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Basketball-Pokalfinale: Alba Berlin zieht mit Rekordsieger Leverkusen gleich

DER SPIEGEL-Logo DER SPIEGEL 16.02.2020 Henrik Bahlmann

"Wenn wir gesund bleiben, können wir viel erreichen", sagte Albas Peyton Siva nach dem gewonnenen Pokalfinale gegen Oldenburg. Dabei erreichte das Team unter Coach Aito Farcia Reneses bereits viel - gewann aber nur wenig.

© Andreas Gora/ dpa

Fünfmal probiert, fünfmal nicht geschafft: Im sechsten Finale unter Trainer Aito Farcia Reneses hat Alba Berlin erstmals einen Titel mit seinem 2017 verpflichteten Trainer geholt. Im Basketball-Pokalfinale gegen die EWE Baskets Oldenburg gewannen die Berliner in eigener Halle 89:67 (40:43), insgesamt ist es Albas zehnter Pokaltriumph, damit zieht der Klub mit Rekordsieger Bayer Leverkusen gleich.

"Ich bin sehr glücklich", sagte Alba-Spielmacher Peyton Siva bei MagentaSport: "Wir haben uns Schritt für Schritt verbessert. Wenn wir gesund bleiben, können wir viel erreichen." Oldenburgs Rasid Mahalbasic war enttäuscht: "Wir haben viele Fehler gemacht. Alba Berlin bestraft Fehler, sie haben verdient gewonnen", sagte er.

Erster Pokalsieg für Alba seit 2016

Für Berlin ist es der erste Pokalsieg seit 2016, im Halbfinale hatte das Team noch Titelverteidiger Brose Bamberg besiegt. Oldenburg verpasste dagegen den zweiten Erfolg nach 2015 und erlebte gegen Alba die nächste Enttäuschung. In bislang sechs Playoff-Duellen haben die Niedersachsen immer den Kürzeren gezogen. Topscorer der Gastgeber war Martin Hermannsson (20 Punkte), bei den EWE Baskets kam Braydon Hobbs als bester Werfer auf 17 Punkte.

Alba kam vor 14.614 Zuschauern nur schwer ins Spiel, besonders bei den Rebounds und den Dreiern gab es große Probleme. Erst nach der Pause steigerte sich der Favorit, traf besser und führte Ende des dritten Viertels erstmals zweistellig (61:51/30. Minute). Oldenburg, Meister von 2009, hatte im letzten Viertel nicht mehr viel entgegenzusetzen.

Alba hatte unter Garcia Reneses seit 2017 zwei Pokal-, zwei Meisterschafts- und ein EuroCup-Finale verloren.

Wegen einer Terminkollision hatte nachmittags in der Arena am Ostbahnhof die Begegnung aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) zwischen den Eisbären Berlin und Meister Adler Mannheim stattgefunden, der Umbau der Halle musste in nur wenigen Stunden bewältigt werden.

Das Basketball-Endspiel ging nach einer logistischen Herausforderung wie geplant über die Bühne.

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