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„Sicht hat sich geändert”: Kölner Schauspieler drehte Film mit dem 1. FC Köln

EXPRESS-Logo EXPRESS 07.04.2020 Kira Bayer
Schauspieler Carlos Lobo. © Lobo Schauspieler Carlos Lobo.

Den Kölner Schauspieler Carlos Lobo (50) zog es vor 20 Jahren in die Domstadt, von der Rheinmetropole bestritt er seine erfolgreiche Karriere: Der Zuschauer kennt Lobo aus diversen SOKOs, aus „Alarm für Cobra 11” und auch als die deutsche Stimme des spanischen Mega-Stars Javier Bardem (51).

Der spanischstämmige Lobo ist in Deutschland geboren, verbrachte jedoch einige Jahre seiner Kindheit in Andalusien. Zuletzt drehte er den ZDF-Film „Ein Sommer in Andalusien“ (Ausstrahlung 13. April). Im EXPRESS spricht der Schauspieler über seine Liebe zu Köln, seine Leidenschaft für den FC und seine spanischen Wurzeln.

Schauspieler vergleicht Köln mit spanischer Stadt Malaga

„Jeder Schauspieler will eigentlich nach Berlin“, beginnt er. „Ich habe allerdings nach drei Jahren in New York Köln zu meiner Wahlheimat gemacht. Ich schätze die Ruhe und dieses dörfliche Leben, obwohl Köln natürliche eine Großstadt ist.“ Lobo vergleich Köln mit der spanischen Hafenstadt Málaga. „Beide Städte sind einfach toll und ähneln sich in ihrer Mentalität.“

Klar ist, dass der 50-Jährige nicht nur für die Stadt schwärmt, sondern ganz besonders für den 1. FC Köln. Seit er sieben Jahre alt war, ist er Fan der Geißböcke. „Ich habe den FC als Kind im Stadion gesehen und sie haben so toll gespielt, ich war einfach begeistert. Außerdem fand ich damals die Geißböcke super.“

Schauspieler Carlos Lobo drehte mit dem 1. FC Köln

Seit etwa zwölf Jahren ist der Synchronsprecher Besitzer einer Dauerkarte. Daher war es für ihn etwas ganz Besonderes, als er dem Image-Film „24/7 Effzeh” mit den Spielern seiner Mannschaft seine Stimme als Sprecher leihen durfte. „Es war natürlich super spannend und aufregend, die Fans können sich darauf freuen. Ich habe während des Drehs natürlich viele Insider-Informationen mitbekommen“, verrät er.

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„Darüber darf ich natürlich nichts erzählen, da stehe ich in der Schweigepflicht. Aber ich muss ehrlich zugeben, dass die Arbeit das Ganze auch ein wenig entzaubert hat und ich seitdem eine andere Sicht auf einige Sachen habe.“

Ebenfalls besonders waren für den Schauspieler die Dreharbeiten in Andalusien. „Ich habe dort sieben Jahre als Kind gewohnt und viele Sommerferien verbracht. Meine Eltern sind auch irgendwann zurück nach Spanien, ich besitze ein Haus am Strand.“

Carlos Lobos begeistert von „Ein Sommer in Andalusien“

Es sei „großartig“ gewesen, in Andalusien zu drehen. „Es war ein tolles Team, ein toller Regisseur und ein schönes Ambiente. Alles in allem ein Sechser im Lotto“, so Lobo.

Lobo_Collien © Lobo Lobo_Collien

Seit seiner Kindheit habe sich außerdem einiges verändert: „Málaga und Cádiz sind an Freundlichkeit kaum zu überbieten, sie gelten nicht umsonst als die lächelnden Städte Europas.“

Eine Sache nervt den Kölner jedoch: „Überall in den Innenstädten sind Restaurants wie McDonalds oder andere Ketten, das finde ich einfach nicht schön.“ In dem Film „Ein Sommer in Andalusien“ spielt Carlos Lobo an der Seite von Birte Hanusrichter, Collien Ulmen-Fernandes, Heiko Ruprecht und Patrick Fernandez. 

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