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Rummenigge: "Ich will den Trainer nicht unter Druck setzen, aber..."

kicker-Logo kicker 15.07.2019 kicker.de

© Getty

Vor dem Abflug sagt Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge, warum Niko Kovac die USA-Reise akzeptieren müsse - und warum die Meisterschaft nicht der wertvollste Titel ist.

Karl-Heinz Rummenigge hat die Meisterschaft mal als den "ehrlichsten Titel" bezeichnet, erst kürzlich als den "wichtigsten". "Aber ich gebe offen zu", sagt der Bayern-Boss nun im SID-Interview: "Es ist nicht der wertvollste Titel. Das ist die Champions League."

Der FC Bayern hat das erste Jahr unter Trainer Niko Kovac mit dem nationalen Double abgeschlossen. Doch das Achtelfinal-Aus in der Königsklasse gegen den späteren Sieger Liverpool ärgert Rummenigge noch immer. "In der Bundesliga sind wir nach wie vor die Benchmark, in Europa wäre es gut, weiter zu kommen als in der letzten Saison", sagte er vor dem Abflug in Richtung USA am Montag.

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"Der FC Bayern ist ohne Champions League nicht mehr darstellbar"

"Der FC Bayern ist ohne Champions League nicht mehr darstellbar: Image, Finanzen, Sponsoren - davon hängt alles ab. Und wenn du da erfolgreich bist, hast du die Aufmerksamkeit der gesamten Welt." Und wenn nicht? "Wenn du - wie wir letztes Jahr - im Achtelfinale ausscheidest, fehlt dir Präsenz. Wir müssen deshalb schauen, dass wir länger dabei sind. Das wird nicht einfacher, weil der Wettbewerb immer härter wird, aber es ist noch immer möglich."

Kovac weiß also um seinen Auftrag für die neue Saison. "Ich will jetzt nicht den Trainer unter Druck setzen, der hat genug Druck in der Öffentlichkeit", sagt Rummenigge, "aber die Formel ist einfach: Je weiter du kommst, desto größer ist die Aufmerksamkeit. Das Finale der Champions League hat ein Milliardenpublikum, das ist durch nichts zu ersetzen."

"Erschwerte Bedingungen" wegen USA? Rummenigge widerspricht Kovac

Als "alternativlos" bezeichnet der Vorstandschef auch die Tour durch die USA - die Kovac von "erschwerten Bedingungen" in der Saisonvorbereitung sprechen ließ. Rummenigges Antwort: "Alle Trainer, die in den letzten Jahren bei uns gearbeitet haben, haben da mitgespielt. Es ist wichtig, dass man die Reise ganz einfach so akzeptiert, wie sie ist. Das ist, ich kann mich da nur wiederholen, alternativlos."

Ein Trainer müsse "da mitspielen", so Rummenigge. "Die Tour ist top organisiert. Unsere Leute haben da alle einen großartigen Job gemacht. Wir sind jetzt neun Tage in den USA, bestreiten drei Spiele. Es wird täglich trainiert. Und wenn wir zurückkommen, sind es noch rund drei Wochen bis zum Bundesligastart mit einem Trainingslager vorher auch wieder am Tegernsee. Ich sehe die Vorbereitung in keinster Weise belastet. Ganz im Gegenteil: Unsere Spieler mögen solche Reisen."

Auch wegen der Sponsoren sagt Rummenigge: "Wir müssen uns da zeigen"

Die nächste, 2020, ist schon geplant. "Wir haben einerseits amerikanische und chinesische Sponsoren, andererseits aber auch nationale, die alle - ob das Adidas, Allianz oder Audi sind, um nur die drei Shareholder zu nennen - Wert darauf legen, dass der FC Bayern sich auch global präsentiert. Wir müssen uns da zeigen", sagt Rummenigge. "Nach jetzt zwei USA-Reisen hintereinander werden wir nächstes Jahr wohl wieder nach China gehen."

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