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Radikale Änderung bei Biathleten

sport1.de-Logo sport1.de 30.11.2022 SPORT1

Im Vorfeld der Heim-WM in Oberhof befindet sich das Lager der DSV-Biathleten im Wandel. Nationaltrainer Mark Kirchner begrüßt die neuen Impulse.

Radikale Änderung bei Biathleten © Bereitgestellt von sport1.de Radikale Änderung bei Biathleten

Das Team um die deutschen Biathleten und Biathletinnen befindet sich mitten im Umbruch.

Der Slowene Uros Velepec und der Norweger Sverre Olsbu Röiseland verleihen dem Trainerteam der deutschen Skijäger von Grund auf neue Impulse. (SERVICE: Weltcup-Kalender)

So kommuniziert man im deutschen Lager neuerdings nur noch auf Englisch. Ein Schachzug, den Bundestrainer Mark Kirchner befürwortet: „Wenn man nicht in der Muttersprache spricht, muss man mehr überlegen und kommt nicht so ins Sabbeln“, begründete der 52-Jährige. Und weiter: „Für die Objektivität und das konzentrierte Arbeiten ist das gar nicht so schlecht.“

Die volle Konzentration des DSV liegt in diesem Winter auf der heimischen Weltmeisterschaft. (NEWS: Alles zum Biathlon)

DSV will neue Reize setzen

„Das große Ziel ist Oberhof. Vorher geht es um den Formaufbau und darum, Selbstvertrauen zu holen“, betonte Olympiasiegerin Denise Herrmann-Wick, die nach ihrer Hochzeit einen Doppelnamen trägt, aber immer noch der Star der Mannschaft ist.

Für die optimale WM-Vorbereitung verstärkte sich das Team mit Velepec und Röiseland. „Es war seit geraumer Zeit der Wunsch der Athleten, ins Ausland zu schauen, ob etwas Passendes dabei ist. Das haben wir gefunden und umgesetzt“, begründete Kirchner die Entscheidung. Man wolle neue Reize setzen und alte Muster verlassen, ohne „alles über den Haufen zu werfen“. (SERVICE: Weltcupstände)

Mit den neuen Trainern arbeitet die deutsche Mannschaft am Schießstand, an der Technik und am Ski. Herrmann-Wick gab sich mit der Entwicklung und dem damit einhergehenden Umbruch zufrieden: „Ein Blick über den Tellerrand ist nie schlecht.“

DSV-Sportdirektor erklärt Veränderungen

Vor allem wegen des anstehenden Generationswechsels streben die deutschen Skijägerinnen und Skijäger immer mehr nach Innovation. Auch das Wachsteam wurde international verstärkt.

„Wenn das richtig gut werden soll, dann braucht das ein, zwei Jahre“, erklärte Felix Bitterling, der ebenfalls neu ist, die Veränderungen. Als Sportdirektor löste er Bernd Eisenbichler ab.

Die Weltmeisterschaft in Oberhof startet am 8. Februar. Dann wird man sehen, was die Änderungen im deutschen Biathlon-Team bewirkt haben.

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