticker dabei ist und um 0.30 Uhr loslegt.

NFL Draft 2020: Die Reihenfolge der Picks

Nr.Team
1Cincinnati Bengals
2Washington Redskins
3Detroit Lions
4New York Giants
5Miami Dolphins
6Los Angeles Chargers
7Carolina Panthers
8Arizona Cardinals
9Jacksonville Jaguars
10Cleveland Browns
11New York Jets
12Las Vegas Raiders
13San Francisco 49ers
14Tampa Bay Buccaneers
15Denver Broncos
16Atlanta Falcons
17Dallas Cowboys
18Miami Dolphins
19Las Vegas Raiders
20Jacksonville Jaguars
21Philadelphia Eagles
22Minnesota Vikings
23New England Patriots
24New Orleans Saints
25Minnesota Vikings
26Miami Dolphins
27Seattle Seahawks
28Baltimore Ravens
29Tennessee Titans
30Green Bay Packers
31San Francisco 49ers
32Kansas City Chiefs
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