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Starkes Zeichen gegen Sexismus: Hamilton zeigt Reue und sich im Schottenrock

EXPRESS-Logo EXPRESS 08.07.2018 Oliver Reuter
Neuer Inhalt: Mut zur Farbe: Lewis Hamilton kommt mit rosa Shirt und Käppi zum Großbritannien-GP nach Silverstone. © Getty Images Mut zur Farbe: Lewis Hamilton kommt mit rosa Shirt und Käppi zum Großbritannien-GP nach Silverstone.

Der Formel-1-König greift nach der nächsten Krone!

Lewis Hamilton (33) will mit seinem sechsten Sieg im Heimrennen (Sonntag, 15.10 Uhr, RTL) die Ikonen Jim Clark (†32) und Alain Prost (63) überholen und sich zum alleinigen Rekordhalter krönen.

So spannend verlief das Qualifing zum Großen Preis von Großbritannien.

Social-Media-König ist der Brite schon mit 5,41 Millionen Twitter-Followern. Doch beim Handy-Zwitschern vergriff er sich wie US-Präsident Donald Trump (72) schon mal im Ton. Und deshalb zeigt Hamilton jetzt öffentlich Reue – und sich selbst im Schottenrock!

Lewis Hamilton spottete über Prinzessinnen-Kleid

„Ich will Wiedergutmachung leisten“, lautet der Titel der englischen Zeitschrift GQ, die sich Hamilton zusammen mit Sponsor Tommy Hilfiger für seine Abbitte aussuchte.

Ihm sei es ein Bedürfnis, einen schmerzlichen Fehler auszuräumen, der ihn zu Weihnachten als Sexist dastehen ließ: „Ich bereue das bis heute.“

Das war passiert: Hamilton alberte via Instagram mit seinem Neffen herum und machte sich über den verkleideten Jungen lustig: „Jungs tragen keine Prinzessinnen-Kleider!“

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Dem Spott folgte ein Shitstorm

Es folgten ein Shitstorm, eine Entschuldigung („Ich dachte mir nichts dabei und wollte niemanden beleidigen. Ich liebe es, dass mein Neffe sich frei ausdrückt, wie wir alle es tun sollten“) und eine Reform seiner Social-Media-Aktivitäten.

Video von der Flugzeug-Toilette

Keine Spontan-Tweets mehr, mit denen er zum Beispiel 2016 ein Casino in Neuseeland anprangerte, das ihm wegen seines Rapper-Stils den Einlass verwehrte.

Keine schlüpfrigen Filmchen mehr, die Hamilton schon mal beim Geschäft auf dem Flugzeug-WC versendete.

Jetzt gibt es vermeintlich kluge Kalendersprüche, Sportler-Weisheiten (z.B. seines Idols Muhammad Ali) und aufwendig produzierte PR-Fotos und Filme seiner Sponsoren Puma, Bose und Hilfiger.

Dazu gehört auch die Kilt-Aktion, mit der er ein Zeichen gegen sexuelle Vorurteile setzen möchte: „Ich musste viel Kritik einstecken. Aber ich finde es gut, dass Menschen für ihre Worte und Taten zur Rechenschaft gezogen werden.“

Irgendwie bereut der Superstar doch nichts

Doch gleichzeitig will sich der extrovertierte Superstar treu bleiben: „Obwohl es Dinge gibt, die ich in meinem Leben bereue, würde ich es wahrscheinlich nichts anders machen. Denn das hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin und meinen Charakter geformt.“

Hier alles über den Millionen-Poker von Lewis Hamilton mit Mercedes lesen.

Und dann folgt wieder so ein Kalenderspruch. Hamilton: „Ich hätte nicht wachsen können, wenn ich nicht gestolpert und gefallen, dann aber auch wieder aufgestanden wäre.“

Amen!

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