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Aubameyang bepöbelt BVB-Chef Watzke

WELT-Logo WELT 03.10.2019
Aubameyang spielte viereinhalb Jahre für den BVB, seit 2018 stürmt er für Arsenal Quelle: Arsenal FC via Getty Images/Stuart MacFarlane © Arsenal FC via Getty Images/Stuart MacFarlane Aubameyang spielte viereinhalb Jahre für den BVB, seit 2018 stürmt er für Arsenal Quelle: Arsenal FC via Getty Images/Stuart MacFarlane

Pierre-Emerick Aubameyang hatte einmal eine sehr erfolgreiche Zeit bei Borussia Dortmund. 98 Tore erzielte er zwischen 2013 und 2018 für die Schwarz-Gelben, schaffte den Durchbruch zum Weltstar und wurde zwischenzeitlich sogar als „Afrikas Fußballer des Jahres“ ausgezeichnet. Dann wechselte er im Januar 2018 für 63 Millionen Euro Ablöse zum FC Arsenal.

Knapp zwei Jahre später ist die Liebe zu seinem ehemaligen Arbeitgeber offenbar erkaltet. Mehr noch: Zumindest zwischen Aubameyang und BVB-Geschäftsführer Watzke herrscht Eiszeit. Anders ist nicht zu erklären, was der Gabuner am Donnerstag mitteilte.

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Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke konnte sich am Mittwoch über einen Sieg seines BVB in der Champions League in Prag freuen Quelle: dpa/Guido Kirchner © dpa/Guido Kirchner Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke konnte sich am Mittwoch über einen Sieg seines BVB in der Champions League in Prag freuen Quelle: dpa/Guido Kirchner

Da twitterte Aubameyang: „Gut für dich, dass ich nie gesagt habe, warum ich Dortmund wirklich verlassen habe. Mr. Watzke, du bist so ein Clown. Ich erinnere mich noch daran wie du gesagt hast: Niemals verkaufen wir Ousmane (Dembelé, die Redaktion). Und dann hast du das Geld gesehen und dich sofort für die 100 Millionen entschieden. Bitte, rede nie wieder mit mir über Geld, sondern lass mich einfach in Ruhe.“

Was war passiert? Watzke hatte im Interview mit der „SZ“ in Richtung London gestichelt. Auf die Frage, ob man Jadon Sancho im Gegensatz zu Aubameyang und dessen Kumpel Ousmane Dembelé halten könne, hatte der Dortmunder Geschäftsführer geantwortet: „Pierre-Emerick Aubameyang, der beim FC Arsenal großartig spielt, wird wahrscheinlich warm ums Herz, wenn er auf sein Konto schaut, aber mittwochs guckt er bei der Champions League regelmäßig nur im Fernsehen zu und ist traurig.“ Aubameyang spielt mit den Londonern seither lediglich in der Europa League, an diesem Donnerstagabend trifft er mit den „Gunners“ auf Standard Lüttich.

Ist Sancho der Nächste?

Der Wechsel des 30-Jährigen im Januar 2018 markierte den Schlusspunkt unter ein monatelanges Wechseltheater, das den BVB viele Nerven kostete. Im Sommer 2017 hatte sich zunächst Dembelé zum FC Barcelona gestreikt und damit zwar eine Rekordablöse von mehr als 120 Millionen Euro in die Dortmunder Vereinskasse gespielt. Er hatte jedoch auch einen beispiellosen Machtkampf zwischen Profis und Klubführung heraufbeschworen.

Auch Aubameyangs Wechsel auf die Insel wurde begleitet von Streikdrohungen und offensiv kommunizierten Transferforderungen. Anschließend betonte Watzke gebetsmühlenartig, sich derlei Verhalten künftig nicht mehr gefallen zu lassen.

Jadon Sancho gilt als wertvollster Bundesliga-Spieler Quelle: Bongarts/Getty Images/Lars Baron © Bongarts/Getty Images/Lars Baron Jadon Sancho gilt als wertvollster Bundesliga-Spieler Quelle: Bongarts/Getty Images/Lars Baron

Viele sehen in Jadon Sancho den nächsten Protagonisten eines großen Wechseltheaters. Der 19-Jährige, dessen Marktwert laut transfermarkt.de auf 100 Millionen Euro taxiert wird, ist bei den englischen Spitzenklubs heiß begehrt und wird mit astronomischen Gehältern in die Premier League gelockt. „Klar ist es schwer, einen Spieler angesichts solcher Summen zu halten“, sagte Watzke in dem Interview: „Es ist im Moment noch nicht zu beurteilen, ob Jadon dann wegwill. Er fühlt sich sehr wohl hier, das ist entscheidend. Andererseits sind wir nicht von einem Spieler abhängig. Wir haben immer wieder bewiesen, dass wir einen noch so starken Spieler auch wieder ersetzen können.“

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