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„Spielen gegen die beste Mannschaft Europas“

RP ONLINE-Logo RP ONLINE 01.07.2020 RP ONLINE

Leverkusen. Bayer Leverkusens Sportgeschäftsführer Rudi Völler im Gespräch über den DFB-Finalgegner Bayern München, Coach Peter Bosz und die Europa League. Die Werkself steht am Samstag erstmals seit 2009 wieder in einem Endspiel.

 Rudi Völler blickt dem Pokalendspiel am Samstag in Berlin mit Vorfreude entgegen. ⇥ Foto: dpa (archiv) © Peter Steffen Rudi Völler blickt dem Pokalendspiel am Samstag in Berlin mit Vorfreude entgegen. ⇥ Foto: dpa (archiv)

Die Sehnsucht, seinen ersten Titel als Funktionär beim Werksklub zu gewinnen, ist groß bei Rudi Völler. Vier Tage vor dem Pokalendspiel am Samstag (20 Uhr) im Berliner Olympiastadion gegen Bayern München hat sich Bayers Sportgeschäftsführer unter anderem zum Finalgegner, den Folgen der Corona-Krise für Leverkusen und dem Druck, der auf Kai Havertz lastet, geäußert. Rudi Völler über. . .

. . . die Qualitäten des FCB: „Wir spielen am Samstag gegen die aktuell beste Mannschaft in Europa. Beim 2:4 zuletzt in der Liga haben wir miterlebt, wie brutal sie selbst kleinste Fehler ausnutzen. In der Verfassung, die sie in den vergangenen Wochen gezeigt haben, muss bei uns alles funktionieren, um sie zu besiegen. Wir müssen nicht nur an die Grenze, sondern auch darüber hinaus gehen. Die Bayern sind acht Mal in Serie Deutscher Meister geworden. Den Pokal haben sie aber nicht acht Mal hintereinander gewonnen. Sie in einem Spiel zu schlagen, ist immer mal möglich.“

. . . die bisherige Saison der Werkself: „Unser erstes Saisonziel, in der Liga unter die Top Vier zu kommen, haben wir knapp verpasst. Wir haben eine gute, aber keine sehr gute Bundesliga-Spielzeit hinter uns. Jetzt haben wir, und das kennt man ja sonst nur von Bayern München, am Ende der Saison noch zwei weitere Highlights mit dem Pokalfinale und der Europa League vor uns. Für einen Klub wie uns ist das nicht selbstverständlich.“

. . . das Geister-Finale in Berlin: „Für unsere Fans wäre das nach vielen Jahren natürlich ein absoluter Höhepunkt gewesen. In dem Riesenkessel in Berlin nur vor ein paar Zuschauern spielen zu können, ist schon traurig. Unabhängig vom Pokalendspiel hoffe ich natürlich, dass in der kommenden Saison zumindest einige Fans wieder dabei sein können. Dass wir noch einmal so eine Saison wie jetzt spielen, ist schwer vorstellbar.“

. . . Trainer Peter Bosz: „Das ist auch für ihn keine normale Woche. Das Pokalfinale ist – egal ob in Holland oder Deutschland – etwas Besonderes. Außerdem kennt er unsere Historie: So viele Pokale haben wir noch nicht in die Höhe gehoben.“

. . . die Folgen der Corona-Krise für Bayer 04: „Die Krise trifft jeden. Auch wir haben Verluste, nicht nur durch das Verpassen der Champions League, sondern auch durch die fehlenden Zuschauereinnahmen. Alle Klubs müssen den Gürtel enger schnallen. In der Transferphase wird es daher keine großen Veränderungen geben – außer wir verkaufen noch Spieler.“

. . . Kai Havertz, und wie er mit Druck umgeht: „Wenn jemand in jungen Jahren schon bewiesen hat, wie er mit Druck umgehen kann, dann ist das Kai Havertz. Seine Eleganz auf dem Spielfeld, wie er den Ball streichelt und wichtige Tore erzielt, das war für uns in der Rückrunde und nach dem Neustart sehr wichtig. Mit Druck umzugehen, ist eine seiner großen Qualitäten. Auch für ihn ist es eine wunderbare Konstellation: Erst kann er das Pokalfinale spielen und dann kommt noch die Europa League. Er hat eine Weltkarriere vor sich.“

. . . die Europa League: „Dass wir mit der bestmöglichen Mannschaft die Europa League zu Ende spielen wollen, ist doch total klar. Ich wäre von jedem Spieler persönlich enttäuscht, wenn er das nicht wollen würde.“


Galerie: Die Bundesliga 2019/20 ist beendet. Mit der Unterbrechung durch die Corona-Pandemie war es eine beispiellose Saison. Gewinner und Verlierer gab es dennoch. (RP ONLINE)

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